Leutzscher Herbst. Eine Zwischenbilanz nach sechs Spieltagen
Mittwoch, 26. September 2007, 17:55 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:24 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Gewalt & Rassismus, Medienschau, Vereinspolitik

Drei Tage nach Halle, ein Tag vor der richtungsweisenden Mitgliederversammlung: Der FC Sachsen steht – mal wieder – am Abgrund, und das in jeder Hinsicht. Die Oberliga-Saison ist sechs Spieltage alt. Vor knapp drei Monaten gelang es die Insolvenz abzuwenden. Zeit um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen.

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Warnsignal vom Nordostdeutschen Fußballverband
Mittwoch, 19. September 2007, 14:07 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:46 Uhr
Abgelegt unter: Gewalt & Rassismus

So einfach kann Fußball sein! Das NOFV-Sportgerichtsurteil bezüglich des Abbruchs der Partie des FC Eilenburg gegen den VFC Plauen liest sich wie eine Handlungsanleitung für Fans, denen der Spielstand nicht in die persönliche Saisonplanung passt. Die gegenerische Mannschaft führt, das muss am Schiedsrichterkollektiv liegen. Rauf aufs Feld, gezielte Nahkampfaktion gegen einen unparteiischen Fähnchenträger – und das Spiel ist aus. Der Lohn der Mühen: Am Ende gewinnt nicht der Gegner! Aber auch nicht das eigene Team…

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Andreas Petersen und die Spielerfrauen
Montag, 10. September 2007, 14:15 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 14:47 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Gewalt & Rassismus

Andreas Petersen wusste wohl, dass Schiri Tino Wenkel aus Mühlhausen gleich wieder abpfeifen würde. Nach dem späten Ausgleich stürmte der Trainer von Germania Halberstadt aufs Spielfeld, freute sich mit seinen Kickern über den Glückstreffer. Zum Unmut der Chemie-Fans, der germanische Freudentanz goss Öl auf die entflammten grün-weißen Herzen. Wenkel blieb resolut, schickte Petersen energisch zurück in Richtung Trainerbank – und pfiff Sekundenbruchteile später ab.

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„Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“
Montag, 10. September 2007, 11:50 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Freitag, 6. November 2009, 11:51 Uhr
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Siegergesten, Jubelposen, völlige Ekstase. Die Bilder sind bekannt. Nach 90 Minuten Fußball im Zentralstadion jubeln – die Gäste. Das machte schon Trainerfuchs Wolfgang Frank zu schaffen, natürlich auch dem unverwüstlichen Ede Geyer. Jetzt ist Hansi Leitzke der Leidtragende. Neben tausenden Fans. „Es gibt keinen Fußball-Gott mehr“, verzweifelte die Torjägerlegende gegenüber der LVZ angsichts sovieler unseliger Qualen. Pech, Unvermögen oder einfach ein schlechtes Karma? Wofür werden Verantwortliche und Fans des FC Sachsen systematisch und erbarmungslos bestraft?

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Standortbestimmung: Erneute Auswärtspleite verschafft Gewissheit
Montag, 3. September 2007, 13:16 Uhr;
zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 20. März 2008, 16:25 Uhr
Abgelegt unter: FC Sachsen Leipzig, Medienschau, Spielberichte

Zweites Auswärtsspiel, zweite Niederlage. Das 1:2 (0:0) beim FV Dresden-Nord ist ein Ergebnis, das nach dem 1:5-Debakel in Auerbach nicht überraschen darf. Guido Schäfer, Chemie-Experte der LVZ, schreibt die Leutzscher Kicker gewohnt emotional auf den Boden der Tatsachen zurück – reißerisch, ein bisschen zynisch, aber keinesfalls wirklichkeitsfremd:

Im idyllischen Jägerpark zu Dresden wurde vor 748 Zeugen eine schmerzhafte, eine unglaubliche, eine nicht negierbare Wahrheit offenbar: Das Nachtschattengewächs der Landeshauptstadt, der FV Dresden-Nord, ist besser besetzt als Leipzigs beste Fußball-Mannschaft. „Schreibt das ruhig mal so!“, forderte Sachsen-Coach Hans Leitzke nach der verdienten 1:2 (0:0)-Niederlage. „Das ist die Realität, das ist kein Gejammere von mir.“

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