Die Akte Kölmel: Der labile Heilsbringer
Dienstag, 3. Juli 2007, 11:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:27 Uhr
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Der Verein ist gerettet. Endgültig. Gestern traten Rolf Heller & Co. vor die Presse und erklärten unter Ankündigung von Umstruktrierungen im Führungspersonal - Präsident Heller, Vize Opitz und Trainer Geyer räumen ihre Posten - die Abwendung des Super-GAU: die Insolvenz ist kein Thema mehr. Der Dank gebührt dem einmal mehr finanziell blutenden Michael Kölmel. Oder?

Das System „Profifußball“ hat in Leutzsch einmal mehr seine hässliche Fratze offenbart. Seit Monaten tobte eine Schlammschlacht um Millionen und Führungspositionen. Der FC Sachsen Leipzig hat seit den letzten Tagen das Medienecho eines Bundesligisten erreicht.

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Mut zur Selbstironie
Freitag, 22. Juni 2007, 13:31 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22. Juni 2008, 11:00 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Die Bild zeigt dem gemeinen Leutzscher Fan, wie er diese schweren Wochen am besten verkraften kann: mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Zynismus (Hintergrund: Um den Haushalt zu konsolidieren, will der Verein Geyers Gehalt halbieren).

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Absehbar: Kölmel gewinnt Machtkampf
Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Die unmittelbare Zukunft ist geklärt – dank Zentralstadion und Kölmel-Überweisungen ist die Gefahr der Insolvenz abgewendet worden. Oder zumindest hinausgezögert. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, einigten sich Stadionbetreiber Michael Kölmel und der Aufsichtsrat des FC Sachsen auf ein Jahr weitere Zusammenarbeit. Dafür müssen wohl Präsident Rolf Heller und Vize Stefan Opitz ihre Posten räumen.

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Ungeklärte Stadionfrage verhindert Planungssicherheit
Dienstag, 5. Juni 2007, 23:58 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Montag, Tag der Entscheidung. Der Aufsichtsrat des FC Sachsen Leipzig tagt, zieht Konsequenten aus der abgelaufenen Saison und legt innovative Konzepte für die Zukunft des Vereins vor. Hoffnungsvolle Erwartungen, die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gestellt, aber von ihnen nicht erfüllt wurden. Es war tatsächlich ein „Schwarzer Montag für den FC Sachsen?“, wenn auch in ganz anderer Hinsicht, als Guido Schäfer am Samstag in der LVZ fragend prophezeihte: Entsprechend der Meldung auf der offiziellen Website des Vereins hat sich der Aufsichtsrat in Bezug auf die Stadionfrage festgelegt, sich nicht endgültig festzulegen - man hofft weiter auf Michael Kölmel.

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Red Bull will Chemie – immer noch!
Dienstag, 22. Mai 2007, 16:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:29 Uhr
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Als ob es der Leutzscher Fan dieser Tage nicht schon schwer genug hätte: Die Fangemeinde ist gespalten. Pro oder contra Zentralstadion? Für ein langfristiges Konzept mit dem streitbaren Eduard Geyer oder dagegen? Und: sind die rassistischen Pöbeleien der letzten Spiele vorübergehender Ausdruck tiefster Fanenttäuschung oder ein tief wurzelndes Problem? Glaubt man der österreichischen Gerüchteküche, gesellt sich eine neue – obwohl, eigentlich eher alt bekannte – Streitfrage hinzu: Für oder gegen einen Einstieg von Red Bull?!

Red Bull, das war doch schon lange vom Tisch! Die Bullendosen sollten demnächst in der Düsseldorfer LTU-Arena ihren Absatz finden. Oder doch nicht? Gestern wartete der ORF mit einem überraschenden Bericht auf. Demnach habe Red Bull entgegen letzterer Behauptungen das Interesse am FC Sachsen Leipzig keinesfalls verloren:

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Auf dem richtigen Weg – mit dem falschen Trainer?
Dienstag, 8. Mai 2007, 12:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:30 Uhr
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Wenn es gut läuft, kann man sich alles leisten: Ede „gnadenlos“ Geyer fuhr vor einigen Jahren sensationelle Erfolge mit Energie Cottbus ein – bis hin zum Aufstieg und Klassenerhalt in der Bundesliga. Ein Blatt hatte er nie vor den Mund genommen. Stellvertretend steht die Affäre um die Äußerung Geyers, einer seiner Cottbusser Spieler habe eine Berufsauffassung wie eine Nutte auf St. Pauli. Auf Pauli wurde Geyer daraufhin angefeindet, in Cottbus hingegen noch mehr vergöttert. Doch kann sich Geyer heute, nahezu sechs Jahre später, noch derartige Eklats leisten?

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Kunze-Sportpark oder Zentralstadion?
Freitag, 4. Mai 2007, 13:17 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:30 Uhr
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Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Scheideweg. Alles soll anders, der Etat deutlich gesenkt und der Kader gründlich durchgelüftet werden. So war es jedes Jahr seit dem Regionalliga-Abstieg 2004. Ebenfalls nicht neu ist auch die Diskussion, die die Leipziger Presselandschaft jetzt angestoßen hat: Folgt nach über drei Jahren des Dahindarbens in der WM-Schüssel die Rückkehr in den Alfred-Kunze-Sportpark? Darf der gemeine Leutzscher Fan sich in der nächsten Saison wieder auf „richtige“ Stehplatzen freuen, das 64er Meister-Flair genießen und phantasievolle, aufwendige Diablos-Choreografien bewundern?

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Schiri Zwayer beendet Leutzscher Aufstiegshoffnungen
Montag, 30. April 2007, 9:37 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:31 Uhr
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Es fällt immer leicht zu sagen: der Schiedsrichter war Schuld. An nahezu jedem Spieltag, egal ob in der Bundes- oder Oberliga, ist von „verschobenen Spielen“ die Rede, von Schiedsrichtern, die systematisch für oder gegen eine Mannschaft pfeifen. Einer hat mit diesen Vorwürfen schon unlängst Erfahrungen gemacht: Im Januar 2005 deckte Felix Zwayer mit drei Kollegen den Wettskandal um Robert Hoyer auf. Später geriet er selbst ins Fadenkreuz der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen. Und nun, zwei Jahre danach, ist wieder alles in Ordnung. Ein glaubwürdiger Schiedsrichter, noch dazu bundesligaerfahren, der ist genau der Richtige, den die brisante Spitzenpartie der NOFV-Oberliga Süd FC Sachsen Leipzig gegen FC Energie Cottbus II braucht, müssen sich die Verantwortlichen für die Schiedsrichteransetzung gedacht haben.

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Die Rückkehr des Teamgeistes
Dienstag, 24. April 2007, 14:35 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 15:26 Uhr
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Eigentlich mutet es angesichts des Saisonverlaufs fast schon zynisch an, dass die Leutzscher zurück im Titelrennen sind. Der Sieg im heraufbeschworenen Sechs-Punkte-Spiel in Eilenburg lässt die grün-weißen Anhänger wieder hoffen: auf vier Punkte beläuft sich der Rückstand auf die Cottbusser Zweite - nur noch vier Punkte. Und das, obwohl seit Monaten scharfe Kritik auf die Geyers, Ferls & Co. einregnet. Von falschem Training war die Rede. Von fehlender Einstellung. Von einem Teamgeist, den man mit der Lupe suchen musste…

Und nun, sechs Spieltage vor Saisonende, sieht es auf einmal alles anders aus. Geradzu rosig: Mit einem Sieg im direkten Duell gegen Cottbus II wäre endgültig alles wieder möglich. Die Liga würde wieder zittern. Genauso, wie sie es vor Saisonbeginn tat, als die Presse die hochgehandelten und -bezahlten Sachsen-Stars zum „FC Bayern München der Oberliga“ stilisierte.

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