RB steht für Fußball, oder?
Mittwoch, 17. September 2014, 23:19 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 18. September 2014, 9:37 Uhr
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Wie sich eine scheinbar harmlose Gewinnspielfrage im Radio als unlösbar herausstellt

​Ein Sonntagabend auf der Autobahn, in Brandenburg und Thüringen wählen sie gerade. Das RBB-Inforadio verspricht Wahrheiten statt Zerstreuung, nicht nur dem Namen nach. Wer im Stundentakt zur Börse schaltet, muss doch auch den Puls des Wahlvolks spüren, Stimmungen vorausahnen, Tendenzen erkennen. Doch vor 18 Uhr gibt es keine Prognosen, nicht offiziell, nicht ohne vorgehaltene Hand.

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Die Kurve der anderen
Montag, 24. März 2014, 8:53 Uhr
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Fans des 1. FC Union Berlin gelten von jeher als rebellisch. Von ihrer Leidenschaft erzählt der Dokfilm „Union fürs Leben“

Als die Mauer noch stand, die Partei immer Recht hatte und die Stasi genau hinsah, dass ja keiner ausscherte, da hieß es: „Nicht jeder Union-Fan ist ein Staatsfeind, aber jeder Staatsfeind ist ein Union-Fan.“

25 Jahre nach dem Fall der Mauer, die Partei und Stasi mit sich riss, freut sich Maja Lopatta noch immer über diese Weisheit aus DDR-Tagen, dieses „schöne Wort“, wie sie es formuliert. Die zierliche Frau, gehüllt in Pink, gezupfte Augenbrauen, sitzt bei Kaffee und Brötchen neben ihrem Sohn. Für Chris Lopatta, Jahrgang 1963, Unioner seit dem 14. Lebensjahr, ist Fußball kein Thema, das man einfach so abfrühstücken könnte. Das Bekenntnis zum 1. FC Union, dem Klub aus Berlin-Köpenick, ist sein Lebensentwurf: Rebellion aus Prinzip. Leiden, weil’s dazugehört. Damals wie heute.


Lebensrolle Unioner: Chris Lopatta neben seiner Mutter Maja. Foto: Frank Marten Pfeiffer

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