I will follow
Es ist so eine Sache mit dem Zeitgeist. Eine gefühlte Ewigkeit konnte ich dem Mainstream trotzen und verzichtete nächstenliebend auf die Möglichkeit, Interessierte und Nicht-Interessierte mit auf 140 Zeichen komprimierten Informationen über das Wohl und Wehe meines letzten Toilettenaufenthalt zu erhellen. Wozu twittern? …weiterlesen
Red Bull: Kontert jetzt Dynamo?
Was Konzerne können, kann der Fußball schon lange. Wann entdecken Klubs ihr eigenes Potential als Produktmarke?
Bei konzeptspeicher hat sich Sebastian kreative Gedanken darüber gemacht und Argumente angeführt, wie Traditionsfußball mit Marketing für regionale Produkte verbunden und damit ganz nebenbei auch noch die monopolistischen Sponsoringstrukturen des Fußball-Weltverbandes durchbrochen werden können. Das klingt zunächst einmal unbescheiden und vielleicht auch illusorisch, zumindest fand ich beim ersten Lesen die Idee eines Energy-Drinks namens „Dynamo“ schlichtweg albern. Aber nicht, wenn man es richtig angeht.
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Didis Direktiven
Während RasenBallsport Leipzig die Oberliga sportlich dominiert, lassen die Personalentscheidungen des neuen Red-Bull-Fußballchefs Dietmar Beiersdorf Langeweile gar nicht erst aufkommen
Markranstädt. Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist. Idylle. Fußballsportliche Unschuldigkeit. Genau der richtige Ort, um die Fußballweltherrschaft auf dem Reißbrett zu planen. Doch, wie wir seit Freitag wissen, in der beschaulichen Leipziger Salzburg-Außenstelle kann man auch anders. Oder besser: In der Mozartstadt will man anders, als es in der Bachstadt ist. Provinzialismus war gestern, ab heute laufen alle Fäden der Red-Bull-Fußballclubs bei Dietmar Beiersdorfer im Mateschitz-Hauptquartier zusammen.
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Einhundertelf
Jahreswechsel. Zeit der Rückblicke. Nicht nur auf das vergangene Jahr, sondern sogar auf ein abgeschlossenes Jahrzehnt. Das postheroische Schwelgen in nostalgischen Momenten birgt Pathos. Das braucht der Mensch irgendwie. Und trotzdem oder gerade deswegen möchte ich den Lesenden selbiges an dieser Stelle ersparen. Stattdessen bin ich bei der Rezeption meines alltäglichen Internetlesekanons auf eine – naja – belustigende Randbemerkung der Kategorie Unsere Vergangenheit liegt in der Zukunft gestoßen:
Ein neues Jahrzehnt bricht an. Wir alle sind von Anfang an dabei.
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Zitat des Tages (6): Vereine müssen sich vor ihre Fans stellen
Würden sich Klubvertreter mit der Lebenswelt der Fans auseinandersetzen, würde sie erkennen, welch enormer Druck von der Polizei auf die Szene wirkt und was das auslöst. …weiterlesen
Zitat des Tages (5): Koffeinierte Kampfansage der Kommerzfans
Lieber moderner Fussball mit Herz und Kommerz als Traditionsfussball mit …weiterlesen
FC-Sachsen-Fans diskutieren über Neonazis in der Kurve
Von 400 nach Zwickau gefahrenen Fans des FC Sachsen hat sich eine Gruppe von 50 Personen mit neonazistischer Provokation und Agitation hervorgetan. Im Internetforum des FC Sachsen Lepzig wird kontrovers diskutiert. Innenansichten eines Fußballvereins
In der Fanszene des FC Sachsen gibt es mal wieder – nunja – Irritationen. Es geht um das bekannte Motiv „Politik im Stadion“, im FCS-Forum Gegenstand einer intensiven Debatte. Zu meiner Verwunderung ist die Zahl derer, die den Vorfällen vom vergangenen Wochenende mit Verharmlosungen und Relativierungen begegnen, entschieden gering. Die Fans haben begriffen: Der FC Sachsen steht nach wie vor am Abgrund, und der entscheidende Schupser kann von allen Seiten kommen.
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„Sport im Osten“: Expertenrat gegen Wettbetrug
Moderator Tom Scheunemann diskriminiert in der MDR-Sendung „Sport im Osten“ Chinesen und alle, die für solche gehalten werden. Eine Medienkritik
Man sieht ihm an, dass er seinen Fehler bemerkt. Noch während des Redens will er seine unangebrachte Formulierung korrigieren. Doch es ist zu spät. Tom Scheunemann moderierte am Sonntag die MDR-Sendung „Sport im Osten“ und leistete sich – um die richtigen Worte ringend – einen unverzeihlichen verbalen Fehltritt:
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Robert Enke (†): Gedenken und Mahnung
Der tragische Tod von Robert Enke erschüttert nicht nur die Welt des Fußballs. Für mich persönlich ist es erschreckend, wie wenig ich über den Fußballer und
Menschen Robert Enke wusste. Der gebürtige Jenenser war mir immer positiv aufgefallen: durch Leistung auf und Zurückhaltung neben dem Platz, ganz anders als viele seiner Torhüterkollegen.
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