RB Leipzig macht wohl bald in Farmen
Dienstag, 28. Januar 2014, 23:39 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 29. Januar 2014, 21:55 Uhr
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Der FC International bewirbt sich als neue Nummer 2 in Fußball-Leipzig. Zwar ist der erste Versuch, bei der Basis Tritt zu fassen, gründlich schiefgegangen. Der neue Verein mit prominenten Fürsprechern würde dem Masterplan von RB Leipzig aber nicht im Bundesliga-Wege stehen

Als wäre das nicht ohnehin schon alles viel zu kompliziert. Selbst der gemeine Sportschau-Stammgast muss für gewöhnlich ins Straftraining, wenn die vormals zweigeteilte Fußballstadt mit ihren postsozialistischen Lektionen daherkommt: Ja, Fußball-Leipzig gibt sich neuerdings farbenfroh, was die Vereinslandschaft angeht. Inzwischen ist für jeden was dabei. Der Feingeist mit Jahreskarte fürs Opernhaus kann sich bei RasenBallsport Leipzig umtun, während die jeder Derbheit erliegende working class in Leutzsch und Probstheida etwas dafür tut, dem Klischee vom Fußballpöbel gerecht zu werden. Bis dahin ist noch kein Wort über Roter Stern Leipzig verloren, aber jemand, der sich mit Leidenschaft der Sportschau hingibt, hat fürs Milieu sicher weniger übrig.

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Red Bull und Leipzig auf dem wohldosierten Höhenflug
Montag, 18. November 2013, 21:23 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 18. November 2013, 23:17 Uhr
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Nach dem Training, vor dem Spiel – der Genuss von Red Bull, dem Energy-Drink, verleiht den Rasenballsportler-Beinen Bundesliga-Flügel. Das hört sich gut an. Sicher nimmt’s auch jemand für voll

​Zufälle sind im Red-Bull-Konzern so zahlreich wie die Nachwende-Erfolge des Leipziger Fußballs. Da muss es schon dumm zugehen, wenn mal wieder ein Hoffnungsträger für immer abstürzt. Aber das hat mit den Erfolgsnachrichten aus Leipzig nichts zu tun. Da läuft alles nach Business-Plan: Ralf Rangnick, der Fußballchef des Konzerns, und seine Getreuen können ausg​​eben, was sie vor Ort nicht einspielen müssen. Die Herzen der seit Jahrzehnten darbenden Leipziger Fans sind ihnen ohnehin gewiss. Die dritte Liga? Allenfalls eine Durchgangsstation zu werbewirksameren Märkten. Die Bundesliga? Keine Frage des Könnens, sondern der Zeit. Das ist kein Zufall. Professor Rangnick weiß für jede erdenkliche Aufgabe einen wissenschaftlichen Mitarbeiter an seiner Seite. Einer dieser Experten ist Marco Spielau.

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Fans und Bild entlassen Heyne
Freitag, 22. April 2011, 12:54 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 22. April 2011, 12:58 Uhr
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Der Vorstand des FC Sachsen hat Trainer Dirk Heyne beurlaubt. Dabei erhörte er die Wünsche der Fans – und der Bild.

„Heyne raus!“ – Kaum mehr als 800 Fans verlieren sich noch zu den Heimspielen des FC Sachsen. In den Alfred-Kunze-Sportpark kommen lediglich diejenigen, so scheint es, die ihren Fußball-Fachverstand irgendwo zwischen der letzten Mitgliederversammlung und dem ersten Bier des Tages verloren haben. (Es ist beachtlich, dass die BSG Chemie fünf Spielklassen tiefer ebenso viele Fans mobilisieren kann. So kamen zum Spitzenspiel der 1. Kreisklasse gegen Kickers 94 Markkleeberg II 850 Zuschauer in den Camillo-Ugi-Sportpark.) Sportliche Expertise darf den Anhängern des FC Sachsen nicht unterstellt werden. Gegen Germania Halberstadt forderten sie erstmals lautstark den Trainerwechsel. Jetzt, vier Wochen später, wurden sie erhört.

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