Stühlerücken bei Red Bull: Beiersdorfer lässt keinen Stein auf dem anderen
Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:43 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:48 Uhr
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Präsi Andreas Sadlo weg, Physio Nils Haacke weg – das Personalkarussell dreht sich immer schneller, und am Ende bleibt Dietmar Beiersdorfer als Einziger sitzen. Eine Bestandsaufnahme

Es ist Winterpause – und im beschaulichen Markranstädt kommt RasenBallsport Leipzig nicht zur Ruhe. Nachdem zunächst vor drei Wochen mit Andreas Sadlo der Vater des Projektes im Zuge eines Machtkampfes geräuschvoll entsorgt worden war, musste nun Chef-Physiotherapeut Nils Haacke dran glauben. Dessen Weggang hatte der Red-Bull-Klub am Montag über die Vereinshomepage kolportiert. … weiterlesen





Didis Direktiven
Sonntag, 17. Januar 2010, 23:53 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 18. Januar 2010, 0:00 Uhr
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Während RasenBallsport Leipzig die Oberliga sportlich dominiert, lassen die Personalentscheidungen des neuen Red-Bull-Fußballchefs Dietmar Beiersdorf Langeweile gar nicht erst aufkommen

Markranstädt. Dort, wo die Welt noch in Ordnung ist. Idylle. Fußballsportliche Unschuldigkeit. Genau der richtige Ort, um die Fußballweltherrschaft auf dem Reißbrett zu planen. Doch, wie wir seit Freitag wissen, in der beschaulichen Leipziger Salzburg-Außenstelle kann man auch anders. Oder besser: In der Mozartstadt will man anders, als es in der Bachstadt ist. Provinzialismus war gestern, ab heute laufen alle Fäden der Red-Bull-Fußballclubs bei Dietmar Beiersdorfer im Mateschitz-Hauptquartier zusammen.

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Zitat des Tages (4): Arm & ehrenamtlich, sexy & dynamisch
Sonntag, 22. November 2009, 17:05 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22. November 2009, 17:09 Uhr
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Arm, aber sexy…

Wir bieten Praktikum … weiterlesen





Zitat des Tages (2): Merbitz’ Polizei in der Kritik
Dienstag, 27. Oktober 2009, 15:44 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 2. November 2009, 19:05 Uhr
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Hui, da müssen wir drüber sprechen. Was machen die Beamten da? … weiterlesen





Polizei kapituliert vor rechtsextremer Fußballgewalt
Sonntag, 25. Oktober 2009, 22:59 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27. Oktober 2009, 23:56 Uhr
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„Das Problem heißt Neonazismus“, bringt Linkenpolitikerin Juliane Nagel die militanten Angriffe auf linke Fußballfans des Roten Stern Leipzigs beim FSV Brandis auf den Punkt. Stimmen, Gedanken und Analysen zum jüngsten Neonaziangriff

Der Wahnsinn geht weiter. Alternative Fankulturen sind in Leipzig nicht nur unerwünscht, sondern werden existenziell bedroht. Und die Polizei schaut zu. Oder ist nicht einmal vor Ort. Das sind die zentralen Botschaften des Wochenendes. Die Neonazihochburg Muldentalkreis hat zugeschlagen, der Gastauftritt des Roten Stern Leipzig beim FSV Brandis dauerte eingedenk eines brutalen Angriffs von 50 mit Zaunslatten und Eisenstangen bewaffneten Neonazis keine zwei Minuten und brachte am Ende einen Punktsieg für die 150 linken Fans. Nur freuen kann sich darüber niemand, der Rote Stern berichtet von mehreren Schwerverletzten in den eigenen Reihen.

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FC-Sachsen-Fans drohen Red-Bull-PR-Show mit Boykott
Mittwoch, 2. September 2009, 14:57 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 2. September 2009, 15:03 Uhr
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Red-Bull-RasenBallsport Leipzig geht auf Schmusekurs mit Leipzigs Fußballfans, will gegen den FC Sachsen Leipzig im Zentralstadion die Fanherzen erobern und Michael Kölmel glücklich machen. Doch die Sachsen-Fans sind skeptisch

Bei RasenBallsport ist man vorbereitet. Am Sonntag steigt der erste große Auftritt der Leipziger Fußball-Dependance des Red-Bull-Konzerns im Zentralstadion. Für RB Leipzig ist die Sachsenpokal-Partie gegen den FC Sachsen Leipzig die erste Chance, sich vor einer großen Öffentlichkeit in der designierten Red-Bull-Arena zu präsentieren. Auf viele Zuschauer hoffen wohl alle Beteiligten. Während sich RBL-Chef Andreas Sadlo anscheinend ein Maximum an positiver Publicity ausrechnet, kann Stadioneigner Michael Kölmel schon einmal davon träumen, wie es wäre, wenn sein WM-Stadion mal dauerhaft zumindest ansatzweise ausgelastet ist. Und schließlich könnte auch der FC Sachsen Leipzig profitieren, der scheinbar gar keine andere Wahl hatte, als auf sein Heimrecht zu verzichten.

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Neonazis im Stadion? Wo denn?
Donnerstag, 27. August 2009, 9:06 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. August 2009, 21:02 Uhr
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Lars Ziegenhorn echauffiert sich in der Leipziger Volkszeitung darüber, dass Teile der Fans des FC Sachsen Leipzig in die rechtsradikale Ecke gestellt werden. Eine Widerrede

Wie kann man so etwas in die Welt setzen? Es ist allgemein bekannt, dass es bei uns keinerlei rechtsradikale Strömungen gibt.

Das hat gesessen! Lars Ziegenhorn, Neu-Vorstandsmitglied des FC Sachsen Leipzig und offensichtlich ein veritabler Kenner der Szene, geht in der Leipziger Volkszeitung mit dem MDR ins Gericht. Der hatte berichtet, die Angreifer auf drei Libanesen am Rande des Tauchaer Stadtfests seien aus dem Umfeld des FC Sachsen Leipzig gekommen. … weiterlesen





RB Leipzig ist Deutschlands „erster Marketingclub“
Dienstag, 28. Juli 2009, 0:46 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 28. Juli 2009, 9:52 Uhr
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Red Bull ist und bleibt ein Thema, das den Leipziger Fußball in den nächsten Wochen dominieren wird. Eine kritische Medienschau

Es sind die letzten Züge einer denkwürdigen Sommerpause. Seit zwei Monaten ist Leipzig der Schauplatz einer Fußball-Revolution – zumindest was deutsche Maßstäbe betrifft. Wem ich mit dem Thema „Fußballambitionen eines Herstellers koffeinhaltiger Brause“ auf die Nerven gehe, der hat jetzt die Möglichkeit, zur Webseite seines Lieblingskleingartenvereins weitersurfen. Für alle anderen habe ich noch einmal eine kleine alternative Medienschau zusammengestellt. In den letzten zwei Monaten habe ich Beiträge gesammelt, deren Autoren sich noch nicht jegliches Reflexionsvermögen mit einem überteuerten Pseudo-Kult-Drink weggeballert haben.

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Red Bull in Leipzig: The fan base’s hopes and fears
Montag, 22. Juni 2009, 23:58 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 23. Juni 2009, 0:13 Uhr
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Red Bull has taken over the small football club SSV Markranstädt on the outskirts of Leipzig. The new club RasenBallsport is expected to lead Leipzig to the German Bundesliga. Although the city is yearning for prime class football, the resistance among the local fan side is raising

Leipzig on a Saturday night. Red Bull wants to capture the trendy and alternative southern district Connewitz. A completely branded car is supposed to campaign for Red Bull in front of a popular disco but it doesn’t help. A group of Members of the “Diablos”, the Ultras of BSG Chemie Leipzig, attacks the car. Its driver is forced to escape. This scene gives a foretaste of how hard the first season of the new founded Club, ruled by Red Bull, RasenBallsport Leipzig is going to be.

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Hopp, VW und Red Bull: Über ungleiche Fußball-Wohltäter
Donnerstag, 11. Juni 2009, 15:46 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 2. Dezember 2010, 11:03 Uhr
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Der Red-Bull-Einstieg in der Fußballbrache Leipzig wird in den Fanszenen häufig mit den Projekten „Hoppenheim“ und „VW Golfsburg“ auf eine Stufe gestellt. Doch das ist falsch. Eine Hintergrundanalyse

Sie ist mal wieder am kochen, die Fanseele. Das geplante Engagement von Getränkegigant Red Bull beim SSV Markranstädt erregt die Gemüter, wird nicht nur in Leipzig kontrovers diskutiert. Es soll doch um ehrlichen Fußball gehen, der die Fahne der Tradition hochhält – so oder ähnlich ist es aus Fankreisen vor allem der Bundesligisten zu hören. Doch für alle gilt: Profifußball ist eine Industrie mit kommerziellen Interessen. Der Fußball ist zum Produkt verkommen, der Fan zum Kunden. Und nicht selten sitzen diejenigen, die Red Bull am vehementesten kritisieren, in demselben Kommerzschnellboot.

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