Die PR-Maschinerie der Leipziger Polizei
Mittwoch, 6. Mai 2009, 18:57 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 6. Mai 2009, 19:09 Uhr
Abgelegt unter: BSG Chemie Leipzig, Fanszene, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus

Ob „Discokrieg“ oder Mordfall Michelle, die Polizeidirektion Leipzig steht seit Monaten in der Kritik. Da passt politisch motivierte Gewalt im Umfeld des Leipziger Fußballs nicht ins Konzept. Eine Analyse polizeilicher Öffentlichkeitsarbeit

Die Polizei Leipzig hat offensichtlich eine Diffamierungskampagne gegen die Fans der BSG Chemie Leipzig initiiert. Auslöser waren die Vorfälle vom 19. April 2009 in Miltitz, als eine Gruppe Rechtsradikaler bei dem Versuch, einen friedlichen Fußballnachmittag zu stören, gewalttätig aus dem Stadion befördert wurde. In dieser Folge kam es am vergangenen Sonntag, dem 3. Mai 2009, zu einer erneuten Eskalation der Gewalt – diesmal von den Neonazis ausgehend. Die Ereignisse wurden umfassend von der ag.doc dokumentiert.

Vor dem Hintergrund der Politisierung der Fußballrivalität in Leipzig hat sich die Polizei nun offenbar zum Ziel gesetzt, die Fans der BSG Chemie pauschal als vermeintliche „Chaoten“ zu diskreditieren. … weiterlesen