Ronny Blaschke ist Sportjournalist des Jahres 2009
Der freie Journalist und Autor Ronny Blaschke wurde für sein ZEIT-Dossier über die Neonazi-Unterwanderung des 1. FC Lok Leipzig ausgezeichnet. Am 25. März ist Blaschke in Leipzig auf dem Podium zu Gast
Zugegeben, es ist nicht mehr tagesaktuell, aber bedarf trotzdem der Erwähnung: Die Fachzeitschrift Medium Magazin hat Ronny Blaschke zum „Journalist des Jahres“ 2009 in der Kategorie Sport gekürt. In der Begründung der Jury heißt es:
… für seinen „ZEIT“-Beitrag über die Nazi-Unterwanderung des Fußballvereins Lokomotive Leipzig: „Angriff von rechts außen“ (3.9.2009) – mit dem er eindrucksvoll den Blick auf Tabuthemen im Profisport lenkte – mit außerordentlichem Mut und beharrlicher Recherche.
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Zitat des Tages (7): Fußball und Kapital, Fans und 50+1
Wir hatten leider nie eine Situation wie in Deutschland. [...] In England findet gerade ein Umdenkprozess statt. Früher hat sich keiner darum geschert, die letzten sechs Monate haben das geändert.
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Stühlerücken bei Red Bull: Beiersdorfer lässt keinen Stein auf dem anderen
Präsi Andreas Sadlo weg, Physio Nils Haacke weg – das Personalkarussell dreht sich immer schneller, und am Ende bleibt Dietmar Beiersdorfer als Einziger sitzen. Eine Bestandsaufnahme
Es ist Winterpause – und im beschaulichen Markranstädt kommt RasenBallsport Leipzig nicht zur Ruhe. Nachdem zunächst vor drei Wochen mit Andreas Sadlo der Vater des Projektes im Zuge eines Machtkampfes geräuschvoll entsorgt worden war, musste nun Chef-Physiotherapeut Nils Haacke dran glauben. Dessen Weggang hatte der Red-Bull-Klub am Montag über die Vereinshomepage kolportiert. …weiterlesen
I will follow
Es ist so eine Sache mit dem Zeitgeist. Eine gefühlte Ewigkeit konnte ich dem Mainstream trotzen und verzichtete nächstenliebend auf die Möglichkeit, Interessierte und Nicht-Interessierte mit auf 140 Zeichen komprimierten Informationen über das Wohl und Wehe meines letzten Toilettenaufenthalt zu erhellen. Wozu twittern? …weiterlesen
Red Bull: Kontert jetzt Dynamo?
Was Konzerne können, kann der Fußball schon lange. Wann entdecken Klubs ihr eigenes Potential als Produktmarke?
Bei konzeptspeicher hat sich Sebastian kreative Gedanken darüber gemacht und Argumente angeführt, wie Traditionsfußball mit Marketing für regionale Produkte verbunden und damit ganz nebenbei auch noch die monopolistischen Sponsoringstrukturen des Fußball-Weltverbandes durchbrochen werden können. Das klingt zunächst einmal unbescheiden und vielleicht auch illusorisch, zumindest fand ich beim ersten Lesen die Idee eines Energy-Drinks namens „Dynamo“ schlichtweg albern. Aber nicht, wenn man es richtig angeht.
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