Die neue Auswärtslust: Siege in Markleeberg und Pößneck
Montag, 8. Oktober 2007, 11:53 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 8. Oktober 2007, 11:55 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Spielberichte

Tore, die gefeiert werden wie ein Aufstieg: Chemie siegt, und das auswärts, und das zweimal hintereinander. Dem 2:1-(0:1)-Pokalfight bei Kickers Markkleeberg – die Leutzscher rannten lange einem Rückstand hinterher – folgte ein 2:0 (0:0) beim VfB Pößneck. Balsam auf die grün-weiße Seele, Achtungszeichen angesichts ärgster finanzieller und zuletzt auch sportlicher Krisen.

Besonders beachtlich: Einstellung, Mannschaftsgeist und Moral stimmen, die Kicker ziehen an einem Strang. Auch die Eingewechselten. Beispielhaft dafür steht Norman Lee Gandaa. Der saß zuletzt nur auf der Bank, kam in Pößneck in Halbzeit zwei und sorgte für neuen Wirbel. Auch Rückschläge werden von der jungen Truppe verkraftet. In Pößneck gab es kurz vor Schluss diesmal nicht den Ausgleich, sondern den zweiten Treffer für grün-weiß (Timo Breitkopf per Flachschuss/90.+2). Der Führungstreffer (Ronny Garbuschewski per Freistoß/61.) fiel sogar in Unterzahl, Matthias Kühne hatte nach einer fragwürdigen Notbremse gegen den Pößnecker Andrzej Sawicki – beide hatten sich gegenseitig am Trikot gezupft – Rot gesehen (54.).

Zugegeben, Markkleeberg spielt nur in der Landesliga. Und Pößneck wartet auch nach dem Gastspiel des FC Sachsen auf den ersten Punkt im heimischen Sportpark an der Warte. Aber jeder Sieg gibt Selbstbewusstsein. Jetzt heißt es nachlegen, am besten gleich in zwei Wochen gegen die Aufsteiger vom 1. FC Gera 03.

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