Die Baustelle
Sonntag, 29. Januar 2012, 15:34 Uhr
Abgelegt unter: Abseits des Platzes, BSG Chemie Leipzig, Fanszene, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus

Jahrelang praktizierte das Leipziger Fanprojekt akzeptierende Jugendarbeit mit Neonazis. Nach dem Trägerwechsel soll mit einem neuen Team alles anders werden. Die neuen Inhalte umzusetzen, ist nicht die einzige Herausforderung. Eine Reportage

Die schmale Tribüne ächzt. Es gibt Sitzbänke, aber alle stehen. Hunderte Menschen, eine Familie in Grün-Weiß. Was sie eint, ist die Leidenschaft für Fußball und ihren Verein, die BSG Chemie Leipzig. Sie sind immer da, egal wie es läuft. Sie leben für ihren Klub. Grün-Weißer ist man immer. Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen, und in den Träumen sowieso. „Schähm …, Schähm …“, tönt es aus biergetränkten Kehlen. Gemeint ist Chemie, der Schlachtruf ist so alt wie die größten Erfolge des Vereins, der vor Jahrzehnten zwei DDR-Meisterschaften errang, zuletzt 1964. Ein unerwarteter Erfolg, die Geburtsstunde eines Mythos, der auch in tristen Zeiten Tausende mobilisiert. Chemie spielt in der sechsten Liga, die zweite Mannschaft sogar noch weit tiefer.

Sie tragen Sneakers und weite Hosen, Kapuzenpullover und Windbreaker

Es ist Winterpause, die Zeit der Hallenturniere, an einem grauen Samstagabend. Seit Tagen regnet es. 300 Fans sind in eine Sporthalle nach Abtnaundorf im Osten der Stadt gekommen, um das Reserveteam ihres Vereins zu unterstützen. Auf dem Feld stehen Freizeitkicker, manche haben Bierbäuche, andere am Hinterkopf nur noch lichtes Haar. Am Rand klatschen und singen die Fans. Sie sind zumeist jung, tragen Sneakers und weite Hosen, Kapuzenpullover und Windbreaker. Benny steht inmitten der Fans. Er hebt sich von den anderen kaum ab mit seiner dunkelblauen Jacke und der lässigen Jeans. Es ist einer seiner ersten Einsätze für das neue Fanprojekt in Leipzig.

Der 28-Jährige, seit Jahren selbst Fan, betreut jetzt als Sozialarbeiter die Ultras von Chemie. Benny heißt eigentlich Benjamin Görges, aber nur die Wenigsten, die ihn freundschaftlich grüßen, kennen seinen vollen Namen. Das ist einfach nicht so wichtig. „Ich bin beruflich hier, aber ich lege mein Fansein nicht ab“, sagt Benny, und nimmt einen Schluck Kaffee. Früher hätte er Bier getrunken. Er weiß um die Verantwortung, die auf ihm und den anderen neuen Kollegen lastet.

Denn neben Chemie gibt es noch weitere Vereine, die zwar sportlich nur mäßig erfolgreich sind, aber viele Zuschauer anziehen. Die Rivalität ist groß, allen voran zwischen Chemie und dem 1. FC Lok. Gewalt gehört zum Alltag. Politische Gräben trennen beide Lager. Dieser Schatten liegt auch auf den Szenen der anderen großen Vereine, RB Leipzig, SG Leipzig-Leutzsch und Roter Stern.

Anders als die sächsischen Behörden, das Innenministerium und die Polizei, betrachtet Benny Fans nicht als potenzielle Gewalttäter, sondern will als Pädagoge mit ihnen arbeiten, sie in ihrer Kreativität und Selbstbestimmung stärken, Vorurteile und Aggressionen abbauen. Genau daran ist das alte Fanprojekt gescheitert. Deshalb haben die Stadt Leipzig, der Freistaat Sachsen und der Deutsche Fußball-Bund, die das Fanprojekt finanzieren, dem alten Träger und dessen verantwortlichem Leiter das Vertrauen entzogen.

Die eigentlich interessanten Gespräche führt Sarah im Raucherpavillon

Ortswechsel. Die Luft ist zum Schneiden dick. Sarah Köhler zündet sich eine Zigarette an. Die junge Frau mit dem kurzen Pferdeschwanz, den weichen Gesichtszügen und dem Piercing im rechten Nasenflügel, hat es geschafft. Fast drei Jahre lang kämpfte sie um diesen Job. Nun, seit zwei Monaten, leitet die 31 Jahre alte Sozialpädagogin das Fanprojekt. Sie entschied, Benny als Betreuer für die BSG Chemie einzustellen. Jetzt steht Sarah unter Kollegen in einem verqualmten Pavillon. 500 Vertreter von Fans, Vereinen und Verbänden sind zum Fankongress nach Berlin gekommen. Auf den Podien wird kontrovers diskutiert. Es geht um Fans und ihre Interessen, sie wollen mitreden, den Dialog mit Verbänden, Polizei und Medien suchen. Ein Pflichttermin für jeden Fanprojektmitarbeiter.

Die eigentlich interessanten Gespräche führt Sarah in den Pausen im Raucherpavillon. Sie trifft Sozialarbeiter aus München, Mainz und Magdeburg, alte Freunde. „Benjamin ist ein Volltreffer“, sagt einer. „Du bist in aller Munde, Sarah.“ Ein verlegenes Lächeln durchzieht ihr Gesicht. Bevor sie nach Leipzig kam, hatte Sarah das Fanprojekt in Lübeck geleitet. Jetzt fängt sie wieder von vorn an, aber es ist, als wäre sie niemals weg gewesen.

Zurück nach Leipzig. Sarah sitzt in einer beliebten Studentenkneipe, einem historischen Kellergewölbe in der Innenstadt. „Soziale Arbeit war schon immer mein Ziel“, sagt Sarah. Leipzig war für sie eine Herausforderung – die Stadt, die Menschen und ihr Fußball, die vielen Konflikte. Über ihren Vorgänger – einen großen, muskulösen Mann mit Glatze, meistens wortkarg, bisweilen auch aufbrausend – will Sarah nicht viele Worte verlieren. Sie hört lieber zu. Jeden Satz formuliert sie mit Bedacht. Nicht nur äußerlich ist sie ein Gegenentwurf zu ihrem Vorgänger. Kritische Urteile kleidet sie stets in freundliche Worte, die nie wehtun, aber immer ihr Ziel erfüllen. Sarah gewinnt ihre Autorität nicht durch Härte, sondern über ihre kluge Gesprächsführung.

„Als wir vor zwei Monaten anfingen, hatten wir ein Handy und einen Laptop.“ Keine Räumlichkeiten, keine Bewerber vom alten Fanprojekt. Dessen Verantwortliche wollten nicht kooperieren. Sarah bestellt sich eine Cola. Sie denkt an die langen Debatten. Kritiker hatten den bisher Verantwortlichen vorgeworfen, sich nicht ausreichend von Neonazis abzugrenzen. NPD-Kader und Kameradschaftler agitierten offen im Umfeld des 1. FC Lok, gingen im Fanprojekt ein und aus. Der Streit um die Zukunft der Fansozialarbeit in Leipzig wurde zum Politikum. Stadt gegen Land, Jugendeinrichtungen gegen Ordnungspolitiker. Schließlich setzte sich die Überzeugung durch, dass ein Fanprojekt Neonazis keinen Raum bieten dürfe, sich zu entfalten. Das Konzept von Outlaw, einem freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe, erhielt den Zuschlag. Sarah soll es umsetzen.

Einen Fußballwimpel sucht man vergebens

Ein Tischkicker steht in der Ecke. Daneben lehnt ein Fahrrad, leere Kartons stehen im Raum eines Büros in Plagwitz im Südwesten der Stadt. An der Wand hängen Plakate. „Picassos Frauen – Cocteaus Männer“. Ein anderes kündigt argentinische Filmtage an. Einen Fußballwimpel sucht man vergebens. Sarah, Benny und zwei weitere Kollegen sitzen um einen Tisch auf Gartenstühlen, die umkippen, wenn man sich zu weit nach hinten lehnt. An der Decke hängen zwei Halogenlampen, nur eine leuchtet. Dienstberatung in einem Provisorium, das sonst eine Anlaufstelle der Familienhilfe ist. Sie sprechen über Arbeitszugänge zu den Vereinen, neue Projekte, eine Fahrt mit Fußballfans nach Auschwitz. Schon bald werden sie zu fünft im Team sein. Sarahs Ziel ist es, alle großen Vereine in Leipzig zu betreuen.

Nur zwei Kilometer weiter, am anderen Ende des Stadtparks in der Südvorstadt, befindet sich das neue Büro in einem denkmalgeschützten Altbau, mit zwei großen Fenstern, mehreren Räumen, hell und freundlich. Eine Leiter steht mitten im Raum, an der Wand lehnen Schippen, daneben steht eine Schubkarre. In wenigen Wochen wollen Sarah und ihr Team hier einziehen. Es ist nicht die einzige Baustelle, Sarah weiß das ganz genau. Sie ist froh, dass sie es endlich anpacken kann.

Diese Reportage ist im Rahmen eines Seminars der Akademie der Bayerischen Presse in München entstanden.




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11 Kommentare bisher
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  1. Gravatar of Sündenbock03
    Kommentar von
    Sündenbock03
    29.01.2012 um 19:16
    1

    Wunderbar formuliert.
    Eine Anmerkung habe ich dennoch: Wer in letzter Zeit Spielen der BSG Chemie beiwohnt, dem wird nicht verborgen geblieben sein, dass sich der Spitzname „Ronny“ für den Fanprojektmitarbeiter Benjamin Görges zunehmend durchsetzt.


  1. Gravatar of rotebrauseblogger
    Kommentar von
    29.01.2012 um 22:22
    2

    Ich finds auch wunderbar formuliert, finde aber, dass der Inhalt etwas hinterherhinkt. Mir ist das alles ein wenig zu schablonenhaft. Da der neonaziakzeptierende, muskulöse, aufbrausende Mann mit Glatze und hier die zuhörende, junge Sozialarbeiterin mit den weichen Gesichtszügen, verlegenem Lächeln und Percing in der Nase. Bei BILD hätte es wohl nicht weit davon entfernt „Die schöne Sarah“ geheißen.
    Es liegt vermutlich daran, wofür dieser, Dein Artikel geschrieben wurde, aber er kratzt in Bezug auf Konzepte nicht einmal die Oberfläche. Die spannende Frage wäre ja, was das alte Fanprojekt und das neue tatsächlich für unterschiedliche Konzepte haben. Akzeptierende Jugendarbeit darf mal wohl für Fanprojekte generell erst mal als Grundgedanken annehmen, was man ja auch am Chemie-Verantwortlichen und -Fan Benny sieht. Und akzeptierende Jugendarbeit heißt bei aller Verpöntheit des pädagogischen Konzepts in bestimmten Umfeldern eben auch, dass man mit einem bestimmten Klientel umgehen, weil es schlicht und einfach zur Realität dazu gehört.
    Klar muss man im konkreten Grenzen ziehen und die Grenzen werden sich zwischen altem und neuem Fanprojekt wohl unterscheiden, aber was sonst noch? Für welchen Ansatz und welche Alternativen/ Möglichkeiten steht denn das neue Fanprojekt (und vermutlich wird Outlaw eins gehabt haben müssen als sie den Zuschlag bekommen haben)?
    Problematisch auch, dass ich behaupten würde, dass das neue Fanprojekt in seiner Außenwirkung schon sehr als chemielastig wahrgenommen wird, was den Zugang zu den anderen Fangruppen (SGLL, Lok) durch die jeweilig Verantwortlichen erschweren dürfte. Aber vielleicht nehme ich das auch nur falsch wahr.
    Und bei aller Kritik trotzdem danke für den Artikel. So viele Infos gehen zum Thema ja doch nicht über die täglichen Agenturticker..


  1. Gravatar of NORTHEND
    Kommentar von
    30.01.2012 um 0:19
    3

    Der Beitrag ist erst einmal fein geschrieben und könnte vom Duktus wunderbar in die 11FREUNDE passen! Kompliment Bastian – für die journalistische Arbeit!

    Auch ich reibe mich etwas an der „Chemie-Lastigkeit“ wie sie mein Vorschreibe erwähnte … Benny bekennt sich ja klar zur BSG Chemie und dürfte damit nicht völlig ohne persönliche Befindlichkeiten agieren. Das Fanprojekt benötigt aber gerade jetzt völlige Neutralität im Umgang mit der Vielschichtigkeit der Leipziger Probleme. 

    Das Fanprojekt sehe ich generell eher in der Prävention unterwegs und nur darin Sinn gebend. An dem Kern der Probleme wird man nie etwas rütteln können – dafür sind die Gedanken viel zu sehr in völliger Verhärtung erstarrt. Auch bei mir.
    Gerade DA bedarf es einer völlig neutralen, fast unbedarften „Vereinslosigkeit“ und unvermittelter Glaubhaftigkeit. Inwieweit das derzeitige Fanprojekt ausgerechnet damit punkten kann, mag ich nicht zu beurteilen. Die Vorzeichen scheinen mir aber nicht zum Besten.

    Was ein Daumendrücken nicht ausschließt!

     


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    30.01.2012 um 13:02
    4

    Danke für eure Anmerkungen, im Positiven wie im Negativen.

    Ich wollte eine Geschichte schreiben, die auch für Außenstehende, also nicht mit den Irrwegen des Leipziger Fußballs Vertrauten, verständlich sein soll. Also musste ich eine weite Perspektive einnehmen. Die Sache ist komplex, ich kann aber in so einem Text nicht alles erklären. Dass ich mit dem Beispiel Chemie einsteige, ist auch der Ausrichtung dieses Blogs geschuldet, vor allem aber der Tatsache, dass das neue Fanprojekt bei Chemie eine große Akzeptanz erfährt. Aber wie es auch im Text steht, es geht um den Leipziger Fußball, eben auch um RB, Lok und die SGLL. Die Nachfrage ist da, auch bei Fans der SGLL.

    Outlaw hat ein umfassendes Konzept erstellt, das den Maßstäben des Nationalen Konzepts Sport und Sicherheit (NKSS) entspricht. Im einzelnen geht es um Gewaltprävention und politische Bildung. Und ein zentraler Teil ist, dass eben nicht mit Neonazis gearbeitet wird. Das ist übrigens eine städtische Richtlinie, eine Lehre aus dem Fall Kirschberghaus Anfang der Neunziger. Ein Fanprojekt im Sinne des NKSS hat einen präventiven Ansatz, es geht darum, dass Jugendliche überhaupt nicht erst ins Hooligan-Neonazi-Milieu hineinwachsen. Dieser Ansatz ist für mich plausibel. Das alte Fanprojekt wurde dieser Anforderung, die das NKSS an Fanprojekte stellt, nicht gerecht. Es diente eher der Informationsabschöpfung. Dafür gibt es allerdings die so genannten Szenekundigen Beamte.

    Expertise ist etwas sehr wichtiges. Beim neuen Fanprojekt arbeiten ausschließlich Sozialarbeiter, (Sozial-)Pädagogen, Sozialwissenschaftler, die zum Teil vielleicht ihr Fansein nicht ablegen, aber die Aufgaben gerade deshalb mit Professionalität angehen. Beim alten Fanprojekt arbeiteten Fans ohne jede Qualifikation, Vertraute der Sicherheitsbehörden.

    Die Herausforderungen, vor denen das Fanprojekt steht, sind tatsächlich die Fragen der Arbeitszugänge zu den Vereinen und ihren Fans. Hierzu braucht es Geduld und Vertrauen. Ich bin da zuversichtlich.

    Womöglich scheint das kontrastierende Bild von alter und neuer Leitung platt, aber ich kenne beide Seiten, habe mir aus langer, ausführlicher Beobachtung ein Urteil gebildet – und hier ist es nun zu lesen. Vom Schreibtisch aus kann man sich jedenfalls kein Bild machen.


  1. Gravatar of rotebrauseblogger
    Kommentar von
    30.01.2012 um 18:59
    5

    Danke für Deine weiteren Anmerkungen, insbesondere zum konzeptionellen Teil. Die zentrale Frage ist ja letztlich tatsächlich, was denn dieses ‚nicht mit Nazis arbeiten‘ in der Praxis bedeuten soll. Ich glaube da immer noch, dass die sozialarbeiterische Praxis da sehr viel schwammigere Grenzen hat als die jeweiligen Konzepte. Deine Gegenüberstellung Prävention vs. Information ist nichtsdestotrotz interessant und plausibel. Allerdings gerät die Sache mit der Präventation natürlich auch wieder ein wenig in die Mühlen des Alltags, wenn man auf Fans trifft, die ja bereits sozialisiert sind, Erfahrungen gemacht haben und mit diesen auf das Fanprojekt treffen. Auch wenn es zuvorderst darum geht, Anhängern dabei zu helfen, gar nicht erst in bestimmte Milieus abzurutschen, hat man ja in der konkreten Arbeit auch mit Menschen zu tun, die eventuell schon Milieuerfahrungen gemacht haben und mit denen man trotzdem arbeiten muss. Oder arbeitet man dann nicht mit ihnen, weil man den Erfolg der Arbeit mit den anderen, quasi die Entwicklung einer positiven Fan-Gegenwelt, nicht gefährden will?
    Und ja, möglicherweise kann ich mir vom Schreibtisch aus kein Bild machen, da magst Du im konkreten Fall sicherlich recht haben (weswegen ich diesen Text und Deine Mühe auch zu schätzen weiß), trotzdem kann ich sprachliche Bilder beurteilen und Deine Zeichnung einer neuen Fanprojektleiterin über auch positiv-äußere (weiche) und nicht zuvorderst fachliche Züge, während der alte Leiter einleitend gleich den Nazi-Stempel und später ne Glatze erhält, enthält eine höchst unsachliche Konnotation, die insgesamt eher schadet als gut tut, selbst wenn Du mit dem Text für ein breiteres Publikum schreibst als für Leipziger Fußballinsider. Und ja, ich weiß, dass Du vermutlich noch deutlicher wärst, wenn Du so reden würdest, wie Dir der Schnabel gewachsen ist oder es Dir das Herz sagt oder was auch immer..


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    30.01.2012 um 21:58
    6

    @rotebrauseblogger:

    Sorry, das Schreibtischattentat ist mir durch die Selbstzensur gegangen.

    Natürlich hast du Recht: Die Frage ist, wo man die Grenze zieht, mit wem arbeite ich, mit wem arbeite ich nicht? Das ist eine Detailfrage, und diese Detailfragen können dir die Verantwortlich selbst am besten beantworten, und ich meine es ernst: Über interessierten Besuch wird man sich in der Brandvorwerkstraße immer freuen. Festzuhalten bleibt für mich, dass die Ansätze grundverschieden sind, und das am stärksten offenbar, wenn man sich das Personal, die Philosophie und den Anspruch vergegenwärtigt.

    Die Bilder, mit denen du dich schwer tust, habe ich übrigens nicht konstruiert, damit sie die Geschichte illustrieren, sondern ich habe mir die Bilder, die ich in meinem Kopf hatte, so zusammengefügt, dass sie eine Geschichte ergeben. Mit aller Subjektivität, mit aller Zuspitzung. Das scheint mir legitim. Letzteres trifft aber auch auf deine Unbehaglichkeit zu.


  1. Gravatar of rotebrauseblogger
    Kommentar von
    01.02.2012 um 17:40
    7

    Och, gelegentliche Rutscher durch die Selbstzensur sind schon ok..
    Vermutlich ist es legitim auf solche Bilder zu setzen. Ich jedenfalls fand die Erklärung in den Kommentaren (Sozialarbeiter, die auch Fans sind vs. Fans, die sonst keine Qualifikation haben und Prävention vs. Informationsabschöpfung) wesentlich anregender/ spannender und der Gegenüberstellung beider Seiten wesentlich dienlicher als weichliche Gesichtszüge vs. Glatze. Aber klar, das ist sicherlich subjektiv.


  1. Gravatar of Trunzer
    Kommentar von
    Trunzer
    04.02.2012 um 2:05
    8

    Früher sind wir alle einfach nach Leutzsch gegangen.

    Wir wußten warum.

    Einmal, vor Jahrzehnten, sah ich den Trainer einer gegnerischen Mannschaft vom Wochenende zuvor. Auf dem Fußweg zum Leutzscher Bahnhof.

    Eine Woche später sagte ich ihm: „Ich habe Sie In Leutzsch gesehen.“

    Er antwortete mir: „Dort gehen wir doch alle hin.“

    Erst war ich überrascht, - später begriff ich, daß es tatsächlich so war.

    Es war das Aufstiegsspiel gegen Union.
    Als Pelka das Tor schoß.


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  1. Gravatar of Christoph
    Kommentar von
    14.03.2012 um 22:54
    10

    Ich habe da mal ne Frage wegen eines Co-Kommentatoren. Was ist eigentlich mit Northends Blog geschehen? Der ist gelöscht worden? Ist der jetzt woanders zu finden? Danke.
     
    Christoph


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    14.03.2012 um 23:45
    11

    Hallo Christoph, tatsächlich scheint Northend ohne Ankündigung von heute auf morgen verschwunden – ich weiß leider auch nichts, außer dass ich es sehr, sehr schade finde.




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