Liechtenstein statt Olympia
Samstag, 28. März 2009, 14:07 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 8. April 2009, 13:26 Uhr
Abgelegt unter: BSG Chemie Leipzig, Fanszene, FC Sachsen Leipzig, Fußball & Politik, Medienschau

Vor dem Länderspiel Deutschland gegen Liechtenstein im Zentralstadion blicken die Medien auf die Sportstadt Leipzig. Drei Leseempfehlungen

Leipzig lechzst nach Spitzenfußball – und bekommt ihn heute, Liechtenstein gastiert im sonst brach liegenden Zentralstadion. Bezeichnend: Die drittklassigen Alpenkicker werden für ein ausverkauftes Haus sorgen. Für die Leitmedien Anlass genug, den Themenkomplex Leipzig, Sport und Fußball aufzugreifen. Drei Insolvenzen Leipziger Sportvereine binnen weniger Wochen – eine groteske Situation, die nach medialer Verwertung schreit. Es folgen drei Leseempfehlungen, Texte, die die zum Teil peinliche Außenwirkung sowie die feingliedrigen inneren Verwerfungen einer gescheiterten Sportstadt nachzeichnen.

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Kundgebung gegen „Kategorie-C“-Konzert im „Club Lagerhof“
Mittwoch, 11. März 2009, 21:04 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 13. März 2009, 14:21 Uhr
Abgelegt unter: Fußball & Politik, Gewalt & Rassismus

Die Initiative „Ladenschluss . Aktionsbündnis gegen Nazis“ will den Auftritt der rechtsextremen Band verhinden. Ein Aufruf zum Protest

Am Freitag, den 13. März 2009 ist im „Club Lagerhof“ ein Konzert der Rechtsrock- und Hooligan-Band “Kategorie C – Hungrige Wölfe“ angekündigt. Die Leipziger Initiative „Ladenschluss . Aktionsbündnis gegen Nazis“ fordert den Club-Betreiber in einem Brief auf, das Konzert abzusagen.

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Insolvenz des FC Sachsen als Chance für Leutzscher Neuanfang
Dienstag, 10. März 2009, 19:44 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Dienstag, 10. März 2009, 20:30 Uhr
Abgelegt unter: BSG Chemie Leipzig, FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Vereinspolitik

Die Pleite eines Fußballvereins hat auch ihre guten Seiten. Die Leutzscher Frage könnte vor ihre Lösung stehen – so es die Verantwortlichen wollen

Die letzten Tage waren turbulent für den FC Sachsen. Wir haben gelernt: es kann verdammt schnell gehen. Jahrelang hatte der Verein einen Millionenschuldenberg vor sich hergeschoben. Zwar schwebte das Drohwort der Insolvenz wie ein Damoklesschwert über dem Lonzen-Klub, Ernst schien es trotzdem nie zu werden. Wie labil der FC Sachsen vor sich hin lavierte, wurde erst offenbar, als es dem Fiskus zu bunt wurde – und andere öffentliche Gläubiger in einer Kettenreaktion nachzogen. Die vergleichsweise läppischen Außenstände von 100 000 Euro gegenüber dem Finanzamt könnten nun zum Totengräber des FC Sachsen werden.

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