Von Fusionisten und Besitzstandswahrern
Mittwoch, 4. Februar 2009, 15:59 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 13. Februar 2009, 22:00 Uhr
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Die Podiumsdiskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung zur Zukunft des Leipziger Fußball offenbarte, was in der geteilten Stadt machbar ist – und was nicht. Ein Rückblick

„Leipzig und die fehlende Bundesliga – eine unendliche Geschichte?“ Eine Frage, die provoziert, Gemüter erhitzt, Diskussionen anregt. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hatte zu diesem Thema in das hoffnungslos überfüllte Studio 3 von Leipzig Fernsehen geladen. Viert- beziehungsweise fünftklassiger Fußball – beim puren Gedanken daran sehnt sich der geneigte FC-Sachsen- respektive Lok-Fan schnellstmöglich das berühmte Grab herbei, indem er sich öffentlichkeitswirksam umdrehen könnte. Allein, so einfach ist es nicht, und so geht die Debatte weiter. Fusionisten gegen Selbstbestimmte, Visionäre gegen Besitzstandswahrer, Pragmatiker gegen Irrationalisten – die Fronten stehen fest. Allein als Anhänger der BSG Chemie kann man sich ein bisschen zurücklehnen. Dass der Alfred-Kunze-Gedächtnis-Weg nicht morgen und auch nicht übermorgen in die Bundesliga führt, ist ein ebenso evidenter wie auch immanenter Bestandteil der Neuinterpretation der Leutzscher Legende.

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Expertendiskussion zur Zukunft des Leipziger Fußballs
Donnerstag, 29. Januar 2009, 18:07 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 2. Februar 2009, 10:38 Uhr
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„Leipzig und die fehlende Bundesliga“ – die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am Dienstag, dem 3. Februar, 18 Uhr, im Studio 3 von Leipzig Fernsehen zur Podiumsdiskussion. Ein Veranstaltungstipp

Quo vadis, Fußball-Leipzig? Mit den Köpfen in der Bundesliga steht der Leipziger Fußball mit beiden Beinen in den Amateurligen, und daran wird sich so schnell nichts ändern. Gibt es einen Master-Plan? Und wenn ja, wie sieht der aus? Zentralstadionbesitzer Michael Kölmel hat die leerstehende WM-Arena kurzerhand zur Chefsache erklärt, hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass Red Bull nach wie vor Interesse am Leipziger Fußball hat. Wird hinter den Kulissen geflirtet, eine potentielle Ehe angebahnt, von einem vollen Zentralstadion geschwärmt? Eine Stadt mit diesen Voraussetzungen, denkt sich mancher Couch-Fußballer, hat die Aussicht auf die Champions-League-Qualifikation! Mindestens. Irgendwann vielleicht?

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Kommerzfußball: öffentliche Veranstaltung oder Werbespot?
Dienstag, 9. September 2008, 18:35 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 9. September 2008, 18:38 Uhr
Abgelegt unter: Kommerz- & Medienfußball, Medienschau

„Was erlaube´ DFL!“ Über eine Verbands-GmbH, die die Taschen nicht voll genug kriegt. Eine Leseempfehlung

Die BSG Chemie Leipzig ist nicht nur ein Verein, in dem Fußball und Schach gespielt werden – sie versteht sich zugleich als ein anachronistisches Projekt, das sich dem Konzept des Modernen Fußballs entgegen stellt. Insofern ist ein Blick über den Verein hinaus Pflicht: Katrin Schuster, Redakteurin des linksintellektuellen Wochenblatts Freitag, widmet sich unter dem Titel „Was erlaube´ DFL!“ dem Thema Kommerz- und Medienfußball. Bezeichnend, denn der Freitag klammert Sport sonst aus, berichtet über Politik, Kultur und Literatur.

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