Die neue Auswärtslust: Siege in Markleeberg und Pößneck
Montag, 8. Oktober 2007, 11:53 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 8. Oktober 2007, 11:55 Uhr
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Tore, die gefeiert werden wie ein Aufstieg: Chemie siegt, und das auswärts, und das zweimal hintereinander. Dem 2:1-(0:1)-Pokalfight bei Kickers Markkleeberg – die Leutzscher rannten lange einem Rückstand hinterher – folgte ein 2:0 (0:0) beim VfB Pößneck. Balsam auf die grün-weiße Seele, Achtungszeichen angesichts ärgster finanzieller und zuletzt auch sportlicher Krisen.

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1:1 gegen Markranstädt – symptomatisch für die Gesamtsituation
Dienstag, 2. Oktober 2007, 12:20 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Eine Augenblick, der ins Bild passt: Acht Minuten vor Schluss, eine Strafraumszene, eine unbeholfene Grätsche, Elfmeter, am Ende Tränen. Enrico Köckeritz hatte Christian Mittenzwei von den Beinen geholt, Lars Weißenberger zum – wieder einmal – späten Ausgleich verwandelt. Ein Spieler am Boden, eine komplette Mannschaft am Boden, der ganze Verein am Boden. Alles andere wäre wohl eine Überraschung gewesen. Kein Geld. Unsicherheit. Führungskrise. Sportliche Misserfolge.

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„Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“
Montag, 10. September 2007, 11:50 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 6. November 2009, 11:51 Uhr
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Siegergesten, Jubelposen, völlige Ekstase. Die Bilder sind bekannt. Nach 90 Minuten Fußball im Zentralstadion jubeln – die Gäste. Das machte schon Trainerfuchs Wolfgang Frank zu schaffen, natürlich auch dem unverwüstlichen Ede Geyer. Jetzt ist Hansi Leitzke der Leidtragende. Neben tausenden Fans. „Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“, verzweifelte die Torjägerlegende gegenüber der LVZ angsichts sovieler unseliger Qualen. Pech, Unvermögen oder einfach ein schlechtes Karma? Wofür werden Verantwortliche und Fans des FC Sachsen systematisch und erbarmungslos bestraft?

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Standortbestimmung: Erneute Auswärtspleite verschafft Gewissheit
Montag, 3. September 2007, 13:16 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:25 Uhr
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Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage. Das 1:2 (0:0) beim FV Dresden-Nord ist ein Ergebnis, das nach dem 1:5-Debakel in Auerbach nicht überraschen darf. Guido Schäfer, Chemie-Experte der LVZ, schreibt die Leutzscher Kicker gewohnt emotional auf den Boden der Tatsachen zurück – reißerisch, ein bisschen zynisch, aber keinesfalls wirklichkeitsfremd:

Im idyllischen Jägerpark zu Dresden wurde vor 748 Zeugen eine schmerzhafte, eine unglaubliche, eine nicht negierbare Wahrheit offenbar: Das Nachtschattengewächs der Landeshauptstadt, der FV Dresden-Nord, ist besser besetzt als Leipzigs beste Fußball-Mannschaft. „Schreibt das ruhig mal so!“, forderte Sachsen-Coach Hans Leitzke nach der verdienten 1:2 (0:0)-Niederlage. „Das ist die Realität, das ist kein Gejammere von mir.“

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Die Reimann-Show bringt Wiedergutmachung
Dienstag, 28. August 2007, 12:53 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 7. September 2007, 9:48 Uhr
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Vier zu eins gegen Budissa Bautzen – das hört sich gut an. Nach einem überlegenen Spiel, nach treffsicheren Kickern. Und vor allem nach einer Wiedergutmachung für die 1:5-Blamage in Auerbach. Tatsächlich, nach Schlusspfiff bewiesen sich die Leutzscher Fans als leicht versöhnlich und waren höchst zufrieden, feierten ihre Mannschaft, ließen sie hochleben. Vergessen waren die Demontage der Vorwoche im Vogtland und die daran anknüpfenden Bierbecher-Wurfattentate.

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Ernüchterung – Tabellenletzter…
Dienstag, 21. August 2007, 10:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:26 Uhr
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Das Positive vorweg: In Leutzsch ist man auf dem Boden der Tatsachen angekommen, und das sehr früh, vielleicht sogar einmal rechtzeitig. Spieltag zwei brachte die Ernüchterung schlechthin. Das blamable 1:5 (0:3) beim VfB Auerbach bedeutet Tabellenplatz 16. LVZ und Bild waren sich in ihren Montagsausgaben einig: Auerbach dominierte über 90 Minuten, Keeper René Twardzik verhinderte eine höhere Niederlage, Torschütze Christian Reimann war der beste grün-weiße Feldspieler. Fragt sich bloß, wie lange noch? Geht es bis zur Winterpause mit bescheidener Punktausbeute und Reimann als Alleinunterhalter in der Torschützenliste so weiter, machen die Jenas und Magdeburgs den treffsicheren Stürmer schneller abspenstig, als den Verantwortlichen lieb ist.

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Leutzscher Kampfansage gegen Meuselwitz: Wir spielen oben mit
Mittwoch, 15. August 2007, 14:00 Uhr
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Ja, wir haben sie wieder – und sie hat uns wieder. Die NOFV-Oberliga Süd, seit drei Jahren ungeliebte Heimat der Leutzscher, ist in ihre letzte Saison der Viertklassigkeit gestartet. Ihr Schicksal ist ebenso hart wie jenes der konkurrierenden Vereine. Die Plätze eins bis drei garantieren den Klassenerhalt und somit die Qualifikation für die neue dreigliedrige Regionalliga. Platz vier darf noch in die Relegation gegen die Nordstaffel, aber die Plätze fünf abwärts bedeuten den Absturz in die Bedeutungslosigkeit der fünften Liga…

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Nur der Pöbel bleibt übrig: Armutszeugnis für Leutzscher „Fans“
Mittwoch, 16. Mai 2007, 15:19 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. August 2009, 8:47 Uhr
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Zugegeben, die Überschrift ist provokativ und wird man vor allem in Probstheida gerne lesen – aber sie ist nicht unberechtigt. Es sind die Momente, die richtig weh tun. Endlich gelingt mal wieder ein Sieg gegen VFC Plauen, der auch noch überzeugt. Ausgerechnet der von den Vogtländer Fans angefeindete Christian Reimann trifft zweimal (86./Foulelfmeter, 90.). Genug Stoff für ein Fußballfest. Aber nur 1952 Unentwegte trauten sich offiziell – inoffiziell vielleicht sogar nur knapp über 1000! - zur Partie der „Verfolger“ FC Sachsen Leipzig gegen VFC Plauen. Guido Schäfer (LVZ) weiß, wie die Zahl einzuordnen ist, wenn er sarkastisch anmerkt, dass vermutlich jene an den Radios mitgezählt wurden…

Zugegeben, für zu Hause Gebliebene kann man angesichts der Katastrophen-Saison der Leutzscher sogar noch verständnis aufbringen! Nicht aber für einige Vollidioten, die sich am Sonntag im Zentralstadion daneben benahmen und mit rassistischen Sprechchören negativ auffielen. Eins vorweg: Es kam sowohl im Plauener als auch im Leutzscher Fanblock zu verbalen Grenzübertritten. So wurde im Sektor B durch einige Chemie-„Fans“ unter anderem das U-Bahn-Lied angestimmt. Kreisen der Diablos ist es zu verdanken, dass diese unsäglichen Stimmen schnell wieder verstummten. Aus dem Plauener Block hingegen hallten „Juden-Leipzig“-Rufe – auch hier griffen couragierte, mitgereiste Fans ein.

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Schiri Zwayer beendet Leutzscher Aufstiegshoffnungen
Montag, 30. April 2007, 9:37 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:31 Uhr
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Es fällt immer leicht zu sagen: der Schiedsrichter war Schuld. An nahezu jedem Spieltag, egal ob in der Bundes- oder Oberliga, ist von „verschobenen Spielen“ die Rede, von Schiedsrichtern, die systematisch für oder gegen eine Mannschaft pfeifen. Einer hat mit diesen Vorwürfen schon unlängst Erfahrungen gemacht: Im Januar 2005 deckte Felix Zwayer mit drei Kollegen den Wettskandal um Robert Hoyer auf. Später geriet er selbst ins Fadenkreuz der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Und nun, zwei Jahre danach, ist wieder alles in Ordnung. Ein glaubwürdiger Schiedsrichter, noch dazu bundesligaerfahren, der ist genau der Richtige, den die brisante Spitzenpartie der NOFV-Oberliga Süd FC Sachsen Leipzig gegen FC Energie Cottbus II braucht, müssen sich die Verantwortlichen für die Schiedsrichteransetzung gedacht haben.

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Lockeres 3:1 sichert Tabellenplatz drei
Sonntag, 22. Mai 2005, 18:00 Uhr
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NOFV-Oberliga Süd 2004/05 – 34. Spieltag
So., 22. Mai 2005: FC Sachsen Leipzig – FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1 (2:0)

Feierabendfußball reicht für klaren Sieg im Kunze-Sportpark

Der FC Sachsen hat die Saison mit einem versöhnlichen 3:1-(2:0)-Sieg im Leutzscher Wohnzimmer ausklingen lassen. Im Alfred-Kunze-Sportpark bewiesen die Schützlinge von Wolfgang Frank längst vergessene Heimstärke. Gegen den Neugersdorfer FC Oberlausitz gelang ein ungefährdeter Sieg. Damit liegt der FCS in der Abschlusstabelle vor dem Erzfeind HFC. Einziger Wehmutstropfen: Der Erfolg hätte viel höher ausfallen müssen.

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