Das fängt Jahr gut an
Freitag, 4. Januar 2008, 12:14 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:04 Uhr
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Prost Neujahr: Reimann kündigt und Oswald will weg. Über personellen Aderlass und nicht enden wollende Gewalt

Nichts zu feiern über die Feiertage: Pünktlich zum Fest verkündeten Leipziger Volkszeitung und Bild unisono, dass FCS-Lebensversicherung Christian Reimann die Kündigung eingereicht hat. Keine Lust mehr auf spärlich dosierte Lohnausschüttungen und bescheidene sportliche Perspektiven. Und keine Hoffnungen auf eine Ablöse – Reimanns Wechsel zum FC Sachsen wurde dem VFC Plauen immerhin mit 70 000 Euro entschädigt – für den Verein: Wie wenige Tage nach der Kündigung durchsickerte, habe der Verein keine der drei (!) Mahnungen des Stürmers wegen ausstehender Gehaltszahlungen „zufriedenstellend beantwortet“, so Reimann-Berater Torsten Noack in der Bild.

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„Ossi“ geht fremd
Samstag, 15. Dezember 2007, 12:24 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:28 Uhr
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Sie sind gefragt, die Führungskräfte des FC Sachsen. Christian Reimann wird laut BILD vom halben Osten gejagt, Catalin Racanel von Rot-Weiß Erfurt ins Visier genommen. Und jetzt wird um Defensivchef Karsten Oswald gebuhlt. Wie die Augsburger Allgmeine bereits gestern berichtete, wurde „Ossi“ beim finanziell potenten Süd-Regionalligist FC Ingolstadt 04 mit einem Probetraining vorstellig.

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Neue Gesichter, alte Probleme
Mittwoch, 12. Dezember 2007, 17:58 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 15. Mai 2009, 0:19 Uhr
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Zahlen, die gesessen haben: 600 000 Euro kurzfristige Verbindlichkeiten schleppt der FC Sachsen hinter sich her, die Gesamtschulden belaufen sich sogar auf 1,3 Mio. Euro. Und seit der freitagabendlichen Mitgliederversammlung wissen wir auch, wer sich der Verantwortung stellt, wer das Minus ins Plus umwandeln und aus der Oberliga so schnell wie möglich eine Regionalliga machen will.

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Einmal Rücktritt, bitte!
Dienstag, 11. Dezember 2007, 19:44 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:31 Uhr
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Heiko Rosenthal (Die Linke), Sportbürgermeister von Leipzig, sorgt derzeit mit disqualifizierenden Äußerungen in Bezug auf den Überfall in der Sachsenstube gegenüber der Freien Presse für Aufsehen:

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Gewalt im Fußball – Kein Konzept, kein Geld und kein Ende in Sicht
Montag, 10. Dezember 2007, 21:56 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:19 Uhr
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Der brutale Überfall auf die Weihnachtsfeier der Diablos stellt eine neue Qualität von Hooliganismus dar. Fans, Vereinen, Ordnungshütern und Politikern muss endlich klar werden, dass es so nicht weiter geht

Szenen wie im Krieg, Szenen, die man eigentlich nur aus dem Fernsehen kennt: in Italien ist der Fußball fest in Händen der Mafia, die Fangruppierungen sind durchpolitisiert, Bandenkriege stehen auf der Tagesordnung. Seit Samstag scheinen die italienischen Verhältnisse in Leutzsch angekommen zu sein. Für Augenzeugen war es „versuchter Totschlag in Tateinheit mit schwerem Raub“: Ungefähr 50 Vermummte – bewaffnet mit Baseballschlägern, Schlagringen, Leuchtraketen und Schreckschusspistolen – attackierten die Diablos auf ihrer Weihnachtsfeier, verwüsteten die Sachsenstube, richteten auf dem gesamten Vereinsgelände laut Sächsischer Zeitung rund 100 000 Euro Sachschaden an und stahlen die gesamten Tageseinnahmen. Laut bereinstimmenden Augenzeugenberichten und Bild-Informationen waren Mitglieder von „Blue Caps“ und „Scenario Lok“ unter den Angreifern.

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Es weihnachtet sehr
Sonntag, 9. Dezember 2007, 18:39 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:33 Uhr
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Weihnachten, das Fest der Liebe, etwas für die ganze Familie, Freunde. Irgendwie gemeinschaftsstiftend. Deshalb kommen auch Fußballfans nicht daran vorbei, eine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Mit Baseballschlägern, Schlagringen, Rauchbomben, Leuchtspuren und Schreckschusspistolen (!) hat das eigentlich wenig zu tun. Doch das, was sich gestern in der Leutzscher Sachsenstube abspielte, offenbarte, dass Weihnachten für den ungeladenen Teil Fußball-Leipzigs ganz andere Assoziationen hervorzurufen scheint. Es ist Zeit zur Besinnung beim Familienverein.





Abschied
Freitag, 30. November 2007, 16:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:06 Uhr
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Noch ein Spiel, dann ist Winterpause. Doch der FC Sachsen wird nicht zur Ruhe kommen. Das Geld ist knapp. Wen wundert es da, wenn das Personal mit anderen schönen Städten flirtet: Woanders gibt es entweder sportlichen Erfolg oder aber zumindest regelmäßig frisches Geld aufs Konto – und im äußersten Glücksfall sogar beides. Womit wir beim FC Rot-Weiß Erfurt wären. Die Blumenstädter spielen in der Regionalliga um den Zweitligaaufstieg mit, und weil das noch nicht reicht, schaut man sich bei darbenden Oberligisten um, die überqualifiziertes Personal beschäftigen.

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Die Elfmeter-Versager sind Pokal-Helden
Mittwoch, 21. November 2007, 19:25 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:22 Uhr
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Chemie endlich im Glück: Die Leutzscher rehabilitieren sich im Oddset-Pokal von schlechten Leistungen, verschossenen Elfern und liegen gelassenen Punkten

Sieg in Eilenburg! Wieder eine Runde weiter, die Leutzscher lieben den Pokalfight: jedes Gegentor könnte das letzte sein, jede Begegnung avanciert zum Endspiel. Passt irgendwie zum Verlauf der letzten Monate. Eine Deadline jagt die nächste, die finanzielle Situation des FC Sachsen war, ist und bleibt wahrscheinlich per Definition für immer prekär. Wie LVZ und Bild unisono berichten, braucht der Verein bis zum 30. November 200 000 Euro, um zu überleben. Die Stadtwerke haben laut Bild schon abgewunken.

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Lonzens richtige Reaktion
Donnerstag, 15. November 2007, 10:41 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 6. November 2009, 13:23 Uhr
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Sportlich am Abgrund, geraten rechter und linker Flügel der chemischen Fanszene aneinander. Aufsichtsratsvorsitzender Lonzen behält den Überblick und sperrt die Aggressoren aus

Sportlich läuft es nicht, nur 1:1 beim Tabellenletzten in Sangerhausen. Reimann verschießt zum zweiten Mal einen Elfer, Kraft und Wille scheinen nur für 20 Minuten starken Fußball zu reichen. Die Regionalligaqualifikation ist nicht nur höchst gefährdet, sie ist unlängst in weite Ferne – ohne Aussicht auf Besserung – gerückt. Passend dazu: Die Fanszene befindet sich in einer Identitätskrise. „Rechts gegen Links“ heißt es jetzt auch in den eigenen Reihen. Umso erstaunlicher: Der Verein – allen voran Aufsichtsratschef und Stadionbetreiber Winfried Lonzen – reagiert schnell, unbürokratisch und außenwirksam. Für 15 namentlich bekannte Metastasen gilt ab sofort ein Stadionverbot im Zentralstadion.

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Erst Lust, dann Frust – Hammer-harte Tatsachenentscheidungen
Mittwoch, 7. November 2007, 23:18 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:22 Uhr
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Das wird eine ganz harte Saison. Nichts für Fans mit Bluthochdruck, nichts für Zartbesaitete. Heimspiele im Zentralstadion haben in diesen Monaten einen zutiefst zynischen Beigeschmack. Die Leistung stimmt oft, vor allem Kampf, Einsatzbereitschaft, allein der Lohn in Form von Heimsiegen bleibt aus. Späte Gegentore gab es bereits gegen Germania Halberstadt (1:1), den SSV Markranstädt (1:1) und nun auch gegen Ligaprimus Chemnitzer FC (2:2). Allein in diesen Spielen verschenkten die Leutzscher sechs Punkte – durch Unvermögen, Pech und gegen den CFC vor allem wegen des Schiedsrichters.

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