Ernüchterung – Tabellenletzter…
Dienstag, 21. August 2007, 10:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:26 Uhr
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Das Positive vorweg: In Leutzsch ist man auf dem Boden der Tatsachen angekommen, und das sehr früh, vielleicht sogar einmal rechtzeitig. Spieltag zwei brachte die Ernüchterung schlechthin. Das blamable 1:5 (0:3) beim VfB Auerbach bedeutet Tabellenplatz 16. LVZ und Bild waren sich in ihren Montagsausgaben einig: Auerbach dominierte über 90 Minuten, Keeper René Twardzik verhinderte eine höhere Niederlage, Torschütze Christian Reimann war der beste grün-weiße Feldspieler. Fragt sich bloß, wie lange noch? Geht es bis zur Winterpause mit bescheidener Punktausbeute und Reimann als Alleinunterhalter in der Torschützenliste so weiter, machen die Jenas und Magdeburgs den treffsicheren Stürmer schneller abspenstig, als den Verantwortlichen lieb ist.

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Leutzscher Kampfansage gegen Meuselwitz: Wir spielen oben mit
Mittwoch, 15. August 2007, 14:00 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Spielberichte

Ja, wir haben sie wieder – und sie hat uns wieder. Die NOFV-Oberliga Süd, seit drei Jahren ungeliebte Heimat der Leutzscher, ist in ihre letzte Saison der Viertklassigkeit gestartet. Ihr Schicksal ist ebenso hart wie jenes der konkurrierenden Vereine. Die Plätze eins bis drei garantieren den Klassenerhalt und somit die Qualifikation für die neue dreigliedrige Regionalliga. Platz vier darf noch in die Relegation gegen die Nordstaffel, aber die Plätze fünf abwärts bedeuten den Absturz in die Bedeutungslosigkeit der fünften Liga…

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Saisonstart: Sportliche Zeichen setzen
Mittwoch, 8. August 2007, 20:07 Uhr
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Endlich, es geht los, das runde Leder rollt wieder – auch bei den Leutzschern. Die letzten Wochen und Monate taten verdammt weh. Tatenlos (mal abgesehen von der Möglichkeit, den Verein mit dem Kauf einer Dauerkarte zu unterstützen) musste der gemeine Fan mit ansehen, wie ein Spieler nach dem anderen angsichts der prekären finanziellen Verhältnisse den Verein verließ. Jüngster Höhepunkt die Kündigungswelle, deren prominentestes Opfer Chemie-Legende und A-Jugend-Trainer Steffen Hammermüller war. Und natürlich der Rücktritt des nimmermüde für den Verein rackernden Jens Ellinger…

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Die Akte Kölmel: Der labile Heilsbringer
Dienstag, 3. Juli 2007, 11:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:27 Uhr
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Der Verein ist gerettet. Endgültig. Gestern traten Rolf Heller & Co. vor die Presse und erklärten unter Ankündigung von Umstruktrierungen im Führungspersonal - Präsident Heller, Vize Opitz und Trainer Geyer räumen ihre Posten - die Abwendung des Super-GAU: die Insolvenz ist kein Thema mehr. Der Dank gebührt dem einmal mehr finanziell blutenden Michael Kölmel. Oder?

Das System „Profifußball“ hat in Leutzsch einmal mehr seine hässliche Fratze offenbart. Seit Monaten tobte eine Schlammschlacht um Millionen und Führungspositionen. Der FC Sachsen Leipzig hat seit den letzten Tagen das Medienecho eines Bundesligisten erreicht.

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Mut zur Selbstironie
Freitag, 22. Juni 2007, 13:31 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22. Juni 2008, 11:00 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Die Bild zeigt dem gemeinen Leutzscher Fan, wie er diese schweren Wochen am besten verkraften kann: mit einer gehörigen Portion Selbstironie und Zynismus (Hintergrund: Um den Haushalt zu konsolidieren, will der Verein Geyers Gehalt halbieren).

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Absehbar: Kölmel gewinnt Machtkampf
Mittwoch, 20. Juni 2007, 15:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Die unmittelbare Zukunft ist geklärt – dank Zentralstadion und Kölmel-Überweisungen ist die Gefahr der Insolvenz abgewendet worden. Oder zumindest hinausgezögert. Wie die Leipziger Volkszeitung berichtet, einigten sich Stadionbetreiber Michael Kölmel und der Aufsichtsrat des FC Sachsen auf ein Jahr weitere Zusammenarbeit. Dafür müssen wohl Präsident Rolf Heller und Vize Stefan Opitz ihre Posten räumen.

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Ungeklärte Stadionfrage verhindert Planungssicherheit
Dienstag, 5. Juni 2007, 23:58 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:15 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Transfers, Vereinspolitik

Montag, Tag der Entscheidung. Der Aufsichtsrat des FC Sachsen Leipzig tagt, zieht Konsequenten aus der abgelaufenen Saison und legt innovative Konzepte für die Zukunft des Vereins vor. Hoffnungsvolle Erwartungen, die an die Mitglieder des Aufsichtsrats gestellt, aber von ihnen nicht erfüllt wurden. Es war tatsächlich ein „Schwarzer Montag für den FC Sachsen?“, wenn auch in ganz anderer Hinsicht, als Guido Schäfer am Samstag in der LVZ fragend prophezeihte: Entsprechend der Meldung auf der offiziellen Website des Vereins hat sich der Aufsichtsrat in Bezug auf die Stadionfrage festgelegt, sich nicht endgültig festzulegen - man hofft weiter auf Michael Kölmel.

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In Leutzsch davongejagt – in Halle willkommen / Oder: Die verfehlte Transferpolitik à la Chemie Leipzig
Freitag, 25. Mai 2007, 15:40 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:28 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Transfers, Vereinspolitik

In der Vergangenheit wurden in Leutzsch viele Fehler gemacht. Vor allem auf der Ebene der Transferpolitik. David Bergner ist ein Beispiel. Von 1999 bis 2000 und von 2002 bis 2004 hielt der 1,96-m-Hühne die Leutzscher Abwehr zusammen. Wie die Mitteldeutsche Zeitung berichtet, wird Bergner demnächst ausgerechnet für den Rivalen Hallescher FC die Töppen schnüren.

Unrühmliche Trennung von Bergner 

David Bergners Abgang 2004 war ein unrühmlicher. Nach dem Abstieg aus der Regionalliga wurde der Blondschopf für untauglich befunden und davongejagt. Die Verdienste der Aufstiegssaison 2002/03 wurden vergessen – Union Berlin nahm Bergner gerne. Mit den „Eisernen“ stieg er sofort in die Regionalliga auf und behielt auch dort seinen Stammplatz. Untauglich für die Oberliga? Nein! Das weiß man zumindest in Halle.

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Red Bull will Chemie – immer noch!
Dienstag, 22. Mai 2007, 16:48 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:29 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Als ob es der Leutzscher Fan dieser Tage nicht schon schwer genug hätte: Die Fangemeinde ist gespalten. Pro oder contra Zentralstadion? Für ein langfristiges Konzept mit dem streitbaren Eduard Geyer oder dagegen? Und: sind die rassistischen Pöbeleien der letzten Spiele vorübergehender Ausdruck tiefster Fanenttäuschung oder ein tief wurzelndes Problem? Glaubt man der österreichischen Gerüchteküche, gesellt sich eine neue – obwohl, eigentlich eher alt bekannte – Streitfrage hinzu: Für oder gegen einen Einstieg von Red Bull?!

Red Bull, das war doch schon lange vom Tisch! Die Bullendosen sollten demnächst in der Düsseldorfer LTU-Arena ihren Absatz finden. Oder doch nicht? Gestern wartete der ORF mit einem überraschenden Bericht auf. Demnach habe Red Bull entgegen letzterer Behauptungen das Interesse am FC Sachsen Leipzig keinesfalls verloren:

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Nur der Pöbel bleibt übrig: Armutszeugnis für Leutzscher „Fans“
Mittwoch, 16. Mai 2007, 15:19 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. August 2009, 8:47 Uhr
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Zugegeben, die Überschrift ist provokativ und wird man vor allem in Probstheida gerne lesen – aber sie ist nicht unberechtigt. Es sind die Momente, die richtig weh tun. Endlich gelingt mal wieder ein Sieg gegen VFC Plauen, der auch noch überzeugt. Ausgerechnet der von den Vogtländer Fans angefeindete Christian Reimann trifft zweimal (86./Foulelfmeter, 90.). Genug Stoff für ein Fußballfest. Aber nur 1952 Unentwegte trauten sich offiziell – inoffiziell vielleicht sogar nur knapp über 1000! - zur Partie der „Verfolger“ FC Sachsen Leipzig gegen VFC Plauen. Guido Schäfer (LVZ) weiß, wie die Zahl einzuordnen ist, wenn er sarkastisch anmerkt, dass vermutlich jene an den Radios mitgezählt wurden…

Zugegeben, für zu Hause Gebliebene kann man angesichts der Katastrophen-Saison der Leutzscher sogar noch verständnis aufbringen! Nicht aber für einige Vollidioten, die sich am Sonntag im Zentralstadion daneben benahmen und mit rassistischen Sprechchören negativ auffielen. Eins vorweg: Es kam sowohl im Plauener als auch im Leutzscher Fanblock zu verbalen Grenzübertritten. So wurde im Sektor B durch einige Chemie-„Fans“ unter anderem das U-Bahn-Lied angestimmt. Kreisen der Diablos ist es zu verdanken, dass diese unsäglichen Stimmen schnell wieder verstummten. Aus dem Plauener Block hingegen hallten „Juden-Leipzig“-Rufe – auch hier griffen couragierte, mitgereiste Fans ein.

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