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Bernd Bauchspieß war ein ganz Großer. Zwischen 1959 und 1973 erzielte der ehemalige Stürmer für die BSG Chemie Zeitz, Dynamo Berlin und die BSG Chemie Leipzig in 264 Einsätzen in der DDR-Oberliga 120 Tore. Der „Spießer“, dem aus politischen Gründen eine Karriere in den Leistungszentren und der Nationalmannschaft der DDR versagt wurde, war maßgeblich beteiligt am sensationellen Gewinn der Meisterschaft der BSG Chemie 1964 und am FDGB-Pokalsieg zwei Jahre später. Bauchspieß ist eine Leutzscher Legende – und arbeitet an seiner eigenen Demontage.
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 26. September 2010, 17:50 Uhr
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Morgen startet das Red-Bull-Fußballprojekt RasenBallsport Leipzig in seine zweite Saison. Anlass genug für einen kleinen bloginternen Rückblick. Red Bull rettet Fußball-Leipzig – das Dossier
Red Bull war und ist im Leipziger Fußball ein Dauerbrenner, seit 2006 waberten Gerüchte um einen Einstieg zunächst beim FC Sachsen Leipzig, später auch beim VfK Blau-Weiß Leipzig umher. Ich habe versucht, an dieser Stelle die Entwicklung umfassend zu begleiten.
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 10. Februar 2010, 20:48 Uhr
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Präsi Andreas Sadlo weg, Physio Nils Haacke weg – das Personalkarussell dreht sich immer schneller, und am Ende bleibt Dietmar Beiersdorfer als Einziger sitzen. Eine Bestandsaufnahme
Es ist Winterpause – und im beschaulichen Markranstädt kommt RasenBallsport Leipzig nicht zur Ruhe. Nachdem zunächst vor drei Wochen mit Andreas Sadlo der Vater des Projektes im Zuge eines Machtkampfes geräuschvoll entsorgt worden war, musste nun Chef-Physiotherapeut Nils Haacke dran glauben. Dessen Weggang hatte der Red-Bull-Klub am Montag über die Vereinshomepage kolportiert. … weiterlesen
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 7. Januar 2010, 22:15 Uhr
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Jahreswechsel. Zeit der Rückblicke. Nicht nur auf das vergangene Jahr, sondern sogar auf ein abgeschlossenes Jahrzehnt. Das postheroische Schwelgen in nostalgischen Momenten birgt Pathos. Das braucht der Mensch irgendwie. Und trotzdem oder gerade deswegen möchte ich den Lesenden selbiges an dieser Stelle ersparen. Stattdessen bin ich bei der Rezeption meines alltäglichen Internetlesekanons auf eine – naja – belustigende Randbemerkung der Kategorie Unsere Vergangenheit liegt in der Zukunft gestoßen:
Ein neues Jahrzehnt bricht an. Wir alle sind von Anfang an dabei.
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 28. Juli 2009, 9:52 Uhr
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Red Bull ist und bleibt ein Thema, das den Leipziger Fußball in den nächsten Wochen dominieren wird. Eine kritische Medienschau
Es sind die letzten Züge einer denkwürdigen Sommerpause. Seit zwei Monaten ist Leipzig der Schauplatz einer Fußball-Revolution – zumindest was deutsche Maßstäbe betrifft. Wem ich mit dem Thema „Fußballambitionen eines Herstellers koffeinhaltiger Brause“ auf die Nerven gehe, der hat jetzt die Möglichkeit, zur Webseite seines Lieblingskleingartenvereins weitersurfen. Für alle anderen habe ich noch einmal eine kleine alternative Medienschau zusammengestellt. In den letzten zwei Monaten habe ich Beiträge gesammelt, deren Autoren sich noch nicht jegliches Reflexionsvermögen mit einem überteuerten Pseudo-Kult-Drink weggeballert haben.
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 4. August 2010, 12:27 Uhr
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Vor drei Jahren wollte Red Bull schon einmal den Leipziger Fußball beflügeln. Das avisierte Opfer: der FC Sachsen Leipzig. Damals interviewte die Redaktion des legendären Chemie-Fanzines Culthoch64 Moritz Grobovschek, den Vorstandsvorsitzenden des SV Austria Salzburg. Wie der Violett-Weiße heute den Red-Bull-Einstieg in Markranstädt bewertet, zeigt ein Gastbeitrag von Culthoch64-Redakteur A. Raithel
Nun ist es also passiert. Red Bull hat in Leipzig den Weg des geringsten Widerstands gewählt. Eine widerspenstige Fanszene gibt es in Markranstädt nicht. Nennenswerte Proteste sind nicht zu erwarten.
Aber was eigentlich erwartet den Fan, wenn in acht Jahren die Bundesliga erreicht ist? Welchen Kommunikationsstil pflegt eigentlich dieser Konzern, der nun Fußballfilialen in Salzburg, New York und Markranstädt besitzt? Warum eigentlich investiert Red Bull gerade in Markranstädt und nicht Cottbus, Aue oder Rostock?
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 2. Dezember 2010, 11:01 Uhr
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Red Bull verleiht dem SSV Markranstädt und damit Fußball-Leipzig Flügel. Nichts Genaues weiß man (noch) nicht, aber die Blätter rauschen schon einmal. Eine internationale Presseschau
Warum der österreichische Red-Bull-Konzern in Deutschland eine dreistellige Millionensumme investieren will, beantwortet Rolf Heßbrügge (oe24.at / Österreich):
Insgesamt macht Red-Bull-Boss Didi Mateschitz (65) über 100 Millionen locker für seinen 10-Jahres-Plan. Am Ende dieses Zeitraums will man auf Augenhöhe mit Branchenriesen wie Bayern oder Schalke sein – und die Champions League anpeilen. Mateschitz weiß genau: In Deutschland kassieren die Klubs bis zu 30 Millionen Euro TV-Gelder pro Saison (in Österreich maximal eine Million). Mit einem deutschen Klub ist das Traumziel „Königsklasse“ also viel leichter erreichbar für Red Bull.
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 4. August 2010, 12:28 Uhr
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Vereine als Spielball von Konzernen und Mäzenen, steigende Eintrittspreise, Event- statt Fankultur – der Moderne Fußball ist auf dem globalen Vormarsch, doch eine Minderheit kritischer Fans rebelliert. Auf Spurensuche nach Vorbildern der BSG Chemie Leipzig
FALL I. AFC WIMBLEDON
Wimbledon, 4. Mai 1991. Im Stadion Plough Lane im Londoner Südwesten treffen zwei Stadtrivalen aufeinander. Der Wimbledon FC schlägt Crystal Palace vor 10 000 Fans mit 3:0. Ein Pyrrhussieg für die „Dons“, wie der Wimbledon FC genannt wird. Die Plough Lane ist marode, nach der Katastrophe von Hillsborough genügt das Stadion nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen des englischen Fußballverbandes. Der Wimbledon FC muss umziehen – ausgerechnet in den Selhurst Park, die Heimstätte von Crystal Palace. Der Anfang vom Ende für den 1889 gegründeten Verein.
