Lonzens richtige Reaktion
Donnerstag, 15. November 2007, 10:41 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 6. November 2009, 13:23 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus

Sportlich am Abgrund, geraten rechter und linker Flügel der chemischen Fanszene aneinander. Aufsichtsratsvorsitzender Lonzen behält den Überblick und sperrt die Aggressoren aus

Sportlich läuft es nicht, nur 1:1 beim Tabellenletzten in Sangerhausen. Reimann verschießt zum zweiten Mal einen Elfer, Kraft und Wille scheinen nur für 20 Minuten starken Fußball zu reichen. Die Regionalligaqualifikation ist nicht nur höchst gefährdet, sie ist unlängst in weite Ferne – ohne Aussicht auf Besserung – gerückt. Passend dazu: Die Fanszene befindet sich in einer Identitätskrise. „Rechts gegen Links“ heißt es jetzt auch in den eigenen Reihen. Umso erstaunlicher: Der Verein – allen voran Aufsichtsratschef und Stadionbetreiber Winfried Lonzen – reagiert schnell, unbürokratisch und außenwirksam. Für 15 namentlich bekannte Metastasen gilt ab sofort ein Stadionverbot im Zentralstadion.

… weiterlesen





Ausgesperrte Fans zum Politderby
Freitag, 19. Oktober 2007, 10:14 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:23 Uhr
Abgelegt unter: Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus, Medienschau

Fußball-Leipzig macht mal wieder bundesweite Negativschlagzeilen. Ausgerechnet während der diesjährigen FARE-Aktionswoche sperrt Lok Leipzig zu der politisch brisanten Partie seiner zweiten Mannschaft gegen Roter Stern Leipzig (Stadtliga Leipzig) die Öffentlichkeit aus. Steffen Kubald erklärte gestern gegenüber der Leipziger Volkszeitung, warum die Stadiontore geschlossen bleiben:

… weiterlesen





Von Freizeit-Jamaikanern und Holocaust-Leugnern
Montag, 15. Oktober 2007, 21:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 14. Oktober 2008, 22:11 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus, Medienschau, Spielberichte

Sie hatten sich bewaffnet, die beste Lauerposition gesucht und gewartet. Und gewartet: Die Medien. Die bundesweite Skandal-Journaille hatte Zettel, Stift, Micro und Kamera gezückt, um exclusiv über den Untergang von Fußball-Leipzig zu berichten. Allein, das Derby hielt in dieser Hinsicht nicht, was es versprach. Für ein Duell Leutzsch gegen Probstheida blieb es nicht nur im Hochsicherheitstrakt Zentralstadion, sondern auch außerhalb der Schüssel erstaunlich ruhig. Fußball gespielt wurde auch: Chemie II unterlag den Lokisten mit 1:3 (0:0).

… weiterlesen





Nur der Pöbel bleibt übrig: Armutszeugnis für Leutzscher „Fans“
Mittwoch, 16. Mai 2007, 15:19 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. August 2009, 8:47 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus, Spielberichte

Zugegeben, die Überschrift ist provokativ und wird man vor allem in Probstheida gerne lesen – aber sie ist nicht unberechtigt. Es sind die Momente, die richtig weh tun. Endlich gelingt mal wieder ein Sieg gegen VFC Plauen, der auch noch überzeugt. Ausgerechnet der von den Vogtländer Fans angefeindete Christian Reimann trifft zweimal (86./Foulelfmeter, 90.). Genug Stoff für ein Fußballfest. Aber nur 1952 Unentwegte trauten sich offiziell – inoffiziell vielleicht sogar nur knapp über 1000! - zur Partie der „Verfolger“ FC Sachsen Leipzig gegen VFC Plauen. Guido Schäfer (LVZ) weiß, wie die Zahl einzuordnen ist, wenn er sarkastisch anmerkt, dass vermutlich jene an den Radios mitgezählt wurden…

Zugegeben, für zu Hause Gebliebene kann man angesichts der Katastrophen-Saison der Leutzscher sogar noch verständnis aufbringen! Nicht aber für einige Vollidioten, die sich am Sonntag im Zentralstadion daneben benahmen und mit rassistischen Sprechchören negativ auffielen. Eins vorweg: Es kam sowohl im Plauener als auch im Leutzscher Fanblock zu verbalen Grenzübertritten. So wurde im Sektor B durch einige Chemie-„Fans“ unter anderem das U-Bahn-Lied angestimmt. Kreisen der Diablos ist es zu verdanken, dass diese unsäglichen Stimmen schnell wieder verstummten. Aus dem Plauener Block hingegen hallten „Juden-Leipzig“-Rufe – auch hier griffen couragierte, mitgereiste Fans ein.

… weiterlesen