„Die Leutzscher Legende lebt“
Samstag, 10. Mai 2014, 11:44 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 13. Mai 2014, 11:12 Uhr
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Fan, Buchautor, Sponsor und Macher: Jens Fuge, Jahrgang 1963, hat im Leutzscher Fußball schon alles durch, was geht. Jetzt hat sich der Chronist der „Leutzscher Legende“ am Niedergang des Leutzscher Fußballs abgearbeitet. Ich sprach mit Jens Fuge über sein neues altes Buch, die Wut des Autors, intime Einblicke in zwei Jahrzehnten FC Sachsen Leipzig, ehrliche Hoffnungsschimmer und das 50-jährige Jubiläum des Meistertitels am 10. Mai 1964.

Jens, statt des leidenschaftlichen Fans und Machers gibst du inzwischen den zottelhaarigen Motorradrocker, der durch die Welt reist. Ist das eine ganz normale Midlife-Crisis oder hast du dich ernsthaft vom Alfred-Kunze-Sportpark entliebt?

Jens Fuge: Die Mid-life-crisis habe ich hinter mir. Bei zwei Firmen kam ich auf einen Arbeitstag von zwölf, 14 Stunden, sieben Tage die Woche. Ich wusste nicht mehr, wie Wald und Wiese riechen. Bevor ich den Spiegel auslesen konnte, kam nach einer Woche schon der nächste. Ich beschloss, aus dem Hamsterrad auszubrechen, um mich dem Leben zuzuwenden: mehr reisen, mehr Zeit nehmen für das wirklich Wichtige, für Freunde.

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BSG Chemie lädt zum Probetraining
Mittwoch, 18. Juni 2008, 14:10 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 25. August 2008, 22:54 Uhr
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Auf Spielersuche: Während sich beim FC Sachsen höherklassige Vereine bedienen, stellt die BSG Chemie ihren Kader zusammen

Der FC Sachsen steht mit anderthalb Beinen in der Regionalliga, kann aber eigentlich gleich wieder einpacken: Tino Semmer wechselt nach Erfurt, die Bild munkelt, dass Jens Möckel es ihm gleich tut. Zwei Aufstiegshelden gehen – entsprechende Folgewirkungen auf andere Talente nicht ausgeschlossen.

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Die Akte Kölmel: Der labile Heilsbringer
Dienstag, 3. Juli 2007, 11:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:27 Uhr
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Der Verein ist gerettet. Endgültig. Gestern traten Rolf Heller & Co. vor die Presse und erklärten unter Ankündigung von Umstruktrierungen im Führungspersonal - Präsident Heller, Vize Opitz und Trainer Geyer räumen ihre Posten - die Abwendung des Super-GAU: die Insolvenz ist kein Thema mehr. Der Dank gebührt dem einmal mehr finanziell blutenden Michael Kölmel. Oder?

Das System „Profifußball“ hat in Leutzsch einmal mehr seine hässliche Fratze offenbart. Seit Monaten tobte eine Schlammschlacht um Millionen und Führungspositionen. Der FC Sachsen Leipzig hat seit den letzten Tagen das Medienecho eines Bundesligisten erreicht.

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Absehbar: Kölmel gewinnt Machtkampf
Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Die unmittelbare Zukunft ist geklärt – dank Zentralstadion und Kölmel-Überweisungen ist die Gefahr der Insolvenz abgewendet worden. Oder zumindest hinausgezögert. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, einigten sich Stadionbetreiber Michael Kölmel und der Aufsichtsrat des FC Sachsen auf ein Jahr weitere Zusammenarbeit. Dafür müssen wohl Präsident Rolf Heller und Vize Stefan Opitz ihre Posten räumen.

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Red Bull will Chemie – immer noch!
Dienstag, 22. Mai 2007, 16:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:29 Uhr
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Als ob es der Leutzscher Fan dieser Tage nicht schon schwer genug hätte: Die Fangemeinde ist gespalten. Pro oder contra Zentralstadion? Für ein langfristiges Konzept mit dem streitbaren Eduard Geyer oder dagegen? Und: sind die rassistischen Pöbeleien der letzten Spiele vorübergehender Ausdruck tiefster Fanenttäuschung oder ein tief wurzelndes Problem? Glaubt man der österreichischen Gerüchteküche, gesellt sich eine neue – obwohl, eigentlich eher alt bekannte – Streitfrage hinzu: Für oder gegen einen Einstieg von Red Bull?!

Red Bull, das war doch schon lange vom Tisch! Die Bullendosen sollten demnächst in der Düsseldorfer LTU-Arena ihren Absatz finden. Oder doch nicht? Gestern wartete der ORF mit einem überraschenden Bericht auf. Demnach habe Red Bull entgegen letzterer Behauptungen das Interesse am FC Sachsen Leipzig keinesfalls verloren:

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