Verrückte Liga, bittere Wahrheiten

Sonntag, 18. Mai 2008, 18:35 Uhr
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Drei Spieltage vor Saisonende hat der FC Sachsen noch immer Chancen auf die Regionalliga, sieben weitere Mannschaften kämpfen um Platz vier. Und über allen thront ausgerechnet der Hallesche FC

Während sich die Leutzscher selbst zerfleischen, hin- und hergerissen sind zwischen Kreisklasse-Romantik und FC Lonzen, wird weiter Fußball gespielt. Die NOFV-Oberliga Süd der Spielzeit 2007/08, sie ist ein Mysterium. Der Hallesche FC ist durch, der Chemnitzer FC so gut wie, und auch für den VFC Plauen sieht es gut aus – auf den ersten Blick keine Überraschungen. Wohl aber auf den zweiten.

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Wie gewonnen, so zeronnen

Freitag, 11. April 2008, 12:42 Uhr
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NOFV-Sportgericht: Drei-Punkte-Abzug wegen rassistischer Ausschreitungen für Wiederholungstäter Hallescher FC

Zuerst gejubelt und dann doch abgewatscht: Der HFC gewinnt glücklich beim FC Sachsen, um vier Tage später vorm NOFV-Sportgericht zu verlieren. Drei Punkte Abzug wegen wiederholt rassistischer Anfeindungen im Fanblock, adé Tabellenführung. Völlig zurecht, im Übrigen. Mit welcher Penetranz sich Fans (die Nicht-Täter) und Verantwortliche des HFC vor der Wirklichkeit verschlossen hatten, war schlichtweg peinlich.

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Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen

Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Gewalt & Rassismus, Presseschau, Vereinspolitik

Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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In Leutzsch davongejagt – in Halle willkommen / Oder: Die verfehlte Transferpolitik à la Chemie Leipzig

Freitag, 25. Mai 2007, 15:40 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Transfers, Vereinspolitik

In der Vergangenheit wurden in Leutzsch viele Fehler gemacht. Vor allem auf der Ebene der Transferpolitik. David Bergner ist ein Beispiel. Von 1999 bis 2000 und von 2002 bis 2004 hielt der 1,96-m-Hühne die Leutzscher Abwehr zusammen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, wird Bergner demnächst ausgerechnet für den Rivalen Hallescher FC die Töppen schnüren.

Unrühmliche Trennung von Bergner 

David Bergners Abgang 2004 war ein unrühmlicher. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga wurde der Blondschopf für untauglich befunden und davongejagt. Die Verdienste der Aufstiegssaison 2002/03 wurden vergessen – Union Berlin nahm Bergner gerne. Mit den „Eisernen“ stieg er sofort in die Regionalliga auf und behielt auch dort seinen Stammplatz. Untauglich für die Oberliga? Nein! Das weiß man zumindest in Halle.

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