Abschied
Freitag, 30. November 2007, 16:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:06 Uhr
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Noch ein Spiel, dann ist Winterpause. Doch der FC Sachsen wird nicht zur Ruhe kommen. Das Geld ist knapp. Wen wundert es da, wenn das Personal mit anderen schönen Städten flirtet: Woanders gibt es entweder sportlichen Erfolg oder aber zumindest regelmäßig frisches Geld aufs Konto – und im äußersten Glücksfall sogar beides. Womit wir beim FC Rot-Weiß Erfurt wären. Die Blumenstädter spielen in der Regionalliga um den Zweitligaaufstieg mit, und weil das noch nicht reicht, schaut man sich bei darbenden Oberligisten um, die überqualifiziertes Personal beschäftigen.

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Die Elfmeter-Versager sind Pokal-Helden
Mittwoch, 21. November 2007, 19:25 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:22 Uhr
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Chemie endlich im Glück: Die Leutzscher rehabilitieren sich im Oddset-Pokal von schlechten Leistungen, verschossenen Elfern und liegen gelassenen Punkten

Sieg in Eilenburg! Wieder eine Runde weiter, die Leutzscher lieben den Pokalfight: jedes Gegentor könnte das letzte sein, jede Begegnung avanciert zum Endspiel. Passt irgendwie zum Verlauf der letzten Monate. Eine Deadline jagt die nächste, die finanzielle Situation des FC Sachsen war, ist und bleibt wahrscheinlich per Definition für immer prekär. Wie LVZ und Bild unisono berichten, braucht der Verein bis zum 30. November 200 000 Euro, um zu überleben. Die Stadtwerke haben laut Bild schon abgewunken.

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Erst Lust, dann Frust – Hammer-harte Tatsachenentscheidungen
Mittwoch, 7. November 2007, 23:18 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:22 Uhr
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Das wird eine ganz harte Saison. Nichts für Fans mit Bluthochdruck, nichts für Zartbesaitete. Heimspiele im Zentralstadion haben in diesen Monaten einen zutiefst zynischen Beigeschmack. Die Leistung stimmt oft, vor allem Kampf, Einsatzbereitschaft, allein der Lohn in Form von Heimsiegen bleibt aus. Späte Gegentore gab es bereits gegen Germania Halberstadt (1:1), den SSV Markranstädt (1:1) und nun auch gegen Ligaprimus Chemnitzer FC (2:2). Allein in diesen Spielen verschenkten die Leutzscher sechs Punkte – durch Unvermögen, Pech und gegen den CFC vor allem wegen des Schiedsrichters.

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Respekt vorm Tabellenführer: Chemie kann nur gewinnen
Samstag, 3. November 2007, 14:43 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:23 Uhr
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Wenn es bei Chemie rund läuft, dann im Pokal. Mit 3:1 revanchierten sich die Leutzscher im Sachsenpokal beim VfB Auerbach für die herbe 1:5-Pleite in der Oberligapartie zweieinhalb Monate zuvor. Wieder eine Runde weiter, vielleicht winkt ein attraktiver Gegner, vielleicht ist auch noch mehr drin. In den letzten beiden Jahren war jeweils erst im Halbfinale Schluss, 2004/05 gewannen die Leutzscher den Sachsenpokal. Geschlagener Gegner war damals im Zentralstadion übrigens der Chemnitzer FC…

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Ausgesperrte Fans zum Politderby
Freitag, 19. Oktober 2007, 10:14 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:23 Uhr
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Fußball-Leipzig macht mal wieder bundesweite Negativschlagzeilen. Ausgerechnet während der diesjährigen FARE-Aktionswoche sperrt Lok Leipzig zu der politisch brisanten Partie seiner zweiten Mannschaft gegen Roter Stern Leipzig (Stadtliga Leipzig) die Öffentlichkeit aus. Steffen Kubald erklärte gestern gegenüber der Leipziger Volkszeitung, warum die Stadiontore geschlossen bleiben:

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Von Freizeit-Jamaikanern und Holocaust-Leugnern
Montag, 15. Oktober 2007, 21:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 14. Oktober 2008, 22:11 Uhr
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Sie hatten sich bewaffnet, die beste Lauerposition gesucht und gewartet. Und gewartet: Die Medien. Die bundesweite Skandal-Journaille hatte Zettel, Stift, Micro und Kamera gezückt, um exclusiv über den Untergang von Fußball-Leipzig zu berichten. Allein, das Derby hielt in dieser Hinsicht nicht, was es versprach. Für ein Duell Leutzsch gegen Probstheida blieb es nicht nur im Hochsicherheitstrakt Zentralstadion, sondern auch außerhalb der Schüssel erstaunlich ruhig. Fußball gespielt wurde auch: Chemie II unterlag den Lokisten mit 1:3 (0:0).

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1:1 gegen Markranstädt – symptomatisch für die Gesamtsituation
Dienstag, 2. Oktober 2007, 12:20 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Eine Augenblick, der ins Bild passt: Acht Minuten vor Schluss, eine Strafraumszene, eine unbeholfene Grätsche, Elfmeter, am Ende Tränen. Enrico Köckeritz hatte Christian Mittenzwei von den Beinen geholt, Lars Weißenberger zum – wieder einmal – späten Ausgleich verwandelt. Ein Spieler am Boden, eine komplette Mannschaft am Boden, der ganze Verein am Boden. Alles andere wäre wohl eine Überraschung gewesen. Kein Geld. Unsicherheit. Führungskrise. Sportliche Misserfolge.

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Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen
Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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Standortbestimmung: Erneute Auswärtspleite verschafft Gewissheit
Montag, 3. September 2007, 13:16 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:25 Uhr
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Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage. Das 1:2 (0:0) beim FV Dresden-Nord ist ein Ergebnis, das nach dem 1:5-Debakel in Auerbach nicht überraschen darf. Guido Schäfer, Chemie-Experte der LVZ, schreibt die Leutzscher Kicker gewohnt emotional auf den Boden der Tatsachen zurück – reißerisch, ein bisschen zynisch, aber keinesfalls wirklichkeitsfremd:

Im idyllischen Jägerpark zu Dresden wurde vor 748 Zeugen eine schmerzhafte, eine unglaubliche, eine nicht negierbare Wahrheit offenbar: Das Nachtschattengewächs der Landeshauptstadt, der FV Dresden-Nord, ist besser besetzt als Leipzigs beste Fußball-Mannschaft. „Schreibt das ruhig mal so!“, forderte Sachsen-Coach Hans Leitzke nach der verdienten 1:2 (0:0)-Niederlage. „Das ist die Realität, das ist kein Gejammere von mir.“

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Ernüchterung – Tabellenletzter…
Dienstag, 21. August 2007, 10:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:26 Uhr
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Das Positive vorweg: In Leutzsch ist man auf dem Boden der Tatsachen angekommen, und das sehr früh, vielleicht sogar einmal rechtzeitig. Spieltag zwei brachte die Ernüchterung schlechthin. Das blamable 1:5 (0:3) beim VfB Auerbach bedeutet Tabellenplatz 16. LVZ und Bild waren sich in ihren Montagsausgaben einig: Auerbach dominierte über 90 Minuten, Keeper René Twardzik verhinderte eine höhere Niederlage, Torschütze Christian Reimann war der beste grün-weiße Feldspieler. Fragt sich bloß, wie lange noch? Geht es bis zur Winterpause mit bescheidener Punktausbeute und Reimann als Alleinunterhalter in der Torschützenliste so weiter, machen die Jenas und Magdeburgs den treffsicheren Stürmer schneller abspenstig, als den Verantwortlichen lieb ist.

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