Polizei kapituliert vor rechtsextremer Fußballgewalt
Sonntag, 25. Oktober 2009, 22:59 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27. Oktober 2009, 23:56 Uhr
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„Das Problem heißt Neonazismus“, bringt Linkenpolitikerin Juliane Nagel die militanten Angriffe auf linke Fußballfans des Roten Stern Leipzigs beim FSV Brandis auf den Punkt. Stimmen, Gedanken und Analysen zum jüngsten Neonaziangriff

Der Wahnsinn geht weiter. Alternative Fankulturen sind in Leipzig nicht nur unerwünscht, sondern werden existenziell bedroht. Und die Polizei schaut zu. Oder ist nicht einmal vor Ort. Das sind die zentralen Botschaften des Wochenendes. Die Neonazihochburg Muldentalkreis hat zugeschlagen, der Gastauftritt des Roten Stern Leipzig beim FSV Brandis dauerte eingedenk eines brutalen Angriffs von 50 mit Zaunslatten und Eisenstangen bewaffneten Neonazis keine zwei Minuten und brachte am Ende einen Punktsieg für die 150 linken Fans. Nur freuen kann sich darüber niemand, der Rote Stern berichtet von mehreren Schwerverletzten in den eigenen Reihen.

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