Respekt vorm Tabellenführer: Chemie kann nur gewinnen
Samstag, 3. November 2007, 14:43 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:23 Uhr
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Wenn es bei Chemie rund läuft, dann im Pokal. Mit 3:1 revanchierten sich die Leutzscher im Sachsenpokal beim VfB Auerbach für die herbe 1:5-Pleite in der Oberligapartie zweieinhalb Monate zuvor. Wieder eine Runde weiter, vielleicht winkt ein attraktiver Gegner, vielleicht ist auch noch mehr drin. In den letzten beiden Jahren war jeweils erst im Halbfinale Schluss, 2004/05 gewannen die Leutzscher den Sachsenpokal. Geschlagener Gegner war damals im Zentralstadion übrigens der Chemnitzer FC…

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Elf Spiele voller Qualen: Der Auswärtsfluch von Plauen
Montag, 29. Oktober 2007, 11:56 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 15:02 Uhr
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Wer kann sich noch an Almir Filipovic erinnern? Der exzentrische Bosnier kickte von 1997 bis 2000 im Leutzscher Holz, schoss in vier Jahren 33 Regionalligatore und stand Ende der 90er eigentlich schon mit anderthalb Beinen im Kader des VfB Leipzig (1 Mio. DM waren damals als Ablösesumme im Gespräch!). Was hat der Stürmer, den die grün-weißen Fans entweder liebten (wenn er traf) oder verdammten (wenn er mal wieder daneben schoss) mit dem FC Sachsen Leipzig anno 2007 zu tun?

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Von Freizeit-Jamaikanern und Holocaust-Leugnern
Montag, 15. Oktober 2007, 21:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 14. Oktober 2008, 22:11 Uhr
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Sie hatten sich bewaffnet, die beste Lauerposition gesucht und gewartet. Und gewartet: Die Medien. Die bundesweite Skandal-Journaille hatte Zettel, Stift, Micro und Kamera gezückt, um exclusiv über den Untergang von Fußball-Leipzig zu berichten. Allein, das Derby hielt in dieser Hinsicht nicht, was es versprach. Für ein Duell Leutzsch gegen Probstheida blieb es nicht nur im Hochsicherheitstrakt Zentralstadion, sondern auch außerhalb der Schüssel erstaunlich ruhig. Fußball gespielt wurde auch: Chemie II unterlag den Lokisten mit 1:3 (0:0).

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Fünf Tage vor dem Derby: Strenge Sicherheitsmaßnahmen und verhaltener Kartenvorverkauf
Dienstag, 9. Oktober 2007, 16:12 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:41 Uhr
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Ein Ereignis, auf das nicht nur Leipzig schaut: Am Sonntag kommt es in der Landesliga zum Lokalderby zwischen der Zweiten Mannschaft des FC Sachsen und dem 1. FC Lok Leipzig. Gerechnet wird mit einem für Fünftligaverhältnisse enormen Fanandrang. Die Angst vor Randalen ist groß. Fußball-Leipzig spielt seit den Ausschreitungen in Probstheida im Februar 2007 auf Bewährung. DFB-Präsident Theo Zwanziger hatte Zentralstadionbetreiber Winfried Lonzen, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des FCS, für das nächste Jahr ein Länderspiel zugesagt…

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Die neue Auswärtslust: Siege in Markleeberg und Pößneck
Montag, 8. Oktober 2007, 11:53 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 8. Oktober 2007, 11:55 Uhr
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Tore, die gefeiert werden wie ein Aufstieg: Chemie siegt, und das auswärts, und das zweimal hintereinander. Dem 2:1-(0:1)-Pokalfight bei Kickers Markkleeberg – die Leutzscher rannten lange einem Rückstand hinterher – folgte ein 2:0 (0:0) beim VfB Pößneck. Balsam auf die grün-weiße Seele, Achtungszeichen angesichts ärgster finanzieller und zuletzt auch sportlicher Krisen.

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1:1 gegen Markranstädt – symptomatisch für die Gesamtsituation
Dienstag, 2. Oktober 2007, 12:20 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Eine Augenblick, der ins Bild passt: Acht Minuten vor Schluss, eine Strafraumszene, eine unbeholfene Grätsche, Elfmeter, am Ende Tränen. Enrico Köckeritz hatte Christian Mittenzwei von den Beinen geholt, Lars Weißenberger zum – wieder einmal – späten Ausgleich verwandelt. Ein Spieler am Boden, eine komplette Mannschaft am Boden, der ganze Verein am Boden. Alles andere wäre wohl eine Überraschung gewesen. Kein Geld. Unsicherheit. Führungskrise. Sportliche Misserfolge.

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Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen
Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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Andreas Petersen und die Spielerfrauen
Montag, 10. September 2007, 14:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:47 Uhr
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Andreas Petersen wusste wohl, dass Schiri Tino Wenkel aus Mühlhausen gleich wieder abpfeifen würde. Nach dem späten Ausgleich stürmte der Trainer von Germania Halberstadt aufs Spielfeld, freute sich mit seinen Kickern über den Glückstreffer. Zum Unmut der Chemie-Fans, der germanische Freudentanz goss Öl auf die entflammten grün-weißen Herzen. Wenkel blieb resolut, schickte Petersen energisch zurück in Richtung Trainerbank – und pfiff Sekundenbruchteile später ab.

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„Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“
Montag, 10. September 2007, 11:50 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 6. November 2009, 11:51 Uhr
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Siegergesten, Jubelposen, völlige Ekstase. Die Bilder sind bekannt. Nach 90 Minuten Fußball im Zentralstadion jubeln – die Gäste. Das machte schon Trainerfuchs Wolfgang Frank zu schaffen, natürlich auch dem unverwüstlichen Ede Geyer. Jetzt ist Hansi Leitzke der Leidtragende. Neben tausenden Fans. „Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“, verzweifelte die Torjägerlegende gegenüber der LVZ angsichts sovieler unseliger Qualen. Pech, Unvermögen oder einfach ein schlechtes Karma? Wofür werden Verantwortliche und Fans des FC Sachsen systematisch und erbarmungslos bestraft?

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Standortbestimmung: Erneute Auswärtspleite verschafft Gewissheit
Montag, 3. September 2007, 13:16 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:25 Uhr
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Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage. Das 1:2 (0:0) beim FV Dresden-Nord ist ein Ergebnis, das nach dem 1:5-Debakel in Auerbach nicht überraschen darf. Guido Schäfer, Chemie-Experte der LVZ, schreibt die Leutzscher Kicker gewohnt emotional auf den Boden der Tatsachen zurück – reißerisch, ein bisschen zynisch, aber keinesfalls wirklichkeitsfremd:

Im idyllischen Jägerpark zu Dresden wurde vor 748 Zeugen eine schmerzhafte, eine unglaubliche, eine nicht negierbare Wahrheit offenbar: Das Nachtschattengewächs der Landeshauptstadt, der FV Dresden-Nord, ist besser besetzt als Leipzigs beste Fußball-Mannschaft. „Schreibt das ruhig mal so!“, forderte Sachsen-Coach Hans Leitzke nach der verdienten 1:2 (0:0)-Niederlage. „Das ist die Realität, das ist kein Gejammere von mir.“

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