Neonazis im Stadion? Wo denn?
Donnerstag, 27. August 2009, 9:06 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 27. August 2009, 21:02 Uhr
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Lars Ziegenhorn echauffiert sich in der Leipziger Volkszeitung darüber, dass Teile der Fans des FC Sachsen Leipzig in die rechtsradikale Ecke gestellt werden. Eine Widerrede

Wie kann man so etwas in die Welt setzen? Es ist allgemein bekannt, dass es bei uns keinerlei rechtsradikale Strömungen gibt.

Das hat gesessen! Lars Ziegenhorn, Neu-Vorstandsmitglied des FC Sachsen Leipzig und offensichtlich ein veritabler Kenner der Szene, geht in der Leipziger Volkszeitung mit dem MDR ins Gericht. Der hatte berichtet, die Angreifer auf drei Libanesen am Rande des Tauchaer Stadtfests seien aus dem Umfeld des FC Sachsen Leipzig gekommen. … weiterlesen





Guerilla-Kampf als letzter Weg?
Mittwoch, 26. August 2009, 13:50 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 26. August 2009, 13:51 Uhr
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Viele Ultràs und engagierte Fans scheinen dem Modernen Fußball machtlos gegenüberzustehen. Eine Leseempfehlung

Auf dem Ultrà- und Hooligan-Portal ultrafans.de bin ich auf einen interessanten Beitrag von Peter Gernhocke gestoßen, in welchem sich der Autor ebenso kritisch wie polemisch mit dem aktuellen Zustand der deutschen Fanszenen im Allgemeinen und der Ultrà-Bewegung im Besonderen auseinandersetzt. Gernhocke rechnet so ziemlich mit allem ab, womit man abrechnen könnte und was sich unter Moderner Fußball subsumieren lässt: der „Siegeszug der Marketing und Finanzzexperten“, der Kapitalismus, die Kriminalisierung von Fußballfans, Polizeiwillkür, Event-Fußball und Konsum-Fans, willfährige Verbände, korrupte Funktionäre, die Sexualisierung des Fußballs, die Kritiklosigkeit der öffentlich-rechtlichen Medien und auch die Hopp-Hoffenheim, Volkswagen-Wolfsburg, Gazprom-Schalke, RasenBallsport „Red Bull“ Leipzig und Guido Schäfer.

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Das Derby ist nicht mehr das Derby
Montag, 24. August 2009, 11:37 Uhr
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Im Sommer 2008 stiegen die Diablos beim FC Sachsen aus. Beim Stadtderby gegen Lok fehlen nun diejenigen, die sich der Neonazi-Präsenz im Leipziger Fußball entgegenstellen. Eindrücke vom und Gedanken zum Derby

Wenn man Ende der 90er Jahre im Leipziger Fußball sozialisiert wurde, hat man einiges durch. Furiose Aufstiege, peinliche Abstiege, politisierte Fanszenen – und Derbys, die bürgerkriegsähnliche Szenen mit sich brachten. Die über Jahrzehnte gewachsene Rivalität zwischen Leutzsch und Probstheida, oder den heutigen FC Sachsen und 1. FC Lok, zählt zweifellos zu den Höhepunkten, was deutsche Fankultur zu bieten hat – trotz und gerade wegen all ihrer Schattenseiten.

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