Abschied
Freitag, 30. November 2007, 16:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:06 Uhr
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Noch ein Spiel, dann ist Winterpause. Doch der FC Sachsen wird nicht zur Ruhe kommen. Das Geld ist knapp. Wen wundert es da, wenn das Personal mit anderen schönen Städten flirtet: Woanders gibt es entweder sportlichen Erfolg oder aber zumindest regelmäßig frisches Geld aufs Konto – und im äußersten Glücksfall sogar beides. Womit wir beim FC Rot-Weiß Erfurt wären. Die Blumenstädter spielen in der Regionalliga um den Zweitligaaufstieg mit, und weil das noch nicht reicht, schaut man sich bei darbenden Oberligisten um, die überqualifiziertes Personal beschäftigen.

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Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen
Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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Die Akte Kölmel: Der labile Heilsbringer
Dienstag, 3. Juli 2007, 11:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:27 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Der Verein ist gerettet. Endgültig. Gestern traten Rolf Heller & Co. vor die Presse und erklärten unter Ankündigung von Umstruktrierungen im Führungspersonal - Präsident Heller, Vize Opitz und Trainer Geyer räumen ihre Posten - die Abwendung des Super-GAU: die Insolvenz ist kein Thema mehr. Der Dank gebührt dem einmal mehr finanziell blutenden Michael Kölmel. Oder?

Das System „Profifußball“ hat in Leutzsch einmal mehr seine hässliche Fratze offenbart. Seit Monaten tobte eine Schlammschlacht um Millionen und Führungspositionen. Der FC Sachsen Leipzig hat seit den letzten Tagen das Medienecho eines Bundesligisten erreicht.

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Mut zur Selbstironie
Freitag, 22. Juni 2007, 13:31 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22. Juni 2008, 11:00 Uhr
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Die Bild zeigt dem gemeinen Leutzscher Fan, wie er diese schweren Wochen am besten verkraften kann: mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Zynismus (Hintergrund: Um den Haushalt zu konsolidieren, will der Verein Geyers Gehalt halbieren).

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Absehbar: Kölmel gewinnt Machtkampf
Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Die unmittelbare Zukunft ist geklärt – dank Zentralstadion und Kölmel-Überweisungen ist die Gefahr der Insolvenz abgewendet worden. Oder zumindest hinausgezögert. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, einigten sich Stadionbetreiber Michael Kölmel und der Aufsichtsrat des FC Sachsen auf ein Jahr weitere Zusammenarbeit. Dafür müssen wohl Präsident Rolf Heller und Vize Stefan Opitz ihre Posten räumen.

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Ungeklärte Stadionfrage verhindert Planungssicherheit
Dienstag, 5. Juni 2007, 23:58 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Montag, Tag der Entscheidung. Der Aufsichtsrat des FC Sachsen Leipzig tagt, zieht Konsequenten aus der abgelaufenen Saison und legt innovative Konzepte für die Zukunft des Vereins vor. Hoffnungsvolle Erwartungen, die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gestellt, aber von ihnen nicht erfüllt wurden. Es war tatsächlich ein „Schwarzer Montag für den FC Sachsen?“, wenn auch in ganz anderer Hinsicht, als Guido Schäfer am Samstag in der LVZ fragend prophezeihte: Entsprechend der Meldung auf der offiziellen Website des Vereins hat sich der Aufsichtsrat in Bezug auf die Stadionfrage festgelegt, sich nicht endgültig festzulegen - man hofft weiter auf Michael Kölmel.

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In Leutzsch davongejagt – in Halle willkommen / Oder: Die verfehlte Transferpolitik à la Chemie Leipzig
Freitag, 25. Mai 2007, 15:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:28 Uhr
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In der Vergangenheit wurden in Leutzsch viele Fehler gemacht. Vor allem auf der Ebene der Transferpolitik. David Bergner ist ein Beispiel. Von 1999 bis 2000 und von 2002 bis 2004 hielt der 1,96-m-Hühne die Leutzscher Abwehr zusammen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, wird Bergner demnächst ausgerechnet für den Rivalen Hallescher FC die Töppen schnüren.

Unrühmliche Trennung von Bergner 

David Bergners Abgang 2004 war ein unrühmlicher. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga wurde der Blondschopf für untauglich befunden und davongejagt. Die Verdienste der Aufstiegssaison 2002/03 wurden vergessen – Union Berlin nahm Bergner gerne. Mit den „Eisernen“ stieg er sofort in die Regionalliga auf und behielt auch dort seinen Stammplatz. Untauglich für die Oberliga? Nein! Das weiß man zumindest in Halle.

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Red Bull will Chemie – immer noch!
Dienstag, 22. Mai 2007, 16:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:29 Uhr
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Als ob es der Leutzscher Fan dieser Tage nicht schon schwer genug hätte: Die Fangemeinde ist gespalten. Pro oder contra Zentralstadion? Für ein langfristiges Konzept mit dem streitbaren Eduard Geyer oder dagegen? Und: sind die rassistischen Pöbeleien der letzten Spiele vorübergehender Ausdruck tiefster Fanenttäuschung oder ein tief wurzelndes Problem? Glaubt man der österreichischen Gerüchteküche, gesellt sich eine neue – obwohl, eigentlich eher alt bekannte – Streitfrage hinzu: Für oder gegen einen Einstieg von Red Bull?!

Red Bull, das war doch schon lange vom Tisch! Die Bullendosen sollten demnächst in der Düsseldorfer LTU-Arena ihren Absatz finden. Oder doch nicht? Gestern wartete der ORF mit einem überraschenden Bericht auf. Demnach habe Red Bull entgegen letzterer Behauptungen das Interesse am FC Sachsen Leipzig keinesfalls verloren:

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Auf dem richtigen Weg – mit dem falschen Trainer?
Dienstag, 8. Mai 2007, 12:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:30 Uhr
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Wenn es gut läuft, kann man sich alles leisten: Ede „gnadenlos“ Geyer fuhr vor einigen Jahren sensationelle Erfolge mit Energie Cottbus ein – bis hin zum Aufstieg und Klassenerhalt in der Bundesliga. Ein Blatt hatte er nie vor den Mund genommen. Stellvertretend steht die Affäre um die Äußerung Geyers, einer seiner Cottbusser Spieler habe eine Berufsauffassung wie eine Nutte auf St. Pauli. Auf Pauli wurde Geyer daraufhin angefeindet, in Cottbus hingegen noch mehr vergöttert. Doch kann sich Geyer heute, nahezu sechs Jahre später, noch derartige Eklats leisten?

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Kunze-Sportpark oder Zentralstadion?
Freitag, 4. Mai 2007, 13:17 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:30 Uhr
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Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Scheideweg. Alles soll anders, der Etat deutlich gesenkt und der Kader gründlich durchgelüftet werden. So war es jedes Jahr seit dem Regionalliga-Abstieg 2004. Ebenfalls nicht neu ist auch die Diskussion, die die Leipziger Presselandschaft jetzt angestoßen hat: Folgt nach über drei Jahren des Dahindarbens in der WM-Schüssel die Rückkehr in den Alfred-Kunze-Sportpark? Darf der gemeine Leutzscher Fan sich in der nächsten Saison wieder auf „richtige“ Stehplatzen freuen, das 64er Meister-Flair genießen und phantasievolle, aufwendige Diablos-Choreografien bewundern?

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