Bulli, Shrek und 20 Mille
Montag, 8. Oktober 2012, 23:44 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 9. Oktober 2012, 8:50 Uhr
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Für das Projekt Bundesliga kann man offenbar nicht nur sich selbst vergessen

Zwischen Professionalität und Peinlichkeit ist es nicht selten ein schmaler Grat.

Da schicken die Macher von Leipzigs letzter Profifußball-Hoffnung RasenBallsport ihr knuffiges, aber leider namenloses Maskottchen in Grundschulen, um es dort denkwürdigerweise auf „Bulli“ taufen zu lassen. So mancher der kleinen designierten Stadionbesucher mag genauso begeistert gewesen sein wie die Marketingstrategen, die so das Logo mit den zwei aufeinanderzustürmenden Stieren in öffentlichen Bildungseinrichtungen zu platzieren vermochten – Eltern und Bildungsagentur waren es weniger.

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Das Erfolgsgeheimnis
Dienstag, 24. April 2012, 0:39 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 24. April 2012, 13:28 Uhr
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RasenBallsport Leipzig droht das zweite Mal in Folge am Drittliga-Aufstieg zu scheitern. Beim Halleschen FC hingegen kann gejubelt werden – nicht zu Unrecht

Fußball ist ein Mannschaftssport. Diese ausgelatschte Plattitüde ist kaum origineller als Franz Beckenbauers jüngstes Bonmot, mit einem Sieg nach Madrid zu fahren, sei eine ganz andere Situation (als mit einem Unentschieden). Allein, der ‚Kaiser‘ hat Recht, und genauso scheint es sich auch mit der eingangs aufgeworfenen These zu verhalten. Das abermalige Scheitern von RB Leipzig (Timo Röttger: Das war’s leider; Daniel Frahn: Das ist sehr, sehr bitter. Wir müssen uns gedanklich mit einem weiteren Jahr vierte Liga befassen) steht wohl fest. Und das scheint an Mängeln im Gesamtpaket zu liegen, zumindest attestiert dies Guido Schäfer in der Leipziger Volkszeitung:

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„More Than Life“: Die Diablos machen seit zehn Jahren Theater
Samstag, 4. Dezember 2010, 15:25 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Montag, 6. Dezember 2010, 13:46 Uhr
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Zehn Jahre Diablos: Die Leutzscher Ultras feiern Geburtstag und können auf eine aufregende Geschichte zurückblicken. Eindrücke und Gedanken von den offiziellen Feierlichkeiten

Offizielles Plakat (zum
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„Jeansjackenchoreos“ auf dem Norddamm, eine „kuttige“ Szene, irgendwie „zu assi“: Wie die Zwickauer Ultras Red Kaos heute die Fanszene des FC Sachsen Leipzig anno 2000 einschätzen, steht stellvertretend für eine Bewegung, die Ende der 90er Jahre auch im Fußballosten zunehmend populärer wurde und sich anschicken sollte, die Stimmung in den Stadion zu revolutionieren. Dessen bedurfte seinerzeit nicht zuletzt der FC Sachsen dringend. Der Norddamm, Sinnbild der Leutzscher Hölle der 70er und 80er Jahre? De facto stillgelegt. Die Fanstruktur? Überaltert. Die Stimmung? Nicht gerade unter nennenswert zu verzeichnen. Die tiefe Krise, in der sich die Leutzscher Fanszene zur Jahrtausendwende befand, war – so kann man heute sagen – das beste, was der grün-weißen Fankultur passieren konnte. Denn sie war Ausgangspunkt und Geburtsstunde einer Subkultur, die im Laufe der Zeit einen unverwechselbaren Stil entwickeln und gestern ihr zehnjähriges Bestehen feiern konnte.

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Das Bloggen der Anderen
Montag, 25. Oktober 2010, 22:22 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Samstag, 4. Dezember 2010, 16:37 Uhr
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In Zeiten, in denen an dieser Stelle gähnende Lehre (sic!) herrscht, kann ich nur auf die meinen Tagesablauf strukturierende Magisterarbeit, einen in diesem Zusammenhang stehenden historischen Nervenzusammenbruch und andere Plätze verweisen, auf denen weitergespielt wird. Ein Quasi-Neuzugang mit Perspektive: der bloggende Sündenbock, seines Zeichens ein veritabler Kenner der Ultrà- und Fanszene, kritischer Begleiter der fußballaffinen Forensphäre dieses Universums, unverbesserlicher Verfechter des Glaubens an das Gute im Fan und nimmermüder Kommentator überall dort, wo man vor dem Klick auf den Abschicken-Button seine fußballbezogenen Gedanken und Gefühle in Prosa pressen kann – so auch an dieser Stelle. Lieber Sündenbock, ich gratuliere zunächst einmal zur geglückten Wahl von WordPress und hoffe inständig, dass dir das Verletzungspech fern bleibt. Tendovaginitis und so.

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Testspiele und andere Zukunftsprognosen
Montag, 2. August 2010, 12:26 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 4. August 2010, 0:41 Uhr
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Der FC Sachsen Leipzig hat sich punktuell verstärkt und muss nun lernen, Tore zu schießen. Die Saisonvorschau

Testspiele in der Saisonvorbereitung haben einen überschaubaren sportlichen Wert. Während Trainer A seine Schützlinge gerade noch auf dem Mount Everest ins Sauerstoffzelt gebeten hat, übte sich Trainer B zuvor im Hütchenaufstellen und dem Verschieben von Namen auf Taktiktafeln. Raus kommt dann ein alle überraschendes Spielergebnis, bei dem der Trainer der höherklassigen Gästemannschaft den Gastgeber devot lobt, der unermüdlich gekämpft und eine schwere Probe dargestellt, am Ende aber nicht die unabdingbare Abgezocktheit aufgewiesen hätte. Am Ende sind alle so schlau wie zuvor und freuen sich auf die Saison.

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Verrückte Liga, bittere Wahrheiten
Sonntag, 18. Mai 2008, 18:35 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 18. Mai 2008, 18:43 Uhr
Abgelegt unter: Fanszene, FC Sachsen Leipzig, Vereinspolitik

Drei Spieltage vor Saisonende hat der FC Sachsen noch immer Chancen auf die Regionalliga, sieben weitere Mannschaften kämpfen um Platz vier. Und über allen thront ausgerechnet der Hallesche FC

Während sich die Leutzscher selbst zerfleischen, hin- und hergerissen sind zwischen Kreisklasse-Romantik und FC Lonzen, wird weiter Fußball gespielt. Die NOFV-Oberliga Süd der Spielzeit 2007/08, sie ist ein Mysterium. Der Hallesche FC ist durch, der Chemnitzer FC so gut wie, und auch für den VFC Plauen sieht es gut aus – auf den ersten Blick keine Überraschungen. Wohl aber auf den zweiten.

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Wie gewonnen, so zeronnen
Freitag, 11. April 2008, 12:42 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 11. April 2008, 13:22 Uhr
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NOFV-Sportgericht: Drei-Punkte-Abzug wegen rassistischer Ausschreitungen für Wiederholungstäter Hallescher FC

Zuerst gejubelt und dann doch abgewatscht: Der HFC gewinnt glücklich beim FC Sachsen, um vier Tage später vorm NOFV-Sportgericht zu verlieren. Drei Punkte Abzug wegen wiederholt rassistischer Anfeindungen im Fanblock, adé Tabellenführung. Völlig zurecht, im Übrigen. Mit welcher Penetranz sich Fans (die Nicht-Täter) und Verantwortliche des HFC vor der Wirklichkeit verschlossen hatten, war schlichtweg peinlich.

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Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen
Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
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Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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In Leutzsch davongejagt – in Halle willkommen / Oder: Die verfehlte Transferpolitik à la Chemie Leipzig
Freitag, 25. Mai 2007, 15:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:28 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Transfers, Vereinspolitik

In der Vergangenheit wurden in Leutzsch viele Fehler gemacht. Vor allem auf der Ebene der Transferpolitik. David Bergner ist ein Beispiel. Von 1999 bis 2000 und von 2002 bis 2004 hielt der 1,96-m-Hühne die Leutzscher Abwehr zusammen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, wird Bergner demnächst ausgerechnet für den Rivalen Hallescher FC die Töppen schnüren.

Unrühmliche Trennung von Bergner 

David Bergners Abgang 2004 war ein unrühmlicher. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga wurde der Blondschopf für untauglich befunden und davongejagt. Die Verdienste der Aufstiegssaison 2002/03 wurden vergessen – Union Berlin nahm Bergner gerne. Mit den „Eisernen“ stieg er sofort in die Regionalliga auf und behielt auch dort seinen Stammplatz. Untauglich für die Oberliga? Nein! Das weiß man zumindest in Halle.

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