zuletzt aktualisiert: Montag, 2. Februar 2009, 10:38 Uhr
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„Leipzig und die fehlende Bundesliga“ – die Friedrich-Ebert-Stiftung lädt am Dienstag, dem 3. Februar, 18 Uhr, im Studio 3 von Leipzig Fernsehen zur Podiumsdiskussion. Ein Veranstaltungstipp
Quo vadis, Fußball-Leipzig? Mit den Köpfen in der Bundesliga steht der Leipziger Fußball mit beiden Beinen in den Amateurligen, und daran wird sich so schnell nichts ändern. Gibt es einen Master-Plan? Und wenn ja, wie sieht der aus? Zentralstadionbesitzer Michael Kölmel hat die leerstehende WM-Arena kurzerhand zur Chefsache erklärt, hartnäckig halten sich die Gerüchte, dass Red Bull nach wie vor Interesse am Leipziger Fußball hat. Wird hinter den Kulissen geflirtet, eine potentielle Ehe angebahnt, von einem vollen Zentralstadion geschwärmt? Eine Stadt mit diesen Voraussetzungen, denkt sich mancher Couch-Fußballer, hat die Aussicht auf die Champions-League-Qualifikation! Mindestens. Irgendwann vielleicht?
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 18. Mai 2008, 18:43 Uhr
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Drei Spieltage vor Saisonende hat der FC Sachsen noch immer Chancen auf die Regionalliga, sieben weitere Mannschaften kämpfen um Platz vier. Und über allen thront ausgerechnet der Hallesche FC
Während sich die Leutzscher selbst zerfleischen, hin- und hergerissen sind zwischen Kreisklasse-Romantik und FC Lonzen, wird weiter Fußball gespielt. Die NOFV-Oberliga Süd der Spielzeit 2007/08, sie ist ein Mysterium. Der Hallesche FC ist durch, der Chemnitzer FC so gut wie, und auch für den VFC Plauen sieht es gut aus – auf den ersten Blick keine Überraschungen. Wohl aber auf den zweiten.
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Spieltag eins des Diablos-Boykotts: Der Sektor B ist nicht mehr wiederzuerkennen. Gedanken und Eindrücke
„Ihr seid doch vom Boykott, oder!?“ Heimspiel gegen den VfB 09 Pößneck, irgendwo zwischen Festwiese und Zentralstadion. Zwei „Normalos“, mittleren Alters und Typs Ur-Chemiker, kommen auf uns zu. Boykott? Nein, eigentlich nicht, denke ich. Und greife trotzdem zu. Die beiden sind vom Fanclub „Pfeffi 07“ und verteilen Zettelchen. Darauf steht in Großbuchtstaben: „Boykotteure sind Verräter. Pfeffi 07 – immer Chemie“. Ein Diablo und ein Pfeffi fangen sofort an zu diskutieren.
zuletzt aktualisiert: Montag, 25. August 2008, 22:56 Uhr
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Ärgerlich, wenn der vorliegende Text schon seit Tagen in Arbeit ist, mangels Südvorstädter DSL-Verfügbarkeit aber erst Ende der Woche veröffentlicht werden kann. Immerhin brauchten auch die konventionellen Medien vier Tage, um das Top-Thema unter Fankreisen aufzugreifen: Guido Schäfer widmet sich in der Leipziger Volkszeitung mit „Aufruf zum Boykott“ den Leutzscher Ultràs und ihrem Vorhaben, Spielen im Zentralstadion bis Saisonende fernzubleiben. Ein Thema, das somit verspätet jene Öffentlichkeit bekommt, die es verdient.
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
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Montag, Tag der Entscheidung. Der Aufsichtsrat des FC Sachsen Leipzig tagt, zieht Konsequenten aus der abgelaufenen Saison und legt innovative Konzepte für die Zukunft des Vereins vor. Hoffnungsvolle Erwartungen, die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gestellt, aber von ihnen nicht erfüllt wurden. Es war tatsächlich ein „Schwarzer Montag für den FC Sachsen?“, wenn auch in ganz anderer Hinsicht, als Guido Schäfer am Samstag in der LVZ fragend prophezeihte: Entsprechend der Meldung auf der offiziellen Website des Vereins hat sich der Aufsichtsrat in Bezug auf die Stadionfrage festgelegt, sich nicht endgültig festzulegen - man hofft weiter auf Michael Kölmel.
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:29 Uhr
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Als ob es der Leutzscher Fan dieser Tage nicht schon schwer genug hätte: Die Fangemeinde ist gespalten. Pro oder contra Zentralstadion? Für ein langfristiges Konzept mit dem streitbaren Eduard Geyer oder dagegen? Und: sind die rassistischen Pöbeleien der letzten Spiele vorübergehender Ausdruck tiefster Fanenttäuschung oder ein tief wurzelndes Problem? Glaubt man der österreichischen Gerüchteküche, gesellt sich eine neue – obwohl, eigentlich eher alt bekannte – Streitfrage hinzu: Für oder gegen einen Einstieg von Red Bull?!
Red Bull, das war doch schon lange vom Tisch! Die Bullendosen sollten demnächst in der Düsseldorfer LTU-Arena ihren Absatz finden. Oder doch nicht? Gestern wartete der ORF mit einem überraschenden Bericht auf. Demnach habe Red Bull entgegen letzterer Behauptungen das Interesse am FC Sachsen Leipzig keinesfalls verloren:
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:30 Uhr
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Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Scheideweg. Alles soll anders, der Etat deutlich gesenkt und der Kader gründlich durchgelüftet werden. So war es jedes Jahr seit dem Regionalliga-Abstieg 2004. Ebenfalls nicht neu ist auch die Diskussion, die die Leipziger Presselandschaft jetzt angestoßen hat: Folgt nach über drei Jahren des Dahindarbens in der WM-Schüssel die Rückkehr in den Alfred-Kunze-Sportpark? Darf der gemeine Leutzscher Fan sich in der nächsten Saison wieder auf „richtige“ Stehplatzen freuen, das 64er Meister-Flair genießen und phantasievolle, aufwendige Diablos-Choreografien bewundern?
