zuletzt aktualisiert: Dienstag, 24. April 2012, 13:28 Uhr
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RasenBallsport Leipzig droht das zweite Mal in Folge am Drittliga-Aufstieg zu scheitern. Beim Halleschen FC hingegen kann gejubelt werden – nicht zu Unrecht
Fußball ist ein Mannschaftssport. Diese ausgelatschte Plattitüde ist kaum origineller als Franz Beckenbauers jüngstes Bonmot, mit einem Sieg nach Madrid zu fahren, sei eine ganz andere Situation (als mit einem Unentschieden). Allein, der ‚Kaiser‘ hat Recht, und genauso scheint es sich auch mit der eingangs aufgeworfenen These zu verhalten. Das abermalige Scheitern von RB Leipzig (Timo Röttger: Das war’s leider; Daniel Frahn: Das ist sehr, sehr bitter. Wir müssen uns gedanklich mit einem weiteren Jahr vierte Liga befassen) steht wohl fest. Und das scheint an Mängeln im Gesamtpaket zu liegen, zumindest attestiert dies Guido Schäfer in der Leipziger Volkszeitung:
zuletzt aktualisiert: Freitag, 2. Dezember 2011, 11:36 Uhr
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Das Duell zwischen der BSG Chemie Leipzig und der SG Leipzig-Leutzsch hat bewiesen, warum es zwei grün-weiße Vereine gibt
Nein, mit Derbystimmung hatte das nichts zu tun. Seltsam ruhig war es über weite Strecken des Spiels auf den sehr gut gefüllten Rängen des Alfred-Kunze-Sportparks. 2690 Interessierte – Guido Schäfer mutmaßt in der Leipziger Volkszeitung, dass darunter 1800 Chemiker gewesen seien – wollten sich das Sechstliga-Spiel zwischen der BSG Chemie Leipzig und der SG Leipzig-Leutzsch (SGLL) nicht entgehen lassen. Ebenso wenig wie die journalistische Eliteliga der Republik. Die Süddeutsche Zeitung soll da gewesen sein (und hatte auch im Vorfeld berichtet). Eine Stunde vor Anpfiff schlenderten 11-Freunde-Chefredakteur Philipp Köster und Kollege Jens Kirschneck erwartungsfroh am Gästeblock vorbei.
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 31. Mai 2011, 18:24 Uhr
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Die neu ins Leben gerufene SG Leipzig-Leutzsch gibt nur wenig über sich preis. Gründungsmitglied Jamal Engel spricht lieber über andere. So etwas wie „Ultras“ soll es in seinem Verein nicht geben.
Showdown im Leutzscher Erbfolgestreit: Die BSG Chemie wird zukünftig mit Landesligist Blau-Weiß Leipzig kooperieren und das Spielrecht der ersten Mannschaft übernehmen. Die SG Leipzig-Leutzsch, die voraussichtlich die Nachwuchsmannschaften des FC Sachsen aufnimmt, sieht sich gut aufgestellt und will nun sogar die Oberliga im Alfred-Kunze-Sportpark stemmen. Am Freitag kam die Nachricht aus dem Hause Red Bull, doch kein Interesse am Fünftliga-Spielrecht des FC Sachsen zu haben. Damit stellte sich zugleich die Frage, wer davon profitieren könnte. Jetzt ist klar: Jamal Engel & Co. wollen einspringen. In welcher Spielstätte und Liga die beiden Vereine anteten, ist noch offen. Die endgültige Entscheidung liegt bei den Verbänden und der Stadt Leipzig, die den Alfred-Kunze-Sportpark verpachtet (die Leipziger Volkszeitung berichtet). Unterdessen rätselt nicht nur Fußball-Leipzig, warum die SG Leipzig-Leutzsch überhaupt ins Leben gerufen wurde. Die Maske fällt zusehends – zuletzt sorgte Engel auf Facebook mit einer vielsagenden Äußerung für Irritationen im grün-weißen Lager:
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 19. Mai 2011, 23:38 Uhr
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Schluss, aus und vorbei: Das Kapitel FC Sachsen Leipzig ist beendet. Der Leutzscher Traditionsverein soll abgewickelt und aus dem Vereinsregister gestrichen werden. Eine Bestandsaufnahme
Der 18. Mai 2011 ist ein historischer Tag. Er steht für das endgültige Aus des FC Sachsen. Insolvenzverwalter Heiko Kratz verkündete heute auf einer Pressekonferenz, dass der Spielbetrieb zum 30. Juni eingestellt wird. „Der Verein wird im Rahmen des Insolvenzverfahrens abgewickelt“, so Kratz. Aus Kostengründen könne der Spielbetrieb in der nächsten Saison nicht sichergestellt werden. Nach der Abwicklung soll der FC Sachsen aus dem Vereinsregister gelöscht werden. Damit würde der Rechtsnachfolger der Betriebssportgemeinschaft Chemie Leipzig, die zu DDR-Zeiten zwei Mal Meister wurde und einmal den Pokal holte, endgültig von der Bildfläche verschwinden.
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 18. Mai 2011, 10:00 Uhr
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Neutrainer-Tage in Fußball-Leipzig: Mit Carsten Hänsel und Peter Pacult treffen ab der nächsten Saison zwei verschiedene Welten auf Leipzigs Trainerbänken aufeinander.
Im Gegensatz zu Achim Steffens oder Dirk Heyne muss man seinen Namen erst einmal googeln: Mit Carsten Hänsel (28) soll Heyne beim FC Sachsen Leipzig ein Vertreter jenes Typs Trainer nachfolgen, der stark im Trend liegt. Jung, dynamisch, kommunikativ, umfassende Erfahrungen in der Arbeit im Nachwuchsbereich – Hänsels Bewerbungsunterlagen decken sich mit jenen eines Jürgen Klopp, Thomas Tuchel oder Michael Oenning. Der moderne Trainer scheint sich nicht mehr über eine meritorische Spielerkarriere und eine entsprechend gefüllte Pokalvitrine legitimieren zu müssen. Für eine erfolgreiche Trainertätigkeit sind Respekt und Autorität zwar nach wie vor notwendige, längst aber keine hinreichenden Bausteine mehr. Es bedarf zunehmend der Ergänzung durch soziale Kompetenz, Offenheit und psychologische Expertise.
zuletzt aktualisiert: Samstag, 19. Februar 2011, 22:19 Uhr
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Der RB-Anhang benahm sich in der Folge, wie ihre Fußballer spielten: daneben. Die Oral-Raus-Rufe waren noch zu akzeptieren – normale Härte. Der Szenen-Applaus für die Kieler ging aber gar nicht. … weiterlesen
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. Januar 2011, 17:20 Uhr
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Die Leipziger Volkszeitung schickt Sport- und Boulevardexperte Guido Schäfer als Blogger ins Rennen. Mit gutem Grund.
Guido Schäfer bloggt. Und das nicht erst seit ein paar Tagen, sondern gefühlt schon seit einer ganzen Ewigkeit. Wo unverblümte Meinungsfreude, schräge Vergleiche und markige Stilblüten mit einer gehörigen Portion Selbstreflexion und Sendungsbewusstsein in 40 Anschläge pro Zeile gepresst werden, steht Guido Schäfer drunter. Seit gut einem Jahrzehnt beglückt gs einsame Rentner und gelangweilte Jungleser (soll es ja noch geben) in der Leipziger Volkszeitung. Die hat jetzt, nach reiflicher Überlegung, die Zeichen der Zeit erkannt und schickt den eigensinnigen Sportredakteur ins Onlinebusiness.
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 2. Dezember 2010, 11:05 Uhr
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Spieler von RasenBallsport Leipzig speisen in der Mensa der Universität Leipzig zu vergünstigten Konditionen. Das ist nicht nur moralisch fragwürdig, sondern Subventionsbetrug. Ein Blick in die Medien und aufs studentische Innenleben
Die Leipziger Mensa am Park ist ein schöner Ort. Hell, freundlich, modern – die vor 13 Monaten eröffnete Mensa ist die vorauseilende architektonische Botschafterin einer Universität, für die die Abkehr vom baulichen Einheitsbrei der 70er Jahre nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch der inhaltlichen Programmatik ist. Ein schöner Platz zum Sein, und um ganz nebenbei natürlich auch noch einem studentischen Anliegen nachzugehen: der Nahrungsaufnahme. Um eben selbige weitet sich pünktlich zum Saisonstart ein Skandal aus. Die Brot-Agonisten: Spieler von RasenBallsport Leipzig.
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 7. März 2010, 18:06 Uhr
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