Zitat des Tages (13): Neue Liebe

Red Bull ist für Leipzig ein unglaubliches Geschenk. Das ist eine Wirtschaftsansiedlung im größeren Stil. Wenn RB in der Bundesliga spielt, sind 4000 bis 6000 neue Arbeitsplätze entstanden.

Fußballbegeistert und dankbar, Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) in der Leipziger Volkszeitung vor dem Hintergrund des umstrittenen Baus des 30 Millionen Euro teuren Trainingszentrums für RB Leipzig im Leipziger Auwald.




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10 Kommentare bisher
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  1. Gravatar of Alex
    Kommentar von
    Alex
    11.01.2011 um 13:03
    1

    Ja soll Leipzig denn eine Hochburg der geringfügig beschäftigten Teilzeitkräfte werden? Dann sollten die Leipziger am besten jetzt schon ganz lieb „Danke“ sagen zum RB-Weihnachtsmann. Oder Chef-Wirtschaftsmathematiker Jung mal fragen, wie er seine Prognosen berechnet.


  1. Gravatar of tee
    Kommentar von
    11.01.2011 um 16:40
    2

    offtopic: ich finde, dieses snapshot-plugin nervt gewaltig. (das social bookmark-teil auch. eigentlich alles, was plötzlich aufploppt, nur weil ich aus versehen den mauszeiger drüber fahren lasse)
     
    so, das musste mal raus 🙂


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    12.01.2011 um 8:31
    3

    @tee: Das ist verhandelbar. Ich schau mich mal um.


  1. Gravatar of Suendenbock03
    Kommentar von
    12.01.2011 um 22:32
    4

    Also ich empfinde es nicht als störend, denn vielmehr als praktisch.


  1. Gravatar of Horst K.
    Kommentar von
    Horst K.
    20.01.2011 um 19:06
    5

    Na mit der geplanten Hackebeil-Aktion im grünen – anscheinend völlig Kompromisslos – und einem verblendetem und dauergrinsenden vollidioten OB der weit weg von jeglicher Realität zu seien scheint macht sich der RB die Integration in unserer Stadt abermals noch schwerer… Und ich habe langezeit versucht Objektiv zu bleiben…
    Unterstützung   : von mir aus
    Um jeden Preis : NEIN DANKE
    So, jetzt hab ich mich erstmal entladen, Danke, der Horst…
     


  1. Gravatar of J.M
    Kommentar von
    J.M
    26.01.2011 um 18:26
    6

    Tja, was erwartet man schon von dieser Stadtregierung ? NICHTS !
    Auf jeden Fall muss man mobil machen und für die nächste Wahl nach Alternativen suchen. Bürgerbewegung / Freie Wähler ? Dieser Sumpf muss endlich mal trocken gelegt werden.
    Leipzig ist ein Hort der „blühenden Landschaften“. Hier heißt das „Leuchtturm“. Jetzt kommt, nach dem BMW-Zeitarbeitsstandort, das nächste Potemkinsche Dorf a la Rathaus. Sollen sie machen. Für mich immer noch der beste Weg: Was nicht Leipzig ist, sollte man ignorieren und das letzte was RB je sein wird ist…. LEIPZIG !
    Intelligenter Widerstand durch Ignoranz und eigene gute Vereinsarbeit. Mit Geld kann man schließlich nicht alles kaufen; schon mal gar nicht den Charakter und die Ehre von Fußballfans.
    Schade, „Herr“ Jung ! Da habt Ihr Euch wohl wieder mal verkalkuliert ? Jedenfalls wird der Kahlschlag an der Jahn-Allee nicht ohne Echo bleiben und alles lassen sich alle Leipziger nicht gefallen. Da hilft auch die „große Koalition“ mit PDS-Rosenthal nicht. Was ist nur aus den s.g. „demokratischen“ Parteien geworden, wenn sie sich jetzt schon der Linken bedienen, um Multikonzernfußball in ihrer Schüssel zu etablieren ?
    „Leipzig? Das ist doch die Stadt, wo immer genau das gemacht wird, was kein Mensch braucht: Sinnlose U-Bahnen und ein sinnloses Fußballprojekt !“ Nun gut, jeder ist für seinen „guten Ruf“ selbst verantwortlich. Wählen wir sie also einfach ab, die U-Bahn-Bauer und RB-Prediger in der Pleißenburg.


  1. Gravatar of Andreas
    Kommentar von
    Andreas
    27.01.2011 um 1:29
    7

    @ J.M.
    Dein Beitrag ist sowas von überflüssig!
    Finsterstes ostfussball.com/Blödzeitungs Level.
    Peinlich.
     


  1. Gravatar of Horst K.
    Kommentar von
    Horst K.
    28.01.2011 um 20:27
    8

    @J.M.
    Ich wollt das jetzt gar nicht so parteispezifisch benennen…
    und wenn du es ganau nimmst haben wir keine u-bahn – das ist ein tunnel mit lediglich 4 stationen – wenn du also von u-bahn sprichst ist das leider sehr fraglich..
    http://www.leipzig-sachsen.de/.....hnhof.html
    und als mensch mit verstand müsstest du wissen das es egal ist welcher partei der sport-bürgermeister oder welcher partei der ob angehört – das geld ist der ausschlaggebende punkt.
    und ich glaube nicht das MULTIKONZERN-FUSSBALL auf die linke angewiesen ist.
    desweiteren schließe ich mich dem kommentar des herrn andreas an.
    gibt es denn ansatzweise eine fundierte ‚‘gegenbewegung'‘ mit sachlichen inhalten gegen das vorgehen von rb im auwald ??
    Grüße, horst k.


  1. Gravatar of JM
    Kommentar von
    JM
    14.04.2011 um 17:01
    9

    @Andreas
    Na da bellt aber ein getroffener Hund!
    Zwischenzeitlich dürfte selbst Dir klar geworden sein, dass sinnlose Kostenexplosionen bei Prestigeobjekten ohne Sinn und Nutzen alles zerstören, was Leipzig sich an Image hat aufbauen können. Wenn ich „peinlich“ bin und „Finsterstes ostfussball.com/Blödzeitungs Level“ bediene, was, bitteschön, ist dann an den selbst getöpferten Fettnäpfchen einer Stadtregierung nicht peinlich und was, bitteschön, ist nicht finsterstes SPD/Linke-Schönrednerlevel?
    In dieser Stadt sind seit der Wende nicht nur schöne Dinge entstanden. Gerade ist man wieder mal dabei, Milliarden im wahrsten Sinne des Wortes zu versenken. Und wo in dieser Stadt Schulturnhallen wegen Baufälligkeit/Baumängeln gesperrt werden müssen und Unterricht ausfällt, da baut man sinnlose Arenen und sonnt sich Bratsche spielend im Olympiagrößenwahn.
    Und ein Gewaltproblem hatten wir ja auch nicht in Fußballleipzig (laut dem Umweltzonenmaurer), denn was sind schon zerstörte Fantreffeinrichtung mit psychisch und physisch schwer geschädigten Opfern oder permanente jahrelange Straßenkriege: NICHTS!
    Mir sind ganz andere Dinge wirklich peinlich, vor allem aber diese dauernde Schönfärberei (die mich erschreckend an alte Zeiten erinnert). Wo in dieser Stadt die wirklichen Probleme (steigende Armut, nicht beherrschbare Arbeitslosigkeit, substanzielle Verringerung der grundlegendsten Dinge wie Schulsport oder Jugendfreizeiteinrichtungen) liegen, interessiert die Selbstblender doch gar nicht. Aber ein neues Potemkinsches Dorf aufziehen (RB) und damit neue Leuchttürme auf wackeligem Untergrund.
    Da lasse ich es mir doch auch mal gefallen, dass ich des „finstersten Ostfußballdenkens“ bezichtigt und als „peinlich“ und „niveaulos“ eingestuft werde,denn:
    „Sage mir, wer Dein Feind ist und ich sage Dir, wer Du bist!“
    In diesem Sinne, mein lieber @Andreas:
    Ich fühle mich geehrt, dass jemand wie Du mir solch niveauvolle Antworten zu lesen aufträgst, wie oben geschehen. Das spricht für Dich und Dein Niveau.


  1. Gravatar of JM
    Kommentar von
    JM
    14.04.2011 um 17:01
    10

    @HorstK.
    Nein, Du hast selbstverständlich recht!
    Es ist keine U-Bahn; es ist eine U-Bahn für Arme, denn so arm und provinziell, wie sich Leipzig im Fußball (und nicht nur dort) darstellt, kann es doch nur eine solche sein.
    Na egal, denn man findet, so man nur will, immer auch Argumente für alles, was da so um uns herum geschieht.
    Und sicher: Es geht nicht um Parteipolitik, denn es ist ähnlich dem Fußball. Es geht auch ein Stück weit um das Versagen der mündigen Bürger (im Fußball der mündigen Mitglieder), denn genau so, wie die beiden Leipziger Traditionsvereine sehenden Auges ruiniert wurden, ist es auch in der ganzen Stadt. Und wenn nix hilft, dann muss halt was Neues her und dem jubeln wir dann alle mal hübsch zu.
    Ich kann weder über diesen unsäglichen Tunnel (siehe oben) noch über das unsägliche Konstrukt RBL jubeln. Beides haben wir alle mit verzapft (durch Blindheit, Naivität und fehlendes bürgerschaftliches Engagement) und beides ist Spiegelbild einer Stadt, in der scheinbar alles möglich ist.
    Was regen wir uns eigentlich alle auf?
    Es ist doch wie es ist: Ein Stuttgart ist in Leipzig nicht möglich und der Unsinn wird so weiter gehen, wie er seit Jahren läuft.
    Also ziehen sich die, die nicht jubeln wollen und werden, in ihre Nischen zurück. Andere finden alles schick und sehen es als „Gott gewollt“ an. Warten wir also gemeinsam auf den Untergang. Demnächst wird ja wieder ein Verein von der Landkarte verpflichten, der sich seit einigen Monaten noch intensiver selbst vernichtet, statt aus eigener Kraft Alternativen zu entwickeln.




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