Das Derby ist nicht mehr das Derby
Montag, 24. August 2009, 11:37 Uhr
Abgelegt unter: BSG Chemie Leipzig, Fanszene, FC Sachsen Leipzig, Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus

Im Sommer 2008 stiegen die Diablos beim FC Sachsen aus. Beim Stadtderby gegen Lok fehlen nun diejenigen, die sich der Neonazi-Präsenz im Leipziger Fußball entgegenstellen. Eindrücke vom und Gedanken zum Derby

Wenn man Ende der 90er Jahre im Leipziger Fußball sozialisiert wurde, hat man einiges durch. Furiose Aufstiege, peinliche Abstiege, politisierte Fanszenen – und Derbys, die bürgerkriegsähnliche Szenen mit sich brachten. Die über Jahrzehnte gewachsene Rivalität zwischen Leutzsch und Probstheida, oder den heutigen FC Sachsen und 1. FC Lok, zählt zweifellos zu den Höhepunkten, was deutsche Fankultur zu bieten hat – trotz und gerade wegen all ihrer Schattenseiten.

Doch in Fußball-Leipzig ist anno 2009 nichts mehr so, wie es vorher war. Außenstehende über die lokalen Befindlichkeiten aufzuklären, wird zur Farce. Verständnis hat keiner für die bisherigen großen Zwei, für FC Sachsen und Lok, schließlich werden beide Vereine überregional nur mit oberflächlichen Medienberichten über Ausschreitungen in Verbindung gebracht. Dazu kommt noch Red Bull, beziehungsweise RasenBallsport Leipzig, den jeder irgendwie toll findet. Ist ja schließlich eine große Chance für den „Ost-Fußball“. Oder für Marketingstrategen in den Chefetagen.

Wie auch immer, bereits seit Sommer 2008 gibt es einen zusätzlichen relevanten Player, die BSG Chemie Leipzig spielt wieder Fußball und bindet 300 bis 500 treue Fans an sich. Einen Großteil von ihnen stellen die Diablos. Die Leutzscher Ultràs gelten als dezidiert antifaschistisch und zählen in der Bewegung zu den kreativsten und namhaftesten Fanszenen. Und sie gehen nicht mehr zum FC Sachsen. Und auch nicht mehr zum Derby.

Seit etwa zehn Jahren hatte sich die Leipziger Fußballrivalität sukzessive an den Diablos als Referenzpunkt orientiert. Für Lok, besonders für die erlebnisorientierte und zum Teil neonazistisch ausgerichtete Szene, bedeutete das Derby vor allem ein Aufeinandertreffen mit den lauten, bunten und antifaschistischen Leutzscher Ultràs. Das ging soweit, dass die letzten beiden Derbys zwischen der zweiten Mannschaft des FC Sachsen und dem 1. FC Lok der Saison 2007/08 zum politischen Kampf stilisiert wurden.

Davon ist im Spätsommer 2009 nicht mehr viel zu spüren. Die Diablos feiern in der elften Liga, während 14 986 Groundhopper, Event-, erlebnisorientierte und alteingesessene Fans für einen Zuschauerrekord in der fünften Liga sorgen. Das erste Derby ohne die Diablos – es war ruhig, es war langweilig. Und das, obwohl – wie aus Lok-Kreisen zu erfahren ist – während des Spiels Hooligans von Lok und dem BFC Dynamo gemeinsam mit einzelnen Neonazi-Kadern aus Leipzig und dem Leipziger Umland an ihrer gewohnten Stelle im Sektor C standen. Noch vor zwei Jahren war die Situation zwischen den Diablos und Kadern der NPD und „Freien Kräfte“ eskaliert.

Nicht so in diesem trotz der Neonazi-Präsenz geradezu entpolitisierten Derby. Die äußerst beliebige Kurve des FC Sachsen passte sich dem jahrelangen Niveau des Probstheidaer Supports an. Wenige Lieder, wenig Kreativität. Zur obligatorischen Spielunterbrechung kam es trotzdem. Wegen verhältnismäßig bescheidenen vier Böllern und (verunglückten) Leuchtspuren aus beiden Blöcken. Schiri René Hammer aus Ranis schien Spaß am Verfassen von Sonderberichten zu haben.

Außerhalb des Stadions sorgte ein Transporter der sich im sächsischen Landtagswahlkampf befindenden NPD für einen Skandal. Er parkte das gesamte Spiel über in Sichtweite des Zentralstadions, nach dem Schlusspfiff verteilten die Neonazis Exemplare der „Schulhof-CDs“ an die Lok-Fans. Ansonsten gab es die gewohnten Begleiterscheinungen. Die Leipziger Volkszeitung berichtet von diversen Schlägereien auf der Festwiese und im Waldstraßenviertel. Aus Leutzscher Fankreisen sickerte durch, dass die Metastasen am Alfred-Kunze-Sportpark und Lindenauer Markt angegriffen wurden. Dennoch bleibt ein enormer Unterschied zu den brutalen Übergriffen im Leipziger Fußballumfeld wie zuletzt am 3. Januar 2009. Dort waren die Diablos das Ziel der Gewalt, dort ging es um Fußball, aber vor allem auch um Politik.

Angesichts der geballten Neonazi-Präsenz hätte es auch bei diesem Derby wieder um Politik gehen können. Abgesehen von dem NPD-Transporter waren die Rechtsextremen jedoch nur bedingt wahrnehmbar. Und das lag vor allem daran, dass in den Reihen des FC Sachsen erstmals der richtige Gegenspieler fehlte. Armes Fußball-Leipzig – mit freundlichen Grüßen aus der Kreisklasse.




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20 Kommentare bisher
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  1. Gravatar of senòr ding dong!
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    senòr ding dong!
    24.08.2009 um 16:08
    1

    blablabla…kennen wir alles schon.
    wenn keiner von euch das derby besucht, woher dann der bericht?! naja. ist ja auch zweitrangig. mir/uns geht nur eure politscher quark ganz schön auf den zeiger. klar ist im kc-bereich einiges an nazis da. aber das war nun mal schon immer so und wird wohl leider auch so bleiben. aber hier mal wieder die gesamte szene von lok zu politisieren, das nervt tierischst. es gibt ne menge guter jungs aus dem harten kern, die linkspolitisch aktiv sind. das sind diese beiden inneren gegensätzlichen politischen pole bsl/isl & rds vs. scenario & crimeboys. zwar nicht so extrem wie bei euch damals aber das ist ja zweitrangig. schliesslich klingt es ja cooler wenn man schreiben kann, dass ohne die engel von diablos nur noch faschos im stadion sind. und zu dem npd-mobil: das kotzt die ultraszene und den größten teil der anderen fans auch an. die hools, oder besoffene kutten mit 17 schals ums handgelenk juckt das nicht. aber sowas müsstet ihr ja eigentlich am besten wissen.
    also in zukunft mal mehr über euch als über irgendwelchen anderen gaenseschmalz 😉
    grüße in liga elf!


  1. Gravatar of Erlebnisfan
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    Erlebnisfan
    24.08.2009 um 17:23
    2

    Deine Meinung in allen Ehren, hier ist meine Meinung: Ich war gestern im Stadion, und zwar als Zuschauer, der in erster Linie an Fussball interessiert ist. Ich gehe nicht zum Fussball, um tolle und kreative Choreos zu erleben oder in den Wettbewerb der Meistersinger von Leipzig zu treten. Für mich war das gestern auch ein Derby, und dafür brauche ich nicht die Diablos, die eh mehr daran interessiert sind, sich selbst zu feiern, als ein Fussballspiel zu erleben. Ich habe das vor einigen Monaten bei einem Spiel von BSG Chemie selbst erlebt. Einfach nur peinlich und nervig, 90 Minuten Dauergesang, unabhängig vom Geschehen auf dem Rasen.
    Fazit: Dass es Dir nicht um Fussball, sondern um Selbstbeweihräucherung geht, beweist Deine These, dass ohne die Diablos das Derby kein Derby mehr ist.
    Und: das dezidiert antifaschistische der Diablos mag ein Argument sein, aber auch hier ist die Frage, worum es geht: Fussball oder Politik. Hier stimme ich Dir sogar zu: wenn den neonazistischen Lok-Hools nun ein Gegner fehlt, umso besser. Eine Existenzberichtigung für sie weniger. Und ich schreibe das im vollen Bewusstsein dessen, wahrscheinlich missverstanden zu werden.


  1. Gravatar of Fußball-Leipzig-Chemie
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    Fußball-Leipzig-Chemie
    25.08.2009 um 10:02
    3

    Na sooo ein Misst auch dass es IM Stadion vornehmlich mal um das Nebenprodukt Fußball und nicht um Politik ging.

    In Anbedacht dessen bin ich froh dass es ist wie es ist und gern auch so bleiben darf, zumindest im Stadion.

    PS. Von 500 Fans bei der BallSG binden kann wohl ja auch nicht die Rede sein, dass werden bei Euren „Berichten“ ja immer mehr. Wo waren die ominösen 500 beim Saisonstark der BallSG? Zu Hause oder doch beim Derby in Liga 5? Irgendwie muss der ZUSCHAUERREKORD je zustande kommen. 😉


  1. Gravatar of J.Meurer
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    J.Meurer
    25.08.2009 um 10:49
    4

    Ach ja…. tendenziöses Gelaber für mich !
    Wenn in Sachsen und in ganz Deutschland die Politik versagt und nicht mal in der Lage ist, ein Verbotsverfahren gegen eine Partei ordentlich über die Bühne zu bringen, dann macht diese Partei nun mal Wahlkampf – ob es uns allen passt oder nicht ! Wir leben schließlich nicht im Dschungel und da ist immer noch das Gesetz der Rahmen für Aktivitäten. Schlimm, dass man die Diablos hier verbal wieder als „Gegen“-Pol zu dem stilisiert, was sich in einem von Unfähigen regierten Land und in einer von Dilletanten verwalteten Stadt seit Jahren abspielt. Die Jungs werden missbraucht, in dem man sie zur „politischen“ Gruppe machen will !
    Damit wird auf deren Kosten wieder mal Angriffsfläche geliefert. Warten wir also auf den nächsten Überfall auf die Jungs……., denn solche Kommentare reden es regelrecht herbei !
    In Tateinheit mit den in diesem Land und dieser Stadt besonders dilletantisch Regierenden, versagt die Polizei (gewollt oder ungewollt). Für einige ist es schon i.O., wenn -trotz aller aus meiner Sicht ehrlichen Bemühungen der Vereine im Vorfeld- wieder genug passiert, um pseudojournalistisch die Stimmung in der Stadt weiter in Richtung RB anzuheizen. DAS IST POLITISCH GEWOLLT, weil man auf diesem Weg Red Bull hervorragend pushen kann. Mich würden Verflechtungen nicht wundern in diese Richtung, wie sie ja in anderen Bereichen der kriminellen Szene (und nichts anderes ist es) auch medienkundig geworden sind.

    Und eine „neue“ Qualität wird vor allem dadurch erreicht, dass man im Prinzip drei Fliegen mit einer Klappe schlägt: Man lässt zu Gunsten von Red Bull den Mob toben, schlägt wild auf die ein die sich noch den Besuch der anderen beiden Vereine wagen und, was ja nicht unerwähnt bleiben soll, steuert das Ganze dann auch noch in die Richtung, Spieler der BSG Chemie spieluntauglich zu prügeln. Ein Aufwasch so zu sagen ! Prima gemacht, Tschense, Tiefensee, Rosenthal, Jung, Lonzen, Kölmel und Konsorten !

    Mein Wunsch an die Diablos: Lasst Euch in Dreiteufelsnamen nicht provozieren und lasst Euch von niemandem als 5.Kolonne irgend einer Wahlkampfmaschine missbrauchen. Antirassismus ist Teil des olympischen Gedankens und Vereine und Fans sind diesem durch ihre Mitgliedschaft in DFB und DSB verpflichtet. Dazu brauchts keine Rattenfänger aus allen möglichen Richtungen von außen, die mit Euch und auf Eure Kosten womöglich Wahlkampf betreiben wollen. Ihr seit nicht die „richtige(n) Gegenspieler“ ! Nicht der Wegggang großer aktiver Teile der Fanszene vom FCS zur BSG hat das hervorgerufen. DAFÜR MÜSSEN ANDERE DIE VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN, die sich jetzt Red-Bull-seelig in Erwartung der Bundesliga und der gewinnträchtigen Vermarktung einer Fehlinvestition an der Jahn-Allee in ihren VIP-Kuschelecken darüber hämisch grinsend freuen, dass die Fans der beiden Traditionsvereine aufeinander gehetzt werden, vorher aber den einen der beide Traditionsvereine in die Insolvenz gehetzt haben, damit das Ganze auch noch auf Augenhöhe abgehen kann und damit -gemeinsam mit einem Blindenverband unter Beugung von Spiel- und Vereinsrecht- der Weg frei wird für den seelenlosen Plaste- und Komemrzfußballder Spießerprovinzhauptstadt Leipzig.
    „Clever eingefädelt meine Herren !“; könnte man sagen. Mach ich aber nicht, denn dazu ist das alles viel zu schlimm, was sich in diesem Kaff seit Jahren und Jahrzehnten abspielt.
    Für mich sind Lok-Fans nun mal nicht zwangsläufig Nazis !
    Für mich sind FCSler oder unsere BSGer nicht zwangsläufig allein und alle „die Guten“ !
    Ich möchte Differenzierung und da, bitteschön, in alle Richtungen und unter Benennung aller Ursachen. Man kann nun mal nicht das Eine wollen und das Andere tun.
    Im Kommödienstadel Leipziger Fußball ist das Ende der Fahnenstange jedenfalls noch lange nicht erreicht. Ich höffe nur, es kommt durch die Diablos nicht zu einer Schutz-bzw. Gegenreaktion, weil das die Spirale erneut anheizt. Denkt einfach an das, was Ihr Euch auf die Fahnen geschireben habt: UNABHÄNGIGKEIT ! Lasst Euch nicht benutzen, Jungs, nur weil eingige (auch hier) mit ihrer Publizierung einer absurden Sichtweise Stimmung für hre Zwecke machen wollen.

    DANKE !

    Nur die BSG !


  1. Gravatar of SCHAAL UWE
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    SCHAAL UWE
    25.08.2009 um 11:51
    5

    Ein Derby ohne Diablos.? Schlecht mit Lok Fanz nach Feiern ach dem Spiel, böse böse -bin Chemiker seit 74 wegen Chemie und nicht wegen der Politik und werde hier als Nazi und Erlebnis Fan bleidigt peinlich peinlich


  1. Gravatar of J.Meurer
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    J.Meurer
    25.08.2009 um 11:58
    6

    @ Fußball-Leipzig-Chemie
    Genau zu solchen Schlussfolgerungen kommt es, wenn hier Leute Ereignisse einseitig und tendenziös bewerten ! Recht hast Du mit Deinen Nachfragen und Zweifeln.
    Wäre Anlass genug für den Schreiber des Ursprungsbeitrages, mal über sein substanzloses Aneinanderreihen von Hörensagen und politisch motivierter Einseitigkeit nachzudenken. Aber darauf zu warten ist hier ebenso sinnlos, wie die Benennung und Diskussion der wirklichen Ursachen für die Situation.

    Übrigens: Und wenn es nur 100 wären, ist der Schritt zur offenen Trennung vom Lonzen-/Kölmel-Sumpf immer noch richtig. Aber jetzt muss ml endlich neu nachgedacht werden und auch was passieren, denn sonst werden die Spinner aller Seiten und Fraktionen sich darin profilieren, den Leutzscher Fussball endgültig derG eschichte zu übereignen.


  1. Gravatar of David
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    David
    25.08.2009 um 12:19
    7

    „nur weil eingige (auch hier) mit ihrer Publizierung einer absurden Sichtweise Stimmung für hre Zwecke machen wollen.“ -> Treffender kann man Deinen eigenen Beitrag nicht beschreiben. Das ist ja schon peinlich was Du hier ablässt…

    „Ich möchte Differenzierung und da, bitteschön, in alle Richtungen und unter Benennung aller Ursachen“ – klingt echt gut und löblich, wenn nicht vorher so ein undifferenzierter Mist wie „In Tateinheit mit den in diesem Land und dieser Stadt besonders dilletantisch Regierenden, versagt die Polizei (gewollt oder ungewollt)“ geschrieben wurden wäre.

    Und die Verschwörungstheorie, dass der (Scheiß-)RasenBall politisch gewollt ist und deswegen hier Krawalle herbeigesehnt werden – Schau Dir lieber noch ein paar mal die Iluminaten an…


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
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    25.08.2009 um 12:07
    8

    Jan, das ist keine Stimmungsmache, sondern sind subjektive Eindrücke vom Derby. Nicht mehr und nicht weniger. Ferner ist der Beitrag an Fakten orientiert (abgesehen davon, dass es einen Fehler gibt: die Metas wurden nicht am Lindenauer Markt überfallen, sondern am Leutzscher Rathaus).

    Und ich mache die Diablos nicht zu einer politischen Gruppe, sie sind es schon immer gewesen. Die Diablos haben sich zu nichts provozieren lassen und waren – an alle Zweifler: – natürlich auch nicht beim Derby.


  1. Gravatar of Jenser
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    Jenser
    25.08.2009 um 13:47
    9

    Für viele, wenn nicht sogar für die meisten, war dieses Derby eines der Besten in den letzten Jahren. Sicherlich war die Stimmung nicht so kreativ, aber dafür umso lauter als zu Zeiten der Diablos. Auf die Kreativität verzichte ich gerne, solange es hier um die BSG Chemie/FC Sachsen geht und nicht um eigene oder politische Interessen. Die letzten zwei/drei Jahre, war das Ziel der Diablos doch nur noch ne tolle „Ultra“-Gruppe zu sein. Tut mir und jedem anderen und wahren Chemiker einen gefallen und bleibt wo ihr seid. Nur zieht den Namen der BSG Chemie nicht weiter in Dreck. Nennt euch FC Diablos Chemie oder weiß der Geier was. Ihr seid nicht Chemie, ihr werdet es auch nie werden. Gibt es mal wieder Probleme oder Situationen die euch nicht passen? Na dann gründet doch noch nen neuen Verein. Ne Neugründung von der Neugründung sozusagen !?


  1. Gravatar of J.Meurer
    Kommentar von
    J.Meurer
    25.08.2009 um 13:49
    10

    @Bastian
    Das die Diablos nicht beim Derby ware, ist mir auch klar. Aber sie werden (und genau so lese und verstehe ich Deinen Beitrag)zu etwas gemacht, was sie nicht sein können und eigentlich nicht sollten; es sei denn, man will noch mehr von ihnen so liegen sehen, wie am 03.01. ! Genau DAS ist meine Angst !
    @David
    Fakten-Fakten-Fakten
    Blauer Dunst hilft hier nicht weiter.
    Benenne einfach andere Ursachen und Gründe, andere Zusammenhänge und Verflechtungen, damit man darüber nachdenken und diskutieren kann; DAMIT SICH ENDLICH WAS GRUNDSÄTZLICH ÄNDERT IN DIESEM KAFF !

    1. Mancher / Viele / Einige sind überhaupt nicht an Veränderung interessiert, weil „Spass“ für sie wichtig ist (auf Kosten anderer und der Vereine).
    2. Stell Dir die Frage: „Wem nützt es ?“ Da kommst Du schnell auf andere Antworten, als die platte Ablehnung meiner subjektiven Sicht auf die Dinge (die, das gebe ich gern zu, von viel Wut gegen die Rathaus-/Kölmelclique und gegen die dilletantische und ignorante Politik in Sachsen ggü. dem Fanproblem maßgeblich mit bestimmt wird).
    3. Es ist meine subjektive Sicht auf die Dinge und Ereignisse und da ich bereits etwas älter bin, maße ich mir a. eine solche subjektive Sichtweise / Meinung nun mal an und b. bin ich nicht bereit, mich aus taktisch/diplomatisch/ politschen/karrierefördernden Gründen zu verbiegen und mein Maul zu halten, wenn hier einseitig und an den tatsächlichen Ursachen vorbei geredet wird, nur weil man das Kind nicht beim Namen nennen will (eine Woche vor einer Wahl).
    4. Wer Antirassismus unterstützen möchte, der soll seinen Verein unterstützen, welcher gleicheitig Mitglied in einem Verband ist. Dieser Verband trifft zum Thema eineindeutige Aussagen. Da brauchts keine Hetze, keine verteckten Aufrufe zu Gewalt, keine „Gegenpol“-Polemik. Durch Identifikation mit diese Aussagen und Regeln eines Sportverbandes bin ich automatisch auch politisch = klar. Aber nicht als Sektierer bzw. als „König der Gerechten“.

    Aber, wie schon oft in der Vergangenheit, bin ich in den Augen eingier Jünger gewisser Gruppierungen sowieso ein Nazi, weil die primitive Vereinfachung im Umgang mit den Argumenten anderer zum (politischen) Geschäft gehört. Trifft mich und trifft mich nicht. Ist nur beredtes Zeugnis dafür, dass auch manche im Umfeld der Diablos (ich betone: im Umfeld)agierenden Leute nicht über den Tellerand gucken können und nur ihre eigenen egoistischen und selbstixierten Ziele verfolgen. Daher nochmal: Lasst Euch nicht missbrauchen !

    Man sieht schon an einigen Antworten, wer wirklich Lösungen suchen, Ursachen analysieren und neues Verhalten an den Tag legen möchte.
    Ist aber wohl hier nicht der richtige Ort für eine eigene Meinung bzw. für direkte Kritik. Kennt man schon: „Parteidisziplin über alles !“ Merkt`s eigentlich mancher noch ? Soll erst wirklich einer auf der Straße krepieren ?
    HIER GEHTs UM FUSSBALL UND NICHT UM DEN PARTEITAG VON SPINNERN !


  1. Gravatar of Fußball-Leipzig-Chemie
    Kommentar von
    Fußball-Leipzig-Chemie
    25.08.2009 um 14:30
    11

    Die BallSG sieht sich vornehmlich als politischer Fußballverein, oder lässt sich jedenfalls von dort handelnden Personen in dieses Fahrwasser treiben ok, ist zu akzeptieren. Aber wann, ja wann hört man von dieser Seite endlich auf, den FC Sachsen und seine Anhänger in das (in meinen Augen völlig überzogene) linkspolitische Gedankenspiel einzubeziehen? Ihr alle habt euch dazu entschlossen, dem FC Sachsen den Rücken zuzuwenden, dann haltet euch auch daran und verschwendet eure politische Energie nicht dazu, den FC Sachsen in Misskredit zu bringen und permanent auf die ideologische Anklagebank zu setzen. Ihr habt Euren Verein, reicht dieser nicht aus? Muss in dieser permanten Beständigkeit, immer und immer wieder scharf geschossen werden? Damit schaufelt ihr die Gräben Tag für Tag, Beitrag für Beitrag immer tiefer.
    Nicht weil der FC Sachsen wie von Euch propagiert scheinbar aus 85% Faschos besteht. Nein, weil der „Normalo“ von diesem ganzen Zirkus einfach seine ganz normale Arbeiterschnauze voll hat und einfach nur Fußball, der im übrigen von der gegenwärtigen Mannschaft ebenfalls äußerst ehrlich und kämpferisch bestritten wird, schauen will ohne allwöchentlich von wenigen Nachwuchsagitatoren über das politische Leben aufgeklärt zu werden. Sticheln, sticheln,sticheln und sich dann wundern, wenn auf Seiten des FCS immer mehr Abstand zur BallSG genommen wird. Ihr redet die Probleme solange herbei, bis sie den endlich mal eintreten und fühl euch dann auch noch bestätigt, wenn jemand einen braunen Pups lässt, das ist doch krank. Ihr seit der wahre Knüppel in den Beinen aller gemäßigten Leute auf beiden Seiten. Objektive Kritik ist ok, blindwütige Propaganda bis zur Lügerei ist einfach nur zum brechen. Macht Euer Ding da, wo man euch haben will, wo der Nährboden noch aufnahmefähig ist, aber lasst andere aus eurem miesen Spiel.


  1. Gravatar of J.Meurer
    Kommentar von
    J.Meurer
    25.08.2009 um 15:56
    12

    Tja, wie ich schon sagte: Über solche Sichtweisen wie die von Fußball-Leipzig-Chemie muss sich niemand wundern. Das hält einigen Leuten hier wohl den Spiegel vor. Fußball ist aber kein Elite- oder Ausgrenzungsding und genau das passiert, wenn ohne Sinn und Verstand nur in eine Richtung diskutiert und mit dem Finger gezeigt wird.
    Hoffentlich hört diese ganze Politiksch…… in einer solch absurden Form bald auf !


  1. Gravatar of Greenhorn
    Kommentar von
    25.08.2009 um 17:03
    13

    Ach Scheiße mit Fußball-Leipzig-Chemie, wie konnte ich mich nur dazu schleichen lassen, nicht mit meinem Klarnamen zu schreiben, ist sonst nicht meine Art und ich bitte um Vergebung. Also hier mein Bekennerschreiben. Die Beiträge vom ominösen Fußball-Leipzig-Chemie wurden von mir, K.Arnold verfasst, auch bekannt unter Greenhorn und mir treiben solche oberflächlichen Kommentare noch immer die Zornesröte ins Gesicht, PUNKT. Zu jedem Buchstaben stehe ich und das kann auch jeder wissen. Schachtet weiter mit dem verbalen Spaten an dem Graben der gegenseitigen Vorwürfe, wenn es euch besser ins politische Kalkü passt und ihr euch damit ne Meinungsbestätigung verpassen wollt sei es euch gegönnt. Erreichen werdet ihr damit max. das Gegenteil und den Leuten, die sich auch von eurer Seite zumindest um einen respektablen Umgang im Miteinander bemühen, habt ihr mal eben wieder schön das Bein gestellt. Aber ich denke das war wohl Sinn und Zweck dieser Aktion. Gute Nacht.


  1. Gravatar of Erlebnisfan
    Kommentar von
    Erlebnisfan
    25.08.2009 um 17:35
    14

    Werter J. Meurer, ich stimme Deiner Meinung weitgehend zu, soweit ich es verstehe, und greife Deine Anregung nach Fakten auf:
    Tatsache ist, dass nach meinem Eindruck der Stadionsprecher schon eine Spielunterbrechung verkündet hat, als der Schiedsrichter dies noch nicht signalisiert hatte. Ist aber letztlich egal, weil, auch der Schiedsricht könnte involviert sein…ist aber kein Fakt.
    Fakt ist: Lok-Hools ist es gelungen, auf die Festwiese zu gelangen, die Fantrennung ist fehlgeschlagen, hier hat die Polizei versagt (wenn denn die Berichte stimmen). Und das ist etwas, das ich nicht verstehe. Entweder die Polizei hat einen Riesenfehler gemacht, dann muss es Konsequenzen geben, oder, es war gewollt bzw. wurde zugelassen. Ich habe auf meinem Rückweg vom Stadion entlang des Elsterflutbeckens überhaupt nichts von Randale mitbekommen, es war absolut friedlich. Also, wem nützen die Berichte über die Randale? Cui bono? Ein wenig nachdenken könnte helfen.


  1. Gravatar of J.Meurer
    Kommentar von
    J.Meurer
    25.08.2009 um 18:00
    15

    Mir geht es nicht darum, wer hier wann welchen Fehler gemacht hat und das Vesagen der Polizei (siehe Berichte von der Festwiese und vom erneuten Überfall auf Leutzsch, bis hin zu den „Berichten“ und „Verlautbarungen“ über Taucha,als Ende einer langen Kette von Ereignissen im Laufe der Jahre, in der sich von Polizei missachtete ehrenamtliche Fanbeauftragte ebenso nahtlos einreihen, wie deren Knüppelbeulen und Reizgas-“Erkrankungen“) spielt für mich dabei ebenso eine untergeordnete Rolle.
    WEM gehört das Stadion ?
    WER hat ein Interesse am Niedergang der Traditionsvereine und der damt verbundenen künstlichen Hype eines aufgekauften Dorfvereins ?
    WEM spielen Gewaltexzesse in die Karten ?
    WER hat jahre- und jahrzehntelang in der Fansozialarbeit versagt, weil Sachsen (neben BW als einzige Bundesländer) die Drittelfinanzierung boykottiert hat ?
    WEM waren die Fanprojekte jahrelang nur ein lästiger (weil selbstbewusster und auf fachlicher Basis agierender) Dorn im Auge, der die Mängel und Unzulänglichkeiten in der Jugendsozialarbeit in diesem Kaff schonungslos und, gemessen an „Ereignissen“ Woche für Woche aufgedeckt hat ?
    WER hat das „Rattenrennen“ Leipziger Vereine inszeniert und ausgerufen, um dem „Sieger“ ein Nachwuchsleistungszentrum überzuhelfen, was ein Truggebilde war und auf Kosten eines der beiden Vereine gehen musste ?
    WER trägt die Verantwortung für die Insolvenz(en) des FCS (und auch die des Bürgschafts-VfB) ?

    Die Vereine sind jahrelang regelrecht aufeinander gehetzt worden und in der Substanz (siehe Ergebnis) inkompetente Vereinsführungen haben, die Hilflosigkeit ehrenamtlicher Leute ausnutzend und erkennend, ihr Ding gemacht.

    So sieht es aus und am Ende muss sich keiner aufregen, dass in diesem Kaff RB Leipzig die einzige Alterative für die Leute ist, die sich halt nicht vor, während und nach einem Fußball(!!!)-Spiel(!!!) die Plane vollhauen lassen wollen, dass politische Wirrköpfe im Umfeld der Vereine andocken konnten und können, dass nun wieder mal der „Anlass“ zum „Zurückschlagen“ da ist. Ein Irrwitz ! Und da reden hier noch Leute von „Gegenpol weggebrochen“ und ähnlichem Schmarrn.

    Die ganze (Fußball-)Welt lacht sich kaputt über Leipzig.

    Wenn Ihr mich fragt: Das nächste Derby unter Asschluss der Öffentlichkeit in Probstheida durchführen ! Da gibt es dann keine Bühne für irgendwen und irgendwas, gibt es nix anzuheizen im Vorfeld und auch nix „auszuwerten“ im Nachgang.
    Was sind wir nur für ein Beispiel für Kinder, die einfach nur Fußball im Verein spielen wollen !

    „Gott“ (oder wer auch immer) schütze uns und die fußballwilligen Kinder vor diesem ganzen Dreck und Sumpf in diesem Kaff !

    Warum ? Weil wohl auf dem Parkplatz am ZSL sogar ein Vater von einem Balljungen angegriffen wurde. Ich halt das alles nicht mehr aus und werde immer wütender, wenn dann irgendwer auch noch politisches Kapita daraus schlagen will !


  1. Gravatar of J.Meurer
    Kommentar von
    J.Meurer
    25.08.2009 um 18:28
    16

    Tja, Bastian, offenbar zu spät, denn das Problem liegt tiefer ! Wer meint, dass er Chemie für irgendwas und irgendwen missbrauchen kann, muss mit heftigstem Gegenwind (auch über die “Grenzen” zwischen Chemikern hinweg) recnen ! Man sollte sich schon vorher überlegen, wie man Dinge darstellt und bewertet.
    Außerdem sind angeblich “neonazistische Umtriebe” beim 1.FC Lok nicht Sache der BSG Chemie oder des FCS und Lok hat ja wohl einiges schon getan (nachvollziehbar). Also lasst doch einfach mal diese Daueridentifizierung von Vereinen mit irgendwelchem politischen Extremismus weg und versachlicht das Thema auf der Grundlage der Ursachen.
    Sonst schwillt mir hier auch noch der Kamm, wie bei @Greenhorn !

    Ideale ? Die sind in dem Sportverband verankert, in dem sich der Verein engagiert dem unser Herz gehört (und das nicht erst seit gestern wohlgemerkt). Es geht genau um politisches Kapital und um nichts anderes, weil genau DAS das einzige ist, was die mit dem Interesse an wirtschaftlichem Kapital den kleinen Poitikern als Krümel vom Tisch fallen lassen. Um nix anderes geht es hier !
    Und das alles auf Kosten der BSG Chemie !
    Ich bin sauer, sauer, sauer ohne Ende !
    Hast Du Dir Greenhorns Beitrag mal genau durchgelesen und Dir auch nur eine Sekunde darüber Gedanken gemacht, was eine solch tendenziöse Berichtemacherei in einer sensiblen Gesamtsituation auslöst ? NEUE FRONTEN ZWISCHEN LEUTEN WERDEN AUFGEMACHT, DIE EINGENTLICH ZUSAMMENGEHÖREN UND DIE SICH EINEN SCH….. DARUM KÜMMERN, WER HIER WELCHES EIGENE DING AUF KOSTEN DER SACHE (auf Kosten von Chemie) MACHEN WILL: Na prima ! So und genau so wird den Radikalinskis das Tor zum Vereinsumfeld immer weiter aufgesperrt und der (”Gott” behüte) “rote” Teppich ausgerollt.

    Deine Ideale spricht Dir niemand ab, auch ich nicht. Aber man sollte vorher überlegen, was gewisse Wertungnen und Äußerungen anzurichten in der Lage sind. Nochmals der Rat: Setze Dich mit den Verfehlungen auseinander, die seit Jahren und Jahrzehnten in dieser Stadt begangen wurden. Du kannst Deine Ideale am besten ausleben, in dem Du das mal in Deiner Partei zur Sprache bringst. Eventuell änderst Du was, woran ich bei genau dieser Partei nicht glaube; schon mal gar nicht in Leipzig.

    Sie sollen uns einfach nur in Ruhe lassen, diese ganzen Selbstdarsteller, Profilneurotiker, Rattenfänger und Möchtegern-Vereinsmanager, diese “Mäzene”, “Investoren” und das ganze “Kräfte bündeln”-Geschmeiß mit diesem “Furz von Championsleague” und der “Hoffnung Mitteldeutschlnds”, den “5-”, “2-” und “10-Jahresplänen” bis zur Bundesliga in ihren hohlen Birnen und dem ewigen Gequatsche von “rechts” und “links” ! WIR SIND ERWACHSENE CHEMIKER UND WISSEN SELBST WAS ZU TUN IST ! Ich hab es satt, mir immer und ewig von allen möglichen Leuten erzählen lassen zu müssen, was Chemie ist und wie es zu funktionieren hat. Das haben schon ganz andere versucht und sind gescheitert.

    Darum: Wem nutzt es, wenn Leute wie Greenhorn zu solchen Wutausbrüchen regelrecht provoziert werden ?

    Ich hab es satt, satt, satt !

    Tut mir leid, aber langsam und sicher sollten einige hier ihren eigenen Verein gründen: „BSG BUNTE KURVE“ oder so…. Mir reichts jedenfalls und genau wie ich mich gegen gewisse Machenschaften „zugereister“ Volltrottel beim FCS verwahrt habe, werde ich das auch bei der BSG tun.
    DAS IST FÜR MICH WAS HEILIGES und nicht irgend so ein Ding, mit dem man seine Spielchen betreiben kann.
    Sorry Bastian, aber man sollte schon vorher überlegen, in wessen Namen man spricht.
    Als Mitglied der BSG Chemie verwahre ich mich gegen derartige Schlussfolgerungen und Berichterstattungen.

    Punkt – Aus – Ende !

    (Ich hör jetzt auf, ehe mir nochder Hals platzt.)


  1. Gravatar of Erlebnisfan
    Kommentar von
    Erlebnisfan
    25.08.2009 um 18:39
    17

    Mein lieber Bastian: Ideale sind schön und gut, aber: Unter dem Deckmantel von Idealen sind schon die größten Kriege geführt worden, ich denke da zum Beispiel an die Kreuzzüge, die vermeintliche Missionierung Südamerikas,und und und. Immer wollten alle die Welt verbessern, das Ergebnis war meist Leid. Lass mal die Realität in Deine Ideale gucken und sieh, was Du tatsächlich tust.


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    25.08.2009 um 17:51
    18

    @ Greenhorn und alle, die sich angesprochen fühlen: Ich kann verstehen, dass sich in der Vergangenheit einige in den Reihen des FC Sachsen durch dieses Blog ans Bein gepisst fühlten. Aber ganz ehrlich: Der obenstehende Beitrag ist nicht zwangsläufig eine Kritik an der Fanszene des FC Sachsen. Es ging mir vor allem um die neonazistischen Umtriebe im Lok-Umfeld. Dass dem aber offensichtlich sehr wenig entgegen gesetzt wird, stimmt mich schon ein bisschen nachdenklich. Mir zu unterstellen, ich hätte die FCS-Fanszene mit Neonazis gleichgestellt, ist weder auf Grund dieses noch anderer Beiträge gerechtfertigt.


  1. Gravatar of Bastian (Chemieblogger)
    Kommentar von
    25.08.2009 um 18:04
    19

    @ Jan: Hier geht es nicht darum, aus irgendetwas politisches Kapital zu schlagen, sondern mir und vielen anderen geht es schlichtweg um Ideale.


  1. Gravatar of Alex
    Kommentar von
    Alex
    27.08.2009 um 19:31
    20

    „Das Blog bildet ein für Autor und Leser einfach zu handhabendes Medium zur Darstellung von Aspekten des eigenen Lebens und von Meinungen zu spezifischen Themen.“ Quelle: wikipedia.org

    Also bitte akzeptiert dieses Blog doch auch als Meinungsäußerung eines Einzelnen. Und nicht als Spaltbeil zwischen den grün-weißen Fanszenen, Wahlkampfinstrument oder Sprachrohr des Vatikans.

    Ohne das Derby am 23. August gesehen zu haben: Die für mich emotional prägnantesten Derbys – ich habe von 1998 bis 2008 alle Spiele der Ersten Mannschaft, fast alle der Zweiten und einige der A-Jugend gesehen – fanden noch ohne Diablos-Beteiligung statt:
    Sachsen Leipzig vs. VfB im Dezember 1998 (3:3) und Sachsen Leipzig vs. VfB im September 1999 (2:0). Wie Bela Virag nach dem entscheidenden Treffer drei Meter vor mir auf den Zaun sprang und mit den Fans feierte, gehört zu einem der schönsten Momente meiner Fankarriere




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