Die Mensa-Mafia
Donnerstag, 29. Juli 2010, 23:10 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 2. Dezember 2010, 11:05 Uhr
Abgelegt unter: Abseits des Platzes, Medienschau

Spieler von RasenBallsport Leipzig speisen in der Mensa der Universität Leipzig zu vergünstigten Konditionen. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern Subventionsbetrug. Ein Blick in die Medien und aufs studentische Innenleben

Die Leipziger Mensa am Park ist ein schöner Ort. Hell, freundlich, modern – die vor 13 Monaten eröffnete Mensa ist die vorauseilende architektonische Botschafterin einer Universität, für die die Abkehr vom baulichen Einheitsbrei der 70er Jahre nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der inhaltlichen Programmatik ist. Ein schöner Platz zum Sein, und um ganz nebenbei natürlich auch noch einem studentischen Anliegen nachzugehen: der Nahrungsaufnahme. Um eben selbige weitet sich pünktlich zum Saisonstart ein Skandal aus. Die Brot-Agonisten: Spieler von RasenBallsport Leipzig.

Leipziger Internet Zeitung deckt auf

Scoop und Auszeichnung gehen an Marko Hofmann mit seinem Stück „Betrug am Steuerzahler?: Profis von RB Leipzig erschleichen sich ,Studentenfutter‘“ in der Leipziger Internet Zeitung:

Profifußballer von RB Leipzig sind von mehreren Studenten in der „Mensa am Park“ beim Essen auf Kosten des Steuerzahlers gesehen worden. Die Spieler mit dem fürstlichen Salär haben sich ihren Mittagstisch zu Studentenpreisen gegönnt und damit Freistaat, Studenten und Studentenwerk betrogen. Dieses droht ertappten Betrügern mit Anzeige.

Rosin, Watzka, Frommer und Albert speisen vergünstigt

Dabei geht es um die Profis Daniel Rosin, Maximilian Watzka, Nico Frommer, Sebastian Albert und Christian Reimann. Mit Studierenden verbindet diese (Ex-)RB-Kicker lediglich der juvenile Phänotyp. Rosin, Watzka und Albert haben bereits in der 2. Bundesliga ihre großzügig belegten Brötchen verdient, Frommer stand einst im Profikader des VfB Stuttgart. Und der Ex-Leutzscher Reimann verdiente sich schon zu Kölmel- und Geyer-esken Schnellbootzeiten berühmt. Den Hang zu Bescheidenheit scheinen sie allesamt trotzdem nicht verloren zu haben. Das ist eine neue Spielergeneration: Hier wird nicht mehr mit Porsche-Fahrzeugen gehandelt, jetzt geht es ums Kleine-Brötchen-Backen.

Um die möglichen Polemik- und Befangenheitsvorwürfe schon am gegnerischen Strafraum abzugrätschen: Ich bin selber Student, genieße die hiesigen Studienbedingungen (überfüllte Seminarräume, großzügige Betreuungsquoten, Lernen auf einer Dauerbaustelle) bei vollem Bewusstsein. Die Erkenntnis des Selbstexperiments: Schade, wenns vorbei ist, im Park vor der Uni mit Hegel-Lektüre seine persönliche geistige Unverzichtbarkeit für die Gesellschaft zu demonstrieren. Den Umständen jedoch werde ich nicht nachtrauern. Aber wahrscheinlich meinem Semesterbeitrag, mit dem ich auch das Studentenwerk stütze und somit günstige Mensa-Preise garantiere.

Moralische und juristische Dimension

Der Skandal hat sowohl eine moralische als auch eine juristische Dimension. Die Leipziger Red-Bull-Dependance ist ein großzügiger Arbeitgeber, gibt für seine Spieler monatlich gerne mal 33 000 (Ingo Hertzsch) oder 40 000 Euro (Timo Rost) aus, so ist zu vernehmen. Guido Schäfer bringt es heute in der Leipziger Volkszeitung auf den Punkt:

Die Rede ist von Fußballspielern, die bei RB Leipzig unter Vertrag stehen. Dort nagt nicht mal der Busfahrer am Hungertuch, wird richtig gut verdient, bekommen die Kicker jeden Wunsch von den Lippen abgelesen.

Das in der Mensa aufgetischte Essen wird subventioniert – von den Studenten selber, aber auch vom Steuerzahler. Die Mensa ist kein öffentlich zugängliches Restaurant, in Genuss von subventioniertem Speis und Trank dürfen nur Studierende und Landesbedienstete kommen. RasenBallsportler haben das vergünstigte Essen finanziell nicht nötig – und auch kein Anrecht darauf. RB selbst bemüht sich, das Problem kleinzureden. Thomas Oral lässt sich heute in der LVZ zitieren:

Einerseits wird immer gesagt, dass die Profis zu viel Geld raushauen. Und wenn sie dann sparsam sind, ist es auch wieder nicht in Ordnung. Wenn alles korrekt abläuft, spricht nichts gegen ein Essen in der Mensa.

Dafür, dass es eben nicht korrekt läuft, gibt es Anzeichen, wie Hofmanns Recherche zeigt:

Offensichtlich mischt […] jemand aus der Studentenschaft im rotblauen Betrugsgeschäft mit und steckt den Profifußballern seine Karte zu. „Wir haben durch eigene Recherchen herausgefunden, dass es Sport-Studenten gibt, die ihre Karte an Fußballer dieses Vereins weitergeben“, erklärt Uwe Kubaile, Abteilungsleiter des Bereichs Mensen und Cafeterien des Studentenwerks gegenüber L-IZ.

Das ist Subventionsbetrug, füllt nicht nur das Sommerloch, sondern ist auch justiziabel. Denjenigen, die ihre Studentenkarten, die zum Mensa-Zugang legitimieren, weitergeben, droht nun eine Anzeige. Für RB ist die Verwicklung in die mafiösen Zustände in der Mensa zumindest eines: ein PR-Desaster. Neben L-IZ und LVZ berichtete auch der sid und das Web-Portal karriere.de. Folgt jetzt das Mensa-Verbot für RB-Bedienstete? Bisher Fehlanzeige. Erst heute wurde David Bergner beim Mensieren gesichtet. Der Ex-Leutzscher verdingt sich derzeit als Trainer und steht auf der Gehaltsliste von – richtig: – Red Bull.

Mit besonderem Dank an denjenigen, der weiß, wer gemeint ist.




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18 Kommentare bisher
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  1. Gravatar of Skandal in der Mensa! « tee
    Pingback von
    29.07.2010 um 23:16
    1

    [...] Chemieblogger über Studentenfutter für Rasenballsportler oder: Die Mensa-Mafia. [...]


  1. Gravatar of René
    Kommentar von
    01.08.2010 um 1:13
    2

    Nee, oder? Nicht mal dieses eigentlich nette Blog kommt um dieses lächerliche Sommerloch-Skandälchen drumrum?


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    01.08.2010 um 11:32
    3

    Ich habe geschrieben, warum es für mich mehr als nur ein Sommerloch-Thema ist.


  1. Gravatar of Alex
    Kommentar von
    Alex
    01.08.2010 um 17:24
    4

    Dem lächerlichen Medium „Die Zeit“, mit seinen lächerlichen Qualitätsanforderungen an Nachrichtenwert ist es auch eine lächerliche Meldung wert: http://www.zeit.de/sport-newst...../253999xml.


  1. Gravatar of René
    Kommentar von
    01.08.2010 um 20:19
    5

    Traurig genug. Wen beschäftigt denn der „Eklat“? Doch wohl fast nur die Teile (der Netzgemeinde), die dem „Produkt“ doch sowieso schon negativ gegenüberstehen. Nach meinem Empfinden juckt das sonst kein Schwein.


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    01.08.2010 um 21:04
    6

    @René: Ist das ein Plädoyer dafür, es lieber gar nicht zu diskutieren? Die LVZ hat es im übrigen auch aufgegriffen.


  1. Gravatar of René
    Kommentar von
    02.08.2010 um 0:32
    7

    Nein, ganz im Gegenteil. Natürlich darf man das diskutieren. Den strafrechtlichen Aspekt, den moralischen, alles. Mir geht’s nur sowohl hier als auch bei L-IZ oder der Meldung vom SID um die Verhältnismäßigkeit der Wortwahl. Das geht schon bei dem Wort „Betrug“ los, was einfach mal eine Unterstellung ist. Wiki sagt, dass dies eine „rechtswidrige Bereicherungsabsicht“ beinhaltet. Ich möchte nicht das Gegenteil behaupten, aber ich finde es zumindest diskussionswürdig, ob den RB-Profis überhaupt bewusst gewesen ist, dass das Essen vom Freistaat (Steuerzahler) bzw. den Semesterbeiträgen (Studenten) subventioniert wurde. Ich kann mir vorstellen, dass man sich als jemand, der Universitäten und die Abläufe darin nicht von innen kennt, darüber nicht allzu viele Gedanken macht.
    Die Frage ist doch beispielsweise auch, wie oft sie das machen. Wenn ein Albert jeden Tag in der Mensa für 1,50 speist, dann finde ich das auch nicht in Ordnung. Ich esse fast jeden Tag in der Mensa (Student 😉 ), und habe noch nie einen Spieler von RB dort gesehen.
    Meiner Meinung nach fehlen da einfach noch ein paar Fakten, um ne Überschrift wie „Mensa-Mafia“ rechtfertigen zu können. Wie gesagt – die Verhältnismäßigkeit stimmt meiner Meinung nach nicht. Diskutieren kann, darf und soll man drüber, logisch.


  1. Gravatar of Sündenbock
    Kommentar von
    Sündenbock
    02.08.2010 um 3:28
    8

    Sehr komisch. Warum sonst sollten die Spieler ausgerechnet in der universitären Mensa essen, wenn nicht, um Geld zu sparen? Dass die Betreffenden ahnungslos gewesen sein sollen, glaub doch kein Mensch. Selbst Fußballprofis verfügen in der Mehrheit über ein Gehirn. Ich habe bislang auch noch keinen Ochsen in der Mensa gesehen, sollte dies jedoch mal der Fall sein, könnte es sicher passieren, dass mir mal das Tablett ausrutscht.


  1. Gravatar of rotebrauseblogger
    Kommentar von
    02.08.2010 um 9:15
    9

    Könnte ja sein, dass Fußballprofis die Mensa aus denselben sozialen Gründen besuchen, wie andere Menschen in dem Alter auch. Schließlich ist die Mensa der Ort an dem sich Unmengen an 20- bis 30-jährigen treffen.
    Und überhaupt. Ich würde schätzen, dass 80% aller Studenten schon mal einen Freund/ Freundin oder Familienangehörige zu einem Essen, einem Kaffee oder nem Stück Kuchen in Mensa oder Cafeteria eingeladen haben (na, wie sieht es aus, lieber chemieblogger?). Die ganze Studentenschaft ein Haufen von (Selbst-)Betrügern?
    Naja, jetzt speisen die Herren Profis unter sich. Nicht dass ihnen jetzt jemand anfängt vorzuwerfen, dass sie abgehoben sind..


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    02.08.2010 um 9:45
    10

    @René: Das erinnert mich ein wenig an den Rechtsgrundsatz: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Auch wenn es hier nicht um eine Strafe für die RB-Spieler zu gehen scheint. Ich bin kein Jurist, aber wenn das Studentenwerk von Subventionsbetrug spricht, wird es dafür auch eine Rechtsgrundlage geben. Der Titel „Mensa-Mafia“ ist natürlich polemisch und soll die Sache etwas ironisieren. Die Tatsache, dass es mehrere Spieler und offenbar auch mindestens einen Trainer betrifft, lässt aber schon darauf schließen, dass es sich nicht um Einzelfälle handelt(e).

    @rotebrauseblogger: Dieses Zitat von Oral fand ich nicht in Ordnung. Wenn er sagt, dass sich alle aufregen, wenn sie zu viel Geld ausgeben, ist das noch populistischer als jeder Blogbeitrag hier. Natürlich ist es mir egal, ob die bei Aldi einkaufen gehen. In der Mensa zu speisen hat aber aus oben genannten Gründen doch eine andere Qualität. Und ob dus glaubst oder nicht, ich habe mich des Vergehens eines Subventionsbetrugs bisher noch nicht strafbar gemacht. Könnte daran liegen, dass ich in ein entsprechendes studentisches Umfeld integriert bin, damit ich nicht alleine essen muss und dass ich nicht täglich dort anzutreffen bin. Das hat aber immerhin gereicht, den Sportfreund Benjamin Boltze dort mal anzutreffen, von dem bisher noch keine Rede war und der meines Wissens auch nicht immatrikuliert ist, oder?


  1. Gravatar of rotebrauseblogger
    Kommentar von
    02.08.2010 um 10:46
    11

    Ich beziehe mich nicht auf Herrn Oral. Die Worte, mit denen er zitiert wird, treffen meiner Meinung nach den Sachverhalt gar nicht. Mir geht es nicht darum, ob Fußball-Profis ihr Geld zum Fenster rausschmeißen oder lieber knausern sollen (das ist einzigst ihre Entscheidung), mir geht es darum, dass man den Profis mit einer Moral begegnet, die vergisst, dass es auch nur Menschen sind, die eventuell dieselben Interessen haben, wie andere Menschen in dem Alter auch. In dem Zusammenhang fiel mir nur auf, dass man Profis sonst vornehmlich vorwirft, sie wären abgehoben und nun wirft man ihnen etwas vor, was bei Gleichaltrigen gang und gäbe ist, nämlich in der Mensa zu essen, ohne Student zu sein, man wirft ihnen also vor, sich wie ganz normale Mitzwanziger zu verhalten. Mir kommt das ein wenig schräg vor.
    Mir ist es auch egal, ob Boltze da mal gegessen hat oder Kittler mal jemanden eingeladen hat, der nicht immatrikuliert ist oder was auch immer. Für mich ist das Studentenwerk am Zug, einen seit Jahren gleichen Zustand zu verändern, wenn ihnen tatsächlich daran gelegen ist und sie die Situation als Problem empfinden. Man kann doch den Zustand, dass die Mensa ein höchst populärer, sozialer Treffpunkt ist auch positiv wenden und einfach an den Automaten Gästekarten verkaufen, mit denen man unsubventioniertes Essen speisen kann. Dann muss man auch nicht mit denuziatorischem Neid auf den Nachbarteller gucken..
    Und nur als Randnotiz: Dass Studenten laut aufschreien, weil Profis ihr subventioniertes Essen vertilgen, ist natürlich schräg, wenn man bedenkt, aus welchen Mitteln das Essen und die Uni subventioniert wird. Steuergeld. Aber das wirklich nur als Randnotiz, weil ich es eigentlich ein albernes Argument finde, Studenten immer vorzuwerfen, sie würden dem Steuerzahler auf der Tasche liegen.


  1. Gravatar of Alex
    Kommentar von
    Alex
    02.08.2010 um 11:49
    12

    Ein Rosin oder ein Watzka sind genau nicht die normalen Mitzwanziger. RB will mit aller Finanzgewalt die Herzen der Leipziger gewinnen und mit einer Fußballmannschaft das Zentralstadion füllen. Damit steht jeder RB-Spieler genauso unter „besonderer Beobachtung“, wie jeder andere lokal oder national prominente Mensch. Jedes Klagen über öffentliches Interesse an solchen Vorfällen ist doppelzüngig.


  1. Gravatar of Herr Hofmann von der L-IZ « Lipsia
    Pingback von
    02.08.2010 um 19:02
    13

    [...] Die Zeit und Sport1.de mit übernommenem Text des Sport-Informations-Dienstes sowie manches Blog oder auch Radio Leipzig auf den Zug der Berichterstattung aufgesprungen. Die Art und Weise der [...]


  1. Gravatar of haju
    Kommentar von
    haju
    03.08.2010 um 10:11
    14

    @rotebrauseblogger: das ist subventionsbetrug, was eure spieler machen. da könnten die red-bull-profis gleich ihr gehalt an verwandte überweisen lassen, um hartz vier zu beantragen.


  1. Gravatar of Berti
    Kommentar von
    Berti
    03.08.2010 um 14:19
    15

    Sehr guter Beitrag @Chemieblogger,der es genau auf den Punkt bringt.


  1. Gravatar of BSGFan2
    Kommentar von
    BSGFan2
    04.08.2010 um 21:43
    16

    Lass Dich nicht unterkriegen Bastian.

    RB ist scheiße wie scheinheillig zugleich.


  1. Gravatar of Ein Nachbar
    Kommentar von
    Ein Nachbar
    13.08.2010 um 12:54
    17

    Lieber Bastian,

    Red Bull hin oder her – man muss sich m.E. nicht über jeden Mist mitechauffieren, vor allem nicht wenn es sich doch beachtlich in Richtung Stammtisch-“Sozialbetrugs“-Aufregung bewegt.

    Ich bin seit einigen Monaten fertig mit meinem Studium und froh, dass meine UniCard in den meisten Mensen noch aufgeladen werden kann – denn auch mit Hartz 4 habe ich weder das Geld, täglich im Restaurant zu speisen, noch die Zeit, mir immer selber was zu kochen. Wenn ich das Geld hätte, würde ich freilich auch lieber leckerer essen gehen…
    Wenn das Ergebnis dieses „Skandals“ nun ist, dass diejenigen, die bisher noch günstig essen konnten, diese Möglichkeit nicht mehr haben (Geräteaustausch ist ja angekündigt) – dann weiß ich nicht recht, was damit gewonnen sein soll – weder für diejenigen, die auf billiges Essen angewiesen sind (ob Studi oder nicht), noch gegen Red Bull & Co.

    In einem Massenbetrieb wie der Mensa werden weder ein paar eingeladene FreundInnen, noch arme Hartzis oder pseudoakademische RB‘ler ins Gewicht fallen – also who cares? Hier wird doch nicht real jemand „betrogen“, niemand wird ein Essen weniger bekommen oder mehr für seines bezahlen müssen.

    Bis bald mal wieder aufm Willi Kühn!


  1. Gravatar of Das Red-Bull-Dossier | chemieblogger.de – Das Blog rund um FC Sachsen & BSG Chemie
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