Lockeres 3:1 sichert Tabellenplatz drei
Sonntag, 22. Mai 2005, 18:00 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Spielberichte

NOFV-Oberliga Süd 2004/05 – 34. Spieltag
So., 22. Mai 2005: FC Sachsen Leipzig – FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1 (2:0)

Feierabendfußball reicht für klaren Sieg im Kunze-Sportpark

Der FC Sachsen hat die Saison mit einem versöhnlichen 3:1-(2:0)-Sieg im Leutzscher Wohnzimmer ausklingen lassen. Im Alfred-Kunze-Sportpark bewiesen die Schützlinge von Wolfgang Frank längst vergessene Heimstärke. Gegen den Neugersdorfer FC Oberlausitz gelang ein ungefährdeter Sieg. Damit liegt der FCS in der Abschlusstabelle vor dem Erzfeind HFC. Einziger Wehmutstropfen: Der Erfolg hätte viel höher ausfallen müssen.

Dass die Schwesinger & Co. ihre Kontrahenten nicht in Grund und Boden kämpften, lag an mangelhafter Konsequenz vor dem gegnerischen Tor sowie am „Es-geht-nur-noch-um-die-goldene- Ananas“-Feierabendfußball. Dem frühen Führungstreffer durch Sebastian Seifert (2.) nach einem Gerster-Standard folgte eine Reihe von guten Torgelegenheiten, die früh für klare Verhältnisse hätte sorgen müssen. Bis zur 27. Minute sollte es dauern, bis das überfällige 2:0 fiel. Torschütze nach einer schönen Ballstaffette war Daniel Ferl, der torgefährlichste Mittelfeldspieler der Leutzscher. Bis zur Pause beließen es die Grün-Weißen beim Zwei-Tore-Vorsprung, kurz vor dem Pausenpfiff allerdings hatte erneut Ferl eine große Gelegenheit. Sein Kopfball aus unmittelbarer Nahdistanz verfehlte jedoch das Oberlausitzer Tor.

Nach Wiederanpfiff waren lediglich Sekunden gespielt, da zappelte das Leder zum 3:0 im Netz. Andreas Schwesinger (46.) wurde mit seinem neunten Saisontreffer für seine Omnipräsenz und große Laufbereitschaft selbst in diesem sommerlichen Kick belohnt. Im weiteren Verlauf sollte „Schwese“ mit seinen Kollegen hadern: Vor allem der eingewechselte Benjamin Fraunholz wirkte unglücklich vorm Oberlausitzer Kasten, hätte im Alleingang für ein deutlicheres Ergebnis sorgen müssen. Stattdessen waren es auf der Gegenseite die völlig passiv agierenden Gäste, denen der letzte Treffer des Tages vorbehalten blieb. Nach einem konsequenten Konter konnte Kästner (74.) Ergebniskosmetik betreiben.

Die immerhin 2.200 Besucher nahmen den eindeutigen Sieg wohlwollend entgegen und verziehen großzügig die eine oder andere Nachlässigkeit der eigenen Kicker – die Saison hatte schon Schlimmeres bewiesen. Am Ende gab es Trennungsschmerz: Schade, dass Chemie-Urgestein und „Schotte“ Mathias Jack nächstes Jahr seine Fußballschuhe woanders schnürt, schade, dass mit Eric Noll ein bekennender Depeche-Mode-Fan den Verein verlässt. Mit Axel Felsmann müssen wir uns zudem von unserem langjährigen Stadionsprecher verabschieden – „Felse“ hat große Ambitionen, will demnächst für den FCS in der Landesliga pfeifen. Der Traditionsclub FSV Zwickau muss ebenfalls den Gang in die Fünftklassigkeit antreten, der starke Endspurt unter „Ferle“ kam zu spät. Abschiednehmen heißt es mit diesen Zeilen auch von dieser Homepage – der Betrieb wird zur Sommerpause eingestellt.

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